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Mittwoch, 9. Mai 2018

Buch "Nicht" Tipp: Abschied von gestern - Winston Graham




Abschied von gestern von Winston Graham
Aus der Serie: Poldark


Genre: Roman / Historisch
Sprache: Deutsch
Erschienen 07.2016 - noch erhältlich
Verlag: Ullstein

Vorweg
Es handelt sich um den ersten Band der Poldark Serie. Serie ist ein gutes Stichwort. Ich bin durch den Trailer zur Serienverfilmung auf Poldark aufmerksam geworden. Schon vor längerer Zeit natürlich (demnächst soll Season 4 erscheinen) aber ich kam nicht direkt dazu, die Serie auch zu gucken. Zum Glück. So habe ich mitbekommen, dass es sich um eine Buchreihenverfilmung handelt und da dachte ich mir, gut dann liest du zuerst die Bücher. So viel zur Vorgeschichte und als Info, denn einigen wird Poldark der Serie wegen vielleicht ein Begriff sein.


Zum Buch
Der Trailer zur Serie war so gut, dass ich voller Vorfreude auf das Buch war. Rückblickend muss ich sagen, bin ich froh, dass ich schon so einige Serienausschnitte gesehen hatte, und somit ein sehr lebendiges Bild von den Figuren vor Augen. Denn leider hat mich das Buch maßlos enttäuscht. Nicht nur, dass die Geschichte recht zäh und wenig ereignisreich vor sich hin plätscherte, die Figuren waren mit so wenig Leben geschrieben, die Liebesgeschichte so lieblos erzählt und überhaupt fehlte es überall an Gefühl. Der Schreibstil hat etwas Berichthaftes an sich und er irritierte mich nicht nur wegen der Art der Sprache, die alt und ungewöhnlich war, sondern weil erso sachlich und nüchtern daherkam. Ich war wie vor den kopf gestoßen, hatte ich mir etwas ganz anderes darunter vorgestellt. Natürlich muss man sagen, dass das Buch von einem Mann geschrieben wurde und zudem schon recht alt ist. Die Original Fassung stammt aus dem Jahr: 1945. Die Sprache lässt sich damit gut erklären und ich könnte mich mit ihr abfinden, auch wenn sie etwas Befremdliches an sich hatte, aber die Lieblosigkeit und das wenige Gefühl das transportiert wird, die ständigen Sprünge mitten in den Szenen, die scheinbar wirken wie nicht zu Ende geschrieben, das alles summierte sich zu einem Bild, das mir leider jedliche Lesefreude geraubt hat.
Die Geschichte mag schön sein, der Trailer verspricht das, aber es scheint so, als könnte ich mich hier freuen, dass es sie gibt, denn ich werde die Bücher wohl Bücher sein lassen und lieber die Serie anschauen. Das Lesen war für mich zu viel Qual und viel zu wenig Emotion der positiven Art.



Fazit:
Eine interessante Zeit, eine tolle landschaftliche Kulisse, eine schöne Idee, leider für meinen geschmack völlig lieblos, sachlich und schreiberisch schlecht umgesetzt. Das Lesen wurde für mich zur Qual, weswegen ich in diesem speziellen Fall froh über die Verfilmung bin und mich ohne schlechtem Gewissen, statt dem Weiterlesen, dem Ansehen der Serie widmen werde.

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