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Donnerstag, 3. August 2017

Rezension: Schattenträume




Bildquelle Amazon


"Schattenträume" - von Richelle Mead


Sprache: deutsch
Genre: Fantasy Jugendbuch
Reihe: Ja
Band: 3













Meine Bewertung:







Das Cover
Das Cover finde ich nicht besonders sympathisch. Was wohl vornehmlich an der Protagonistin liegt, die abgebildet ist. Irgendwie vermittelt sie mir etwas Unsympathisches. Außerdem stört es mich, wenn sich die Frau auf dem Cover immer wieder offensichtlich verändert, aber die gleiche Person darstellen soll ... Nicht sehr einfallsreich.




Kurze Inhaltsbeschreibung
Im dritten Band versucht Rose mit den Ereignissen klar zu kommen, die erst wenige Wochen hinter ihr liegen. Ihr bester Freund Mason ist tot und Rose plagen Schuldgefühle. Kein Wunder das sie es auf Stress schiebt, als ihr immer wieder Masons Geist erscheint. Doch was würde es für Rose bedeuten, wenn dessen Erscheinen einen anderen Grund hat, einen viel Schlimmeren ...


Schreibstil und Storyverlauf
Auch im dritten Band konnte ich mich wieder an dem tollen Schreibstil erfreuen. Ich mag einfach den Humor, den die Autorin der Protagonistin Rose gegeben hat. Da liegen wir voll auf einer Wellenlänge und das macht das Lesen der Geschichte unglaublich unterhaltsam.
Spannend war es auch wieder, allerdings gefühlt erst auf der Hälfte des Buches. Die erste Hälfte haben ich mich doch überraschend schwer getan, weil ich den Eindruck hatte, die Geschichte dreht sich etwas im Kreis und Situationen wiederholen sich oder bringen das Geschehen nicht vorwärts. 
Dafür war das Ende um so fieser und natürlich kann man danach gar nicht anders als weiterzulesen.


Die Charaktere und ihre Entwicklung
Mir gefällt es sehr gut, dass man spürt und sieht wie Rose verändert wird. Sie hat schon so viele krasse Dinge erlebt und die verändern sie deutlich. Es wird also nict übergangen und so getan, als stände Rose über all diesen Dingen.
Sie ist verwirrt und in ihrer impulsiven und verschlossen Art sehr durcheinander, gereizt und hilflos. Ich konnte mich gut in sie hineinversetzen und mochte diese verletzliche Seite von Rose, die sich gerne in Wut auf andere richtete.
Weniger gefallen hat mir das ganze Hin und Her zwischen ihr und Dimitri. Das sie plötzlich immer alles hinterfragt, was er sagt und ihn so komplett falsch deutet. Da erschloss sich mir nicht wieso und weshalb. Gleiches galt für ihre Beziehung zu Lissa, die mir in diesem Buch nicht mehr so gut gefallen hat. Der Spagat zwischen "bester Freundin" und "zu beschützende Moroi" hinterlässt eher einen bitteren, denn einen schönen Nachgeschmack.




Fazit
Ein solider, unterhaltsamer dritter Band, der vor allem in der zweiten Hälfte mit zunehmender Spannung und spektakulärem Ende punkten kann. Bisher unterhält mich die VA sehr gut, auch als nicht "Vampir Fan".

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