Begrüßungstext

Hallo ihr Lieben,
ich begrüße euch ganz herzlich in meiner gemütlichen, verspielten Bücherecke.
Viel Spaß beim Stöbern, Lesen, Mitverfolgen.

Seiten

Samstag, 18. März 2017

Rezension: Wo die Nacht beginnt





"Wo die Nacht beginnt" - von Deborah Harkness

Sprache: deutsch
Genre: Fantasy Roman
Reihe: Ja
Band: 2











Meine Bewertung:








Das Cover

Das Cover ist richtig toll. Mir hat schon die Aufmachung zu Band 1 damals richtig gut gefallen, aber Band 2 kann locker damit mithalten. Es sind wieder tolle Blüten darauf zu sehen, die Farbzusammenstellung wirkt mystisch, geheimnisvoll und angenehm und vor allem nicht zu düster.




Kurze Inhaltsbeschreibung

Matthew und Diana sind in der Zeit zurückgereist, um sich vor den Verfolgern ihrer Beziehung (dem Rat) in der Gegenwart zu schützen. Und natürlich um mehr über Ashmole72 herauszufinden und Diana zu helfen, ihre Hexenfähigkeiten zu erkennen und anzuwenden. Doch das stellt sich als gar nicht so leicht heraus, wie gedacht, denn selbst wenn sie vorsichtig sind, müssen die beiden bald erkennen, dass jede ihrer Handlungen Auswirkungen auf die Zukunft haben wird und diese unweigerlich verändert.




Schreibstil und Storyverlauf

Das Buch ist auf jeden Fall eine wunderbare Mischung. 800 Seiten sind dick und da gibt’s auch nichts Schönzureden. Es ist kein Buch, dass man zwischen Wäsche waschen und Kartoffeln schälen mal so eben liest. Auch nichts bei dem man auf einer Bahnfahrt mal nur ein Kapitel schnell lesen möchte. Man benötigt Zeit und Ruhe, um in die Welt von Diana und Matthew abzutauchen.
Aber meiner Meinung nach lohnt sich diese Investition, denn man erhält eine tolle Mischung aus Magie, historischen Momenten und natürlich eine großartige, starke sich immer mehr entfaltenden Liebesgeschichte.
Das Ende fand ich mehr als fies und bin etwas sprachlos. Irgendwie immer noch, obwohl das Zuklappen des Buches nun schon eine Weile zurückliegt. Ich möchte unbedingt weiterlesen, habe aber auch etwas Angst vor Band 3. Außerdem hoffe ich auf mehr Aufklärung zu dem, was mich auf den letzten Seiten von Band 2 so geschockt hat.




Die Charaktere und ihre Entwicklung

Diana und Matthew sind einfach zwei ganz tolle Charaktere. Diana ist stur, emotional, impulsiv und mit einem Herz aus Gold ausgestattet. Dazu handelt sie oft bevor sie nachgedacht hat, was vor allen den stets alles durchdenkenden Matthew in den Wahnsinn treibt und sie zudem in der Vergangenheit durchaus in Schwierigkeiten bringt.

Als Leser erfahren wir in Buch 2 viel über den „jüngeren“ Matthew und können anhand seiner Freunde und seinem Vater erkennen, wie sehr er sich verändert hat. Überhaupt erfahren wir mehr zu der Beziehung von Matthew und seinem Vater und das war unglaublich toll und sehr erfahrungsreich. Matthews Vater war einer der tollsten Nebenfiguren des Buches, ebenso wie Galloway den ich ebenfalls sehr ins Herz geschlossen habe.




Fazit

Ein klasse Mittelband bei dem man nicht befürchten muss, dass er nur Füllwerk ist. Es gibt eine spannende, historisch interessante Storyline, die die Charaktere auf ihrem Weg weiter und näher zusammenbringt. Ein toller Roman, den ich gerne weiterempfehle, für den man sich aber Zeit nehmen muss.

Dienstag, 14. März 2017

Gemeinsam Lesen #9

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?


2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?


3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?



4. Cliffhänger, Happy End oder offenes Ende. Was magst du lieber und weshalb?


♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥
G E M E I N S A M   LESEN #9

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
 
 
Seite: 212



As the carrier of a rare gene, Sirantha Jax has the ability to jump ships through grimspace-a talent which makes her a highly prized navigator for the Corp. Then a crash landing kills everyone on board, leaving Jax in a jail cell with no memory of the crash. But her fun's not over. A group of rogue fighters frees her...for a price: her help in overthrowing the established order.


2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

 " The gas in the atmosphere just makes it impossible to see the sun. "

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?
Erstmal muss ich loswerden, dass ich - wie immer - ohne den Klappentext zu lesen ins Buch gestartet bin. Und irgendwie - ich weiß nicht mal wieso! - war ich der Meinung, es handle sich um ein Jugendbuch. Ich hatte das deutsche Cover vor Augen und keine Ahnung weshalb, habe ich das mit einem Jugendbuch in Verbindung gebracht. 
Aber die Protagonistin ist über 30 und auch vom "Umgangston" ist es auf jeden Fall ein ab 18 Buch. 
Also hab ich auf den ersten 75 Seiten etwas Zeit gebraucht, mich daran zu gewöhnen.
Die Story selbst ist jedoch unglaublich genial - nicht nur für SFI Fans und ich LIEBE Sirantha. Eine super geniale Prota. Auf jeden Fall bisher ein absolutes, unerwartetes Lesehighlight für mich.

4. Cliffhänger, Happy End oder offenes Ende. Was magst du lieber und weshalb?
Hier freue ich mich auf eure Antworten. Ich glaube, dass hier viele verschiedene Meinungen auftauchen.
Prinzipiell haben alle drei Varianten, wenn gut umgesetzt, etwas für sich. Aber ich tendiere doch stark dazu, Happy Ends am liebsten zu haben. Die Welt bietet wenig genug davon und ist oft grausam oder düster. Ich mag es, wenn Bücher einem Hoffnung geben. Und deswegen bin ich glaube ich ein Fan von Happy Ends.


♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥
Und wie ist das bei euch? Welche Art Ende bevorzugt ihr bei euren Büchern?

Samstag, 11. März 2017

SuB Voting März beendet - Ihr habt entschieden!

Hallo ihr Lieben,

im März habe ich euch um eure Hilfe gebeten, mir eines der SuB Bücher auszuwählen, welches ich im März lesen soll.


Danke für eure Unterstützung. Ihr habt unter meinem Beitrag abgestimmt und später auch noch mal auf FB - weil es einen Gleichstand gab. ♥

Gewonnen hat mit klarer Mehrheit:


Dieses Schätzchen wird also endlich von meinem SuB befreit und soll im März nun noch von mir gelesen werden. Ich freue mich darauf, da ich ja ein bekennender Magie und "Hexen" Fan bin ♥ Mal schauen wie mir der Reihenauftakt der Trilogie gefällt.

Das nächste SuB Voting für April kommt so Ende März und ich würde mich riesig freuen, wenn ihr mich da noch mal fleißig mit euren Votes unterstützt.

Eure Lilly

Freitag, 10. März 2017

Rezension: Niemand liebt November





"Niemand liebt November" - von Antonia Michaelis

Sprache: deutsch
Genre: Roman
Reihe: Nein
Band: /











Meine Bewertung:








Das Cover

Das Cover ist richtig toll. Es passt zum Titel: November, weil es gleich die richtige Stimmung einfängt. Zumindest für den Roman, immerhin gibt es ja auch schöne Novembertage. Trotzdem liebe ich den Herbstanstrich mit den Blättern und das die Gestaltung Ähnlichkeiten zu den anderen Romanen der Autorin aufweist, durch die gewisse düstere, unheilvolle Stimmung.




Kurze Inhaltsbeschreibung

November ist auf der Suche nach ihren Eltern. Sie weiß weder warum sie sie als kleines Mädchen so plötzlich allein ließen, wieso sie nicht wiederkamen, oder nach ihr suchten. Alles was sie hat ist der Hinweis auf einer Streichholzschachtel mit dem Namen einer Bar. Ihre Suche führt sie dahin, doch ob November wirklich ihre Eltern finden kann und ob es für sie überhaupt gut ist, das zu tun, ist die Frage.




Schreibstil und Storyverlauf

Dieser Roman ist auf der einen Seite wie die meisten Romane der Autorin. Sehr bildgewaltig, dicht, atmosphärisch und düster. Es bleibt einem die Sprache weg, man hat Mühe zu atmen und ich auch Probleme zu schlafen und das Gelesene aus dem Kopf zu bekommen.
Natürlich bedient sich Antonia Michaelis gewohnt der Methode mit uns zu spielen. So verschwimmt Realität mit diffusen Träumen, aber mir fiel es hier viel leichter zwischen dem einen und dem anderen zu unterscheiden. So fühlte sich die finstere, brutale und grausame Realität, die November erlebt so real an, dass ich mich ertappte am liebsten die Augen zu machen zu wollen.
Die Handlung ist mir schwer auf den Magen geschlagen, schwerer als in den anderen Büchern und irgendwie konnte ich mich dadurch auch nicht richtig auf die Geschichte oder vor allen November einlassen. Sie blieb mir bis zum Schluss fremd und so konnte mich dieses Buch nicht so sehr abholen, wie andere Bücher der Autorin. Vielleicht lag es daran, dass ich für diesen Roman doch zu „sanft“ bin und er mir eine Spur zu „brutal“ war.




Die Charaktere und ihre Entwicklung

November ist die Hauptfigur. Neben ihr gibt es aber noch die Sicht einer weiteren Figur, die man am Anfang nicht namentlich kennt und erst sehr viel später erfährt man, wer der Mann ist, der uns hin und wieder Einblicke in seine Sicht der Welt schenkt.

November und ihre Katze, ihre treue Begleiterin, ist auf der einen Seite hartnäckig, entschlossen, zäh und trotzig. Auf der anderen Seite einfach nur einsam, verletzlich und verloren. Diese Mischung aus Unschuld und Kompromisslosigkeit haben mich besonders bewegt und das, was ihr widerfährt auch teilweise so unerträglich gemacht. Es war schwer zu lesen, wie sie kämpft, wie sie sich selbst nicht sieht, wie sie sich selbst zerstört und es nicht einmal merkt.




Fazit

Ein typischer Roman von Antonia Michaelis und doch wieder nicht. Nah an der Realität, die sich hier auch durch die „märchenhaften Elemente“ stiehlt. So finster, düster und verregnet wie ein stürmischer Herbsttag und für mich kam die Sonne leider zu selten durch und vielleicht auch zu spät. Eine schwere Kost, bewegend und berührend, lesenswert sicher. Aber nichts für schwache Nerven oder schnelle Lektüre.      

Dienstag, 7. März 2017

Rezension: Inselzauber





"Inselzauber" - von Gabriella Engelmann

Sprache: deutsch
Genre: Roman
Reihe: Ja
Band: 1











Meine Bewertung:








Das Cover

Das Cover ist für meinen Geschmack perfekt. Ich liebe es, wenn Inselbücher auch diesen Flair von Insel, Meer, Urlaub und allem Drum und Dran versprühen. Wenn ich das Buch ansehe, kann ich mich sofort nach Sylt träumen (wenn es bei mir auch eher Föhr wäre, da ich dort schon so oft war) und bin bereits in Stimmung für das Buch, noch bevor ich mit der Geschichte gestartet bin.




Kurze Inhaltsbeschreibung

Larissa macht gerade eine Lebenskrise durch. Und wie es so dazu gehört, fragt sie sich was die Zukunft bringen wird und wie es mit ihr weitergehen soll. Da kommt die Bitte ihrer Tante Bea genau richtig. Die möchte mit ihrer Freundin eine kleine Weltreise unternehmen und bittet Larissa die Bücherkoje während ihrer Abwesenheit zu leiten. Also fährt Larissa nach Sylt und lernt dort nicht nur das Menschen, von denen man es nicht denken würde zu Freunde werden können, sondern vor allen lernt sie sich selbst kennen.




Schreibstil und Storyverlauf

Ich liebe die Bücher von Gabriella Engelmann. Das ist ja kein Geheimnis mehr. Ich hatte Glück, als ich das Buch las, empfing mich strahlend blauer Frühlingshimmel, weiße Wattewölckchen und Sonnenschein. Das beflügelte die Fantasie sich nach Sylt zu Larissa träumen zu können ungemein. Das Buch kam also genau zur richtigen Zeit und ich habe es einfach nur verschlungen.
Ich mag die Geschichten von ganz gewöhnlichen Frauen, denen etwas widerfährt, was jeder schon mal erlebt hat, oder womit er sich wenigstens identifizieren kann. Ich meine, jeder kennt das Gefühl, sich zu fragen, was will man vom Leben, wohin soll es gehen usw.
Insofern mochte ich Larissas Geschichte sofort. Hinzu kamen die vielen liebenswerten Figuren, die tollen Beschreibungen diverser Örtlichkeiten in Sylt und das Alltagsleben auf der Insel. Für mich eine Geschichte zum Entspannen, Seele baumeln lassen und sich wohlfühlen.




Die Charaktere und ihre Entwicklung

Larissa ist eine tolle Protagonistin. Sie ist ganz normal, sprich sie hat ihre Stärken und ihre Fehler und das macht sie nicht nur liebenswert, sondern unglaublich real. Das braucht so eine Alltagsgeschichte, wie ich finde und es fällt einem leicht, Larissa ins Herz zu schließen und mit ihr mitzufühlen.

Aber auch die anderen Figuren im Buch waren grandios. Seien es Bea und ihre Freundin, oder natürlich Nele. Nele ist zwar super chaotisch und man denkt oft: Wie kannst du nur, aber irgendwie ist auch sie so zum „anfassen“ real und liebenswert auf ihre Art, dass man gerade die Freundschaft dieser unterschiedlichen Frauen herbeisehnt und versteht.

Die Liebesgeschichte ist dezent, was mir gut gefallen hat. Bei Larissas Hintergrund fühlte sich die Entwicklung richtig und wahr an und es hat mir gefallen, dass die Autorin hier nichts überstürzt hat, nur um „mehr“ Liebesgeschichte in das Buch hineinbringen zu können.  




Fazit

Ein wunderbarer Inselroman über Freundschaft, der Weg zu sich selbst, das Erfüllen von Wünschen, das Erkennen von Träumen und den Mut, den es kostet einen Weg einzuschlagen, der sich richtig anfühlt, aber womöglich nicht der Offensichtlichste scheint. Auf jeden Fall für schöne, entspannende Lesestunden im Frühling und Sommer zu empfehlen. Nicht nur, wenn man im Urlaub ist, sondern auch um Urlaub vom Alltag zu nehmen ;)    

Gesamtzahl der Seitenaufrufe