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Donnerstag, 2. November 2017

Rezension: Warbringer




Bildquelle Amazon


"Warbringer" - Leigh Bardugo


Sprache: englisch
Genre: Jugendroman - Superhelden

Reihe: Ja (indirekt)

Band: 1

 









Meine Bewertung:








Das Cover

Das Cover packt mich auf den ersten Blick. Es ist ein Schmuckstück für Superheldenfans und natürlich ganz besonders Fans von Wonder Woman. Ist ja klar. Aber ich möchte erwähnen dass der Schutzumschlag liebevoll gestaltet ist, mit einer tollen Farbgebung und von edler Qualität. Es wird sich als nicht auf dem „Comic“ Label ausgeruht.


 

Kurze Inhaltsbeschreibung

Zwei außergewöhnliche junge Mädchen, die in völlig unterschiedlichen Welten leben. Die eine ein normaler Teenager, die andere eine Amazone. Beide auf der Suche nach ihrem Platz in der Welt. Vereint durch ein Schicksal: Die Welt zu vernichten oder sie zu retten.
Mehr möchte ich gar nicht verraten, weil irgendwie jedes weitere Wort zu viel vorwegnehmen würde.


 

Schreibstil und Storyverlauf

Ich war sofort Feuer und Flamme als ich gehört habe, dass ein neues Buch von Leigh Bardugo herauskommt. Ich bin schon seit der Grischa Trilogie so ein großer Fan, dass ich ihre Bücher mittlerweile alle in Englisch lese, weil ich nicht warten kann/möchte bis sie übersetzt wurden. Natürlich war sehr schnell klar, dass es sich bei diesem Jugendroman um etwas ganz anderes als die bisherigen Bücher handelt. Immerhin gab es keine Reise nach Rawka und auch kein (wenn auch nur entferntes) Wiedersehen mit alten, liebgewonnen Charakteren.
„Warbringer“ entführt in die Welt der Superhelden aus dem DC Universum und bringt uns in diesem Fall „Diana“ aka „Wonder Woman“ näher. Ich bin eher im Marvel Universum zuhause, mag Wonder Woman aber auch sehr und war daher nicht nur wegen der Autorin an dem Buch interessiert.
Vor allen war ich neugierig wie die Geschichte mit der des „normalen Teenager“ nämlich Alia zusammen passt und worauf das ganze hinauslaufen wird. Klar war, ich musste das Buch lesen.
In die Geschichte wird man zwar schnell hineingeworfen, aber ich habe mich sofort zurechtgefunden. Es wird zwischen den Perspektiven der beiden Mädchen gewechselt, so dass man nicht nur die beiden Hauptfiguren gut kennenlernt, sondern so wird die Geschichte noch dynamischer, was der Action im Buch sehr zugute kommt.
Das Buch ist durchweg flüssig in seiner Handlung abwechselnd spannend und plätschert bei der Charakterentwicklung keinesfalls nur an der Oberfläche. Gerade am Ende war ich doch sehr gefesselt. Ein tolles Buch, bei dem es fast schade ist, dass es keine Fortsetzung geben wird.


 

Die Charaktere und ihre Entwicklung

Mir hat die junge Diana sehr gefallen. Ihr Hintergrund gibt ihr Tiefe und irgendwie konnte ich sie sofort gut verstehen und habe mich schnell mit ihr verbunden gefühlt.

Bei Alia dauerte das etwas länger, aber auch sie hat mein Herz schließlich für sich gewonnen und je mehr man mit beiden Mädchen mitfiebert, umso spannender wird die Geschichte, denn die beiden haben es alles andere als leicht. Vor allen auf Alia warten so manche schlimme Entdeckung.

Die Perspektivenwechsel helfen in die Gefühlswelt beider Mädchen abzutauchen und machen es so leicht sie kennenzulernen. Ich fand die Wechsel harmonisch und passend gewählt.

Die Nebenfiguren glänzen, wie ich es von Leigh Bardugo gewöhnt bin.
Alles in allem möchte man das Buch schon wegen der Figuren am Ende keinesfalls beenden und loslassen.

 

Fazit

Eine klasse Idee, die hätte auch schief gehen können, hier aber wunderbar gelungen ist. Das Buch ist spannend, actionreich, kein billiger Abklatsch des Superheldenhypes und glänzt wie immer durch einen tollen Sprachstil und wunderbare, tiefgängige Charaktere. Ich bin höchstens enttäuscht, dass es keine Fortsetzung gibt, weil es für einen Einzelband fast zu gut war.       

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