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Montag, 4. September 2017

Rezension: Wie Schnee so weiß




Bildquelle Amazon


"Wie Schnee so weiß" - von Marissa Meyer




Sprache: deutsch
Genre: Jugendbuch - Fantasy
Reihe: Ja
Band: 4









Meine Bewertung:







Das Cover
Ich liebe die Covergestaltung dieser Reihe. Sie ist einfach etwas Besonderes. Obwohl sie schlicht ist und ohne viele Bilder und großen Schnick-Schnack auskommt, sticht sie ins Auge und sieht im Buchregal einfach toll aus. Außerdem liebe ich die Titel, die trotz ihrer Länge im Kopf bleiben.








Kurze Inhaltsbeschreibung
Im vierten Band der Reihe spitzen sich die Geschehnisse zu. Cinder und ihre Freunde planen ihre Revolution, die letzte Möglichkeit Lunars Königin zu stürzen und Cinder als rechtmäßige Erbin einzusetzen.
Doch sie stehen vor vielen Problemen. Sie wissen nicht, was mit Scarlet ist und Wolf scheint auch nur noch ein Schatten seiner selbst, seitdem sie fort ist. Cinder übt zwar fleißig, aber was kann sie gegen den Zauber der mächtigsten Thraumaturgen und der Königin selbst ausrichten?
Vielleicht finden die Freunde ja Unterstützung bei Winter? Sie ist die Stieftochter der Königin, wird vom Volk geliebt und wenn die Lunarkrankheit nicht gerade an ihrem Verstand knabbert, ist sie eigentlich ein liebes, intelligentes, Mädchen, dass von der Königin noch mehr gehasst und gefürchtet wird wie Cinder. Denn Winter ist nicht nur im Herzen schöner als es die Königin Lunars je sein wird ...




Schreibstil und Storyverlauf
Von Anfang an mochte ich die Märchenadaptionen. Das Zusammenspiel der bekannten Märchen, diverser Situationen und Ereignisse aus den Märchen und wie sie in diese dystopische Fantasywelt eingearbeitet wurden.
Auch in Band 4 - wo wir uns Schneewitchen widmen - war das nicht anders. Im Gegenteil. Endlich ging es nach Lunar selbst und ich fand es toll, wie das Leben der Lunarier und ihre Heimat beschrieben wurden. Man erfährt zudem mehr von der Königin, der großen Gegenspielerin all der Figuren, die man lieb gewonnen hat.
Gefallen hat mir zudem, dass Winters Geschichte sich wunderbar in den Hauptplot einfügt und ich zu keiner Zeit das Gefühl hatte, der Verlauf wird zäh oder langweilt mich. Es war durchweg spannend, unterhaltsam und sehr, sehr berührend. Ein würdiger Abschluss der Reihe, die ich mit schwerem Herzen gehen lasse, weil ich die Charaktere so sehr in mein Herz geschlossen habe und gerne noch mehr von ihnen gelesen hätte.





Die Charaktere und ihre Entwicklung
Im Mittelpunkt steht diesmal Winter. Sie lernen wir neu kennen und ich fand sie ergänzte das Figurenensemble sehr gut.
Winter ist jung, ein wenig seltsam und introvertiert. Sie ist liebenswert, mitfühlend und obwohl sie etwas Zerbrechliches hat und jeder sie beschützen will, zeigt sie im Verlauf der Geschichte doch, welch Stärke in ihr ruht und wie mutig sie sein kann, in Anbetracht aussichtsloser Situationen.

DIe Parallelen zu Schneewitchen werden subtil und sehr charmant gezogen und passten hervorragend in die Geschichte. Dennoch besaß Winter genug Eigenleben und Charakter, um nicht bloß ein Abklatsch einer Märchenfigur zu sein.



Ebenfalls im Mittelpunkt der Hauptgeschichte steht natürlich weiterhin Cinder, aus deren Sicht wir einen großen Teil der Geschichte erfahren. Allerdings schafft es die Autorin jedem unserer Helden seinen Moment zu gönnen. So erleben wir Thorne wieder in charmanter Höchstfor, Tess als kriminelles Superhin, Kai als spitzfindigen Schauspieler, Wolf als Kämpfer mit mehr Herz als Instinkt, Scarlet als zähe Überlebenskünstlerin, und natürlich Iko, die sowieso immer und zu jeder Zeit zum Verlieben genial ist.





Fazit
Ein für mich perfekter Abschluß, der nur dadurch getrübt wird, dass es vorbei ist. Ich wäre gerne noch geblieben, da ich die Figuren so lieb gewonnen habe. Wer Märchen mag, Fantasy liebt und unterhaltsame, romantische, witzige und spannende Jugendbücher mag, der sollte hier unbedingt zuschlagen.

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