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Freitag, 24. März 2017

Rezension: Grimspace





"Grimspace" - von Ann Aguirre

Sprache: englisch
Genre: SFI Roman
Reihe: Ja
Band: 1











Meine Bewertung:








Das Cover

Das Cover ist auf so eine „old school“ SFI Art cool. Es spricht mich als SFI Fan auf jeden Fall an und hat was Interessantes für sich. Liegt wohl auch am englischen „Kleinformat“ und dem urigen „Naturpapier“. Wie geschrieben: „old school“ aber auf eine sehr geile Art.




Kurze Inhaltsbeschreibung

Sirantha Jax, Jax genannt, befindet sich in einer ziemlich ausweglosen Lage. Sie besitzt das seltene J-Gene, das „Jumper“ Gen mit dem sie Piloten helfen kann den „Grimspace“ zu durchspringen. Sie ist eine wahre Legende, denn normalerweise brennen die Jumper nach einigen Jahren und Sprüngen aus und sterben. Aber Jax macht das ganze schon seit 12 Jahren und liebt es. Bis zu jenem Unglück bei dem das Schiff abstürzt und jeder ihr sagt, dass es ihre Schuld ist. Alle Mitglieder sind tot und Jax kann sich an nichts erinnern. Da taucht plötzlich dieser Kerl auf, befreit sie aus ihrer Zelle, in der Jax auf das tägliche „Qualgespräch“ mit dem Psychologen wartet und bietet ihr an, mit ihr zu fliehen.
Was soll Jax tun? Sie hängt an ihrem Leben, eine Alternative scheint es nicht zu geben, aber kann sie March trauen?




Schreibstil und Storyverlauf

Der Schreibstil ist auf Englisch gut lesbar, wenngleich man spürt, dass es kein Jugendbuch ist. Am besten gefallen hat mir ein gewisser Sog, eine immerwährende, abwechslungsreiche Spannung und natürlich der humorvolle Grundton, der ganz im Sarkastischen Bereich (danke Jax) liegt und sowas liebe ich eben einfach.
Die Story ist originell, cool, interessant und spannend. So etwas für Fans von: Stargate, Firefly und diesen richtig tollen früheren SFI Serien.
Das Buch ist in sich abgeschlossen, obwohl es sich um eine Reihe handelt und so kann ich es jedem empfehlen, einfach mal reinzuschnuppern, wenn ihr euch für das Genre interessiert.




Die Charaktere und ihre Entwicklung

Mein Highlight neben der tollen SFI Story waren die Charaktere. Hauptfigur Jax ist ganz nach meinem Geschmack. Sie ist tough, sarkastisch, ehrlich, bringt sich gerne und oft in Schwierigkeiten, dreht gerne mal durch und neigt dazu zu übertreiben. Sie hat Fehler, was sie sehr sympathisch macht und ihrem Charakter Tiefe in der Entwicklung gibt.

March ist ebenfalls voll der coole Typ und das mal in einem „Nicht Jugendbuch“. So was freut mich doch sehr, so kann auch ich mal richtig schwärmen. Und March gibt es her. Raue Schale, weicher Kern. Klasse Humor, schweigsam und düster und irgendwie witzig. Ich mochte ihn auf Anhieb.

Gleiches galt aber auch für den Rest seiner irrwitzigen Schiffscrew, die sehr viel Profil erhält und nicht einfach in Stereotypen verharren.




Fazit

Für mich ein perfekter Roman, der mich überrascht und begeistert hat. Als SFI Fan fühle ich mich mit Jax und ihrer Crew richtig wohl, an gute SFI Serien erinnert, die ich geliebt habe und ich kann es kaum erwarten Band 2 zu lesen. Für jeden Liebhaber oder neugierigen sicher ein Blick wert. Band 1 gibt es auch auf Deutsch.       

1 Kommentar:

  1. Huhu,

    wegen dir bekommt meine Wunschliste wieder mal einen Heulkrampf weil sie schon wieder wächst ;)
    Deine Rezension ist toll und ich bin jetzt sehr neugierig auf das Buch!

    LG
    Bettina

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