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Sonntag, 5. März 2017

Rezension: Earth Girl





"Earth Girl" - von Janet Edwards

Sprache: englisch
Genre: SFI / Dystopie
Reihe: Ja
Band: 1









Meine Bewertung:








Das Cover

Das Cover ist anders. Würde ich jetzt mal so sagen. Eigentlich sollte Jarra da vorne noch zu sehen sein. In der Ausgabe, die ich habe, steht statt der Hauptfigur nur ein Text vor dem Hintergrund. Der wiederum ist farblich wunderbar harmonisch und gefällt mir ausgesprochen gut. Mittlerweile habe ich mich auch an den breiten weißen Text auf dem Front Cover gewöhnt und finde diesen wiederum nach dem Lesen des Buches richtig gut gewählt.




Kurze Inhaltsbeschreibung

Jarra lebt viele Jahre in der Zukunft. Die Erde wurde mehr oder minder durch die Menschen, Umwelteinflüsse und Kriege zerstört. Die Menschen sind ausgewandert auf andere Planeten, die mittlerweile in verschiedenen Entwicklungsstufen besiedelt sind. Immer wieder werden neue Planeten erkundet, um zu sehen, ob sie bewohnbar sind. Auf der Erde leben eigentlich nur noch jene Menschen, die man „handicapped“ nennt. In ihrer genetischen Struktur haben sie etwas, dass sie von anderen „den besseren Menschen“ unterscheidet. Denn sie können nicht durch Portale auf andere Planeten reisen, ohne dabei einen tödlichen Schock zu erleiden. Jarra ist eine von diesen Menschen, die als Baby weggegeben wurde und von „Hospital Earth“ und sogenannten Pflegeeltern aufgezogen wurde. Jarras Leidenschaft gilt dem historischen und sie wünscht sich nichts mehr als Historikerin zu werden. Allerdings will Jarra beweisen, dass auch ein „handicapped Ape“, wie sie einer ist, so intelligent ist wie die anderen und bewirbt sich bei einer der außerplanetarischen Universitäten. Kann dieser Plan funktionieren und Jarra wirklich alle täuschen?




Schreibstil und Storyverlauf

Der Schreibstil der Autorin ist sehr gut. Locker, leicht verständlich und auch auf Englisch sehr gut zu lesen. Wobei es die Trilogie auch komplett auf Deutsch gibt.
Dieser SFI Roman bietet eine wunderbare Mischung aus SFI Elementen, Weltraum und Astronauten Momenten; dystopische Elemente so wie etwa die Gesellschaftsstruktur und due Unterdrückung der „andersartigen Menschen“, wie Jarra einer ist. Und ganz unerwartet vielen historischen Momenten, wie der große Anteil an archäologischen Elementen. Diese Mischung macht das Lesen unheimlich interessant und spannend und bietet jedem Fan dieser Sparte etwas Ungewöhnliches und Neues.




Die Charaktere und ihre Entwicklung

Jarra ist 18 Jahre alt und muss eine Entscheidung für die Zukunft treffen. Da sie die Erde nie verlassen kann, sind ihre Möglichkeiten eingeschränkt. Es bleiben die Möglichkeiten zwischen „Pro Mom“; Ärztin, Künstlerin oder Historikerin. Jarras Herz gehört seit jeher der Geschichte und eigentlich ist ihr Weg ganz klar. Aber Jarra hat sich nie damit abgefunden, von den sogenannten „Exos“ wie ein dummer, schlechterer Mensch behandelt zu werden. Sie will es ihnen heimzahlen und das geht am besten, indem sie ihnen beweist, besser zu sein als sie. Auch wenn sie sich dafür von einer in die nächste Lüge stürzt und nicht mehr raus kommt, als sie erkennt, dass nicht alles so ist, wie sie gedacht hat …

Jarra ist witzig, intelligent, erfrischend und ihr Humor eine Wucht. Von Anfang an mochte ich die quirlige, toughe Protagonistin und ihre Entwicklung habe ich sehr gerne mitverfolgt.
Aber nicht nur Jarra, auch die Nebenfiguren des Buches sind prägnant und sympathisch gezeichnet. Ich konnte sie trotz der vielen Namen gut auseinanderhalten und ihnen spezifische Charakterzüge zuordnen.

Eine kleine Liebesgeschichte gibt es auch, aber die tritt nicht in den Vordergrund und verdrängt die eigentliche Geschichte.




Fazit

Ein interessanter SFI Roman mit tollen, verschiedenen Aspekten, der das Lesen zu etwas Besonderem macht. Ich bin auf jeden Fall schwer begeistert und möchte unbedingt wissen, wie es mit Jarra weitergeht.     

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