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Mittwoch, 3. August 2016

Rezension: Weil du bei mir bist












"Weil du bei mir bist" - von Anna McPartlin

Sprache: deutsch
Genre: Roman
Reihe: Nein


 









Meine Bewertung:








Das Cover

Das Cover ist in einer ähnlichen Machart gehalten, wie das vom Erfolgsbuch: „Die letzten Tage von Rabbit Hayes“ und gefällt mir wieder sehr gut. Die Kombination aus schwarzem Hintergrund und bunten Elementen wirkt mit den verspielten und teils verrückten Mustern irgendwie sofort „britisch“ auf mich. Und das wiederum fängt sehr gut die Stimmung der Bücher ein. Für mich toll gemacht.


 

Kurze Inhaltsbeschreibung

Emma führt ein scheinbar perfektes Leben, bis zu jener Party mit ihren besten Freunden. Auf dem Weg nach Hause, als Emma noch mal ins Haus geht, weil sie was vergessen hat, wird John in einen Unfall verwickelt und stirbt.
Emma verkriecht sich, durchläuft die Stadien der Trauer und weiß nicht, wie sie zurück ins Leben finden soll, ob das alles überhaupt noch Sinn macht. Doch zum Glück hat sie ihre Freunde, denn die geben Emma nicht auf und erst durch ihre unnachgiebige Hilfe wird Emma klar, dass sie nicht die Einzige von ihnen ist, die leidet.

 

Schreibstil und Storyverlauf

Der Schreibstil von Anna McPartlin hat mich damals bei „Rabbit Hayes“ beeindruckt und ich habe mich direkt in ihn verliebt. Ich hatte hohe Erwartungen an dieses Buch und große Angst, enttäuscht zu werden.
Zum Glück fühlte ich mich bereits auf den ersten Seiten wohl. Der Sprachstil war wieder so herrlich direkt, herb, britisch und einfach zum Lachen und zum Berührt werden.
Auch mit den Figuren wurde ich sehr schnell warm. Die Geschichte war schön erzählt, nimmt vorhersehbare, aber auch unerwartete Wendungen. Sie ist spannend, abwechslungsreich und gleichzeitig wunderbar „normal“, so dass ich erneut herrliche Lesestunden mit den Protagonisten verlebt habe.
Das Buch hatte zwischendurch ein paar Längen, aber darüber sehe ich aufgrund der zahlreichen humorvollen und berührenden Stellen gerne drüber weg. Auf jeden Fall braucht es sich nicht hinter „Rabbit Hayes“ verstecken und ich habe endlich eine neue Autorin in dem Genre gefunden deren Bücher ich verschlingen werde.


 

Die Charaktere und ihre Entwicklung

Emma ist natürlich die Hauptfigur. Über sie erfahren wir das meiste. Sie begleiten wir durch den Schicksalsschlag und hinein in die ungewisse, neue Zukunft.
Emma ist eigen und bestimmt nicht sofort „Everybodys Darling“. Emma ist laut, willensstark, chaotisch, flapsig, ein wenig unreif und unüberlegt. Aber sie ist auch sehr emotional, liebt ihre Familie und Freunde, besitzt ein großes Herz und ungeheure Kraft. Sie muss das nur erstmal selbst erkennen.
Ich mochte sie auf jeden Fall sehr. Das gleiche gilt für ihre Freunde, die natürlich im Buch eine entscheidende Rolle spielen. Dabei sind diese unterschiedlich ausführlich beschrieben und wirken alle so echt, als wohnten sie nebenan. Das Gemisch der Figuren hat der Geschichte Leben gegeben und das Buch so interessant gemacht.

 

Fazit

Auch das zweite Buch von Anna McPartlin, das ich gelesen habe, konnte mich auf ganzer Linie überzeugen. Ich empfehle ihre witzigen, lebensechten, berührenden Bücher jedem weiter, der gerne mal „Frauenbücher“ oder Bücher mit ernsterer, aus dem Leben gegriffener Thematik liest. Lasst euch vom britischen Charme des Schreibstils und der Figuren entführen.    

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