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Montag, 1. August 2016

Rezension: Die Australierin















"Die Australierin" - von Ulrike Renk

Sprache: deutsch
Genre: Historisch
Reihe: Ja
Band: 1



















Folgeband:









Meine Bewertung:










Das Cover

Das Cover gefällt mir gerade für einen historischen Roman und mit Schwerpunkt Australien ungemein gut. Ich möchte hier schon jetzt lobend erwähnen, dass sich die beiden Fortsetzungen optisch daran orientieren und die Reihe mit dem blassroten Buchrücken super zusammen im Regal aussieht.



Kurze Inhaltsbeschreibung

Es geht um die Lebensgeschichte von Emilia. Sie wächst ganz behütet und wohlhabend auf dem elterlichen Landsitz nahe Hamburg auf. Als es zu einem Brand in der Stadt kommt, verlieren der Bruder ihres Vaters und seine Frau ihr Hab und Gut und ihr Stadthaus. Durch den Einzug ins Haus ihrer Eltern verändert sich für Emilia Alles. Der Onkel und die Tante sind Stadtmenschen mit mehr Anspruch und hohen gesellschaftlichen Zielen. Emilia leidet unter den Maßregelungen und Anforderungen der Tante.
Emilias Leben gewinnt erst wieder an Farbe und Sinn, als sie Carl Gotthold Lessing, einen Großneffen des berühmten Dichters kennenlernt. Nach ein paar Unterhaltungen und vor allen vielen Briefen, die sie sich schreiben, ist Emilia klar, dass sie Carl liebt. Und dieser liebt sie und will sie heiraten. Doch die Verbindung mit dem noch mittelosen Schiffsbesitzer und Händler findet bei ihrer Familie keinen Anklang …



Schreibstil und Storyverlauf


Mir hat der Schreibstil ausgesprochen gut gefallen. Ich konnte die Figuren auf ihrer Reise auch emotional begleiten. So standen mir manches Mal die Tränen in den Augen, an anderer Stelle habe ich geschmunzelt oder gelächelt.
Die Geschichte wechselt zwischen Spannung, Charakterentwicklung, historischen Ereignissen und Beschreibungen des gesellschaftlichen Lebens Hamburg im Jahre 1842 (bis 1909) und der Seefahrt, so wie dem späteren Leben in Australien hin und her. Mir hat die Mischung sehr gut gefallen und ich denke, dass hier auch neugierige Anfänger des historischen Genres fündig werden und viel Spaß haben werden.




Die Charaktere und ihre Entwicklung

Emilia fand ich eine sehr interessante Persönlichkeit. Gerade später, nach allem was sie erlebt hat und nachdem sie herangereift ist zu einer Frau (und Mutter) habe ich sie sehr geschätzt und in mein Herz geschlossen.
Gleiches gilt für die zahlreichen Nebenfiguren, die unglaublich lebendig und echt dargestellt sind.
Man spürt, dass hier eine wahre Gegebenheit recherchiert wurde. Die Liebe zu den Figuren ist überdeutlich. Mir haben auch die Kinder von Emilia und Clark gefallen, die man zum Ende hin bereits kennenlernt, weshalb ich mich natürlich sehr auf die Fortsetzung freue.




Fazit

Ein super Auftakt mit historischem Charme, großen Gefühlen, Spannung und ganz viel Liebe für die Figuren. Dazu noch Australien, zu einer Zeit, die ich liebe, perfekter geht es fast nicht. Sehr zu empfehlen. Sicher auch für Neulinge im historischen Genre.   

Kommentare:

  1. Huhu,

    hat jetzt aber nichts mit der Kinoverfilmung zu tuen oder?

    LG..Karin...

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  2. Guten Morgen Karin,

    ich bin nicht ganz sicher, meinst du: Australia? Mit Nicole Kidman und Hugh Jackman? Die haben nichts miteinander zu tun.

    Soweit ich weiß, ist die Australierin das Buch einer deutschen Autorin und basiert auf "wahren Begebenheiten", aber verfilmt wurde das nicht.

    Liebe Grüße
    Lilly

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