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Donnerstag, 19. Mai 2016

Rezension: Sternenschimmer











"Sternenschimmer" - von Kim Winter

Sprache: deutsch
Genre: Jugendbuch - Roman
Reihe: Ja
Band: 1



 







Folgeband:



Meine Bewertung:









Das Cover

Das Cover ist wirklich unglaublich hübsch. Es hat etwas „mädchenhaft verspieltes“ an sich und ist daher sehr ansprechend für die Zielgruppe. Und jeden, der so etwas gern mag – so wie ich :D





Kurze Inhaltsbeschreibung

Mia lebt auf der Erde in vielen Jahren unserer Zeit voraus. Die Menschen mussten sich zusammentun, leben unter einer Art Kuppel, aufgrund der hohen Ozonwerte, die das Leben, wie wir es kennen zerstört haben.
Mias Leben unterscheidet sich aber nur geringfügig von unserem. Sie ist ein ganz normaler Teenager und als sie Iason begegnet, verliebt sich Mia heftig in den jungen Wächter aus Loduun. Doch auf diesem Planeten herrscht Krieg und Iason muss als Wächter wieder dorthin zurück, um im Kampf zu helfen. Hat ihre Liebe trotzdem eine Chance?



Schreibstil und Storyverlauf

Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Hier und da wirkte er manchmal etwas staksig und ungelenk, aber das war selten und hat mich daher nicht weiter gestört.
Die Geschichte ist eine Liebesgeschichte, zumindest steht diese stark im Vordergrund, aber die Geschichte drum herum, also der Background macht sie erst zu etwas Besonderem.
Die Zukunftsvision von Kim Winter klingt nicht abwegig und wurde gut umgesetzt. Ich konnte mir alles genau vorstellen und als SFI Fan hatte ich Spaß damit. Was mit zudem gut gefallen hat, war die Tatsache, dass sich die Situation der loduunischen Flüchtlinge hervorragend auf die aktuelle politische Lage übertragen lässt, in der wir uns befinden. Das regt stark zum Nachdenken an und hat einfach sehr gut gepasst.
Die Liebesgeschichte selbst ist verkitscht und dennoch irgendwie schnörkellos. Iason wirkt etwas perfekt, Mia manchmal zu unreif und sprunghaft, aber dennoch konnte die Geschichte mich gut unterhalten und ich möchte unbedingt erfahren, wie es mit den beiden weiter geht.




Die Charaktere und ihre Entwicklung

Mia ist die Hauptfigur aus deren Sicht die Geschichte erzählt wird. Sie ist ein typischer Teenager, der ein liebevolles und mitfühlendes Herz hat. Sie setzt sich sowohl für die loduunischen Flüchtlinge ein, kümmert sich rührend um die Kinder und sie kämpft gegen Tierversuche und setzt sich aktiv damit auseinander. Sie kann mutig sein, stark und tapfer und gleichzeitig rennt sie gern mal weg, verdrängt ihre Gefühle und Ängste und reagiert im Umkehrschluss völlig labil, unstet und kindisch.
Die Mischung war nicht immer einfach zu ertragen, sondern wirkte oft anstrengend, aber man gewinnt sie dennoch sehr lieb und verzeiht ihr daher ihre Fehltritte gerne.

Iason ist eine tolle Figur, über den man auch aus Mias Sicht viel erfährt. Ich habe es nicht vermisst, dass es keine Perspektivenwechsel gab. Allerdings wirkt auch er manchmal etwas steif und überzogen, teilweise zu perfekt. Das ist ein kleiner Kritikpunkt, der aber die Geschichte nicht weniger lesenswert macht.




Fazit

Mir hat der Auftakt zu dieser Trilogie gut gefallen. Die Figuren strahlen nicht so hell und schimmern nicht so bezaubernd wie das Cover, aber die Geschichte hat Potenzial und ich kann sie jedem, der gerne ungewöhnliche Liebesgeschichten aus dem Jugendbuchbereit liest, oder selbst im Alter von 16, 17 ist empfehlen. Sie ist in sich abgeschlossen und macht dennoch Lust auf Band 2.   

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