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Mittwoch, 23. März 2016

Rezension: Die Seelen der Nacht







"Die Seelen der Nacht" - von Deborah Harkness

Sprache: deutsch
Genre: Fantasy
Reihe: Ja
Band: 1

Folgeband:



                   


Meine Bewertung:







Das Cover

Das Cover gefällt mir ausgesprochen gut. Es hat etwas Düsteres mit dem dunklen Hintergrund. Aber gerade der bringt die leuchtenden Farben der Blüten so richtig zum Vorschein, was ich einfach nur toll finde. Ein schönes, romantisches und doch nicht zu aufdringliches Cover. Sehr gelungen.




Kurze Inhaltsbeschreibung

Diana Bishop ist eine Hexe. Die letzte ihrer Linie und das Kind zweier sehr mächtigen hexen. Doch da ihre Eltern aufgrund ihrer Neugier und während magischer Forschungen starben, schwört die siebenjährige Diana der Magie ab. Oder zumindest unterdrückt sie ihre Magie seither und bedient sich eher unwissend kleinerer Zauber. Mittlerweile unterrichtet sie in Oxford und erforscht die Zeit der Alchemie. Bei einer Untersuchung kommt ihr ein Buch in die Hände, auf dem ein magischer Bann liegt, den sie ohne zu wissen wie, bricht. Seither verfolgen Diana alle möglichen magischen Wesen, Hexen, Dämonen und Vampire. Sie alle wollen wissen, was in dem Buch stand und Diana scheint der Schlüssel zu diesem Buch zu sein, was für Jahrzehnte als verschollen galt. Der Vampir Matthew behauptet auf ihrer Seite zu stehen und sie beschützen zu wollen, doch kann sie ihm trauen? Oder ist auch er nur einer von denen, der an das Geheimnis von Ashmole 72 heran will?



Schreibstil und Storyverlauf

Mit dem Schreibstil hatte ich so meine Probleme. Schon von Beginn an fiel mir auf, dass die Autorin viel Wert auf Beschreibungen und Details legt. So konnte ich mir den Campus, die Bibliothek und das Setting von Oxford so gut vorstellen, dass ich mich da mittlerweile wohl blind zurechtfinden würde. Während mich die Autorin zu Beginn damit noch faszinieren konnte, verlor sich mein Interesse bald, als sämtliche Handlung im Buch durch die Beschreibungen in die Länge gezogen wurde und die Spannung einfach flöten ging. So quälte ich mich irgendwann nur noch durch die nächsten 300 Seiten und stellte mir ernsthaft die Frage, ob ich das Buch lieber abbreche. Aber genau da, so auf Seite 350-400 kam die Spannung allmählich nicht nur zum seichten Anrollen, sondern es wurde richtig, richtig spannend und die Geschichte nahm eine sehr willkommene Wendung. Von da an wurde es von Seite zu Seite besser und ich konnte richtig in die Geschichte abtauchen und am Ende war ich richtig froh, nicht aufgegeben zu haben, weil das Buch doch noch seine Magie entfalten und mich packen konnte. So sehr, dass ich auf jeden Fall weiterlesen möchte.




Die Charaktere und ihre Entwicklung

Die Protagonisten im Buch sind wirklich unglaublich gut gelungen. Man kann sie sich super vorstellen, weil sie sehr genau beschrieben werden und auch ihr Handeln wirkt sehr stringent und ihre Entwicklung überzeugend.

Einmal haben wir Diana eine sehr mächtige Hexe, die sich weigert zu erkennen und zu akzeptieren, wer sie ist. Die in eine große Geschichte gerät, ohne es zu wollen und sich erst damit zurechtfinden muss, sich ihrer Verantwortung zu stellen.
Diana ist sehr rational und intelligent. Sie ist nicht auf den Mund gefallen und dennoch handelt sie manchmal unüberlegt, voreilig und impulsiv.

Matthew ist ein Vampir wie er im Buche steht. Gutaussehend, charmant, undurchschaubar, mysteriös und verdammt sexy.
Aber er hat eine tolle Geschichte, sein Charakter besaß Tiefe und die romantische Geschichte, die sich zwischen ihm und Diana entwickelt, wurde sehr langsam und einfach nur toll aufgebaut. Dabei stoßen die beiden auf viele Hindernisse, sowohl von sich selbst kommend, als auch von außen und daher wurde es auch mit der Liebesgeschichte um die beiden Figuren herum nie langweilig.

Die Nebenfiguren sind ein weiterer Pluspunkt. Sowohl Matthews Familie, als auch die von Diana, sowie völlig fremde Figuren wurden unglaublich authentisch beschrieben und viele davon sind einem sehr ans Herz gewachsen, weswegen ich als Leser auf ein Widersehen hoffe.




Fazit

Kein einfaches Buch. Eines bei dem man langen Atem benötigt und Gefallen an beschreibenden Erzählungen und detailreicher Handlung. Aber durchhalten wird belohnt mit viel Magie, interessanter Geschichte, und einer spannenden sowie romantischen Liebesgeschichte, die nicht Null-Acht-Fünfzehn ist.
  

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