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Montag, 29. Februar 2016

Rezension: Messenger of fear - Michael Grant





"Messenger of fear" - von Michael Grant.

Sprache: englisch
Genre: Fantasy - Jugendbuch
Reihe: Ja
Band: 1
Deutsche Ausgabe: Noch nicht erschienen ... :(

Folgeband:




                   



Meine Bewertung:







Das Cover

Das Cover ist für mich ein typisches Michael Grant Cover und passt irgendwie zu denen, die ich aus der „Gone-Reihe“ kenne. Allerdings finde ich nicht, dass es ein absoluter Hingucker ist oder besonders schön. Ich hätte das Buch nicht nur wegen seines Covers gekauft, allerdings sind der Titel und der Klappentext dafür umso ansprechender.


 

Kurze Inhaltsbeschreibung

Mara erwacht in einer ihr fremden Welt. Sie kann sich an kaum etwas erinnern, nicht mal an ihren Namen, wo sie herkommt und wer sie eigentlich ist. Sie vermutet, dass sie träumt. Eine andere Erklärung gibt es nicht für die seltsamen Visionen, die sie hat. Oder der Junge, der sich selbst „Messenger of fear“ nennt. Doch je schrecklicher das wird, was Mara erlebt umso deutlicher wird ein Prinzip hinter den Dingen und es scheint als hätte der Junge, die Wahrheit gesagt. Er ist wirklich der „Bringer von Angst“. Doch was will er von Mara? Welche Rolle spielt sie in der ganzen Geschichte?

 

Schreibstil und Storyverlauf

Ich bin es ja gewohnt, dass Michael Grant gute Geschichten schreibt. Nicht nur, dass er sie gut schreibt, sondern das seine Ideen außergewöhnlich sind. Die Gone Reihe gehört zu einer der besten Reihen, die ich je gelesen habe. Und auch dieses Buch konnte meinen hohen Erwartungen gerecht werden. Die Idee hinter der Geschichte ist klasse und gut umgesetzt. Michael Grant räumt nicht nur mit den Motiven auf, aus denen heraus „Falsches“ oder „Böses“ getan wird; er thematisiert nicht nur „Mobbing“ oder „Rücksichtslosigkeit“; nein er greift diese wichtigen Themen auf, verwandelt sie in etwas Spannendes, Phantastisches, Düsteres und führt uns selbst anhand von Mara vor Augen, wie Menschen „ticken“. Und das auf eine Art, die für jeden nachvollziehbar ist und daher zum Nachdenken anregt. Einfach nur genial. Sicher ist die Story nicht so übermäßig komplex, wie vielleicht andere Bücher (auch nicht wie die Gone Reihe, die wiederum aber aus 6 Büchern besteht); aber das ist okay, denn es ist ein Jugendbuch und das ist die Zielgruppe. Dennoch konnte der Autor mich begeistern, spannend unterhalten und hat für mich einmal mehr gezeigt, warum ich ihn so gerne lese und anderen empfehle. Ich hoffe, dass auch dieses Buch bald ins Deutsche übersetzt wird. Allerdings ist das englische sehr leicht verständlich da die Sprache sehr jugendlich und einfach gehalten ist.


 

Die Charaktere und ihre Entwicklung

Im Buch gibt es 2 zentrale Figuren und das sind zum einen Mara und zum anderen der Junge, der sich „Messenger of fear“ nennt. Das Buch ist aus Maras Sicht geschrieben und am Anfang erfährt man sehr wenig über sie, weil sie sich selbst an nichts erinnert und erst im Laufe des Buches immer mal Brocken zugeworfen gibt. Brocken einer Wahrheit, die sie so vermutlich gar nicht wahrhaben möchte.
Mara hat mir deswegen gut gefallen, weil man durch ihre Unwissenheit sehr gut in die Geschichte gezogen wurde und weil sie die Dinge sowohl intelligent, als auch emotional betrachtet und das auf eine Art, die ehrlich und realistisch wirkt.

Die anderen Figuren blieben geheimnisvoll und man erfährt nicht allzu viel von ihnen. Hier spürt man deutlich, dass da in der Fortsetzung noch Einiges auf einen wartet.
Mehr möchte ich gar nicht sagen, um nicht zu viel zu verraten.


 

Fazit

Ein sehr gelungenes Buch, das meinen hohen Erwartungen gerecht wird. Michael Grant versteht sich auf geniale Ideen, super Umsetzung, viel Spannung, einen gewissen Ekelfaktor und eine wunderbar ehrliche, psychologische Analyse menschlichen Verhaltens, dass berührt und nachdenklich macht. Empfehle ich jedem, der gerne spannende Jugendbücher liest und es mag, wenn typische Themen (wie in der Rezi genannt) mal anders aufbereitet werden.   
 

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