Begrüßungstext

Hallo ihr Lieben,
ich begrüße euch ganz herzlich in meiner gemütlichen, verspielten Bücherecke.
Viel Spaß beim Stöbern, Lesen, Mitverfolgen.

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Donnerstag, 30. April 2015

Schreibkladde #13

Schreibkladde #13
[30.04.2015]

Hallo ihr Lieben, ich begrüße euch heute zu einer neuen Kategorie von Beiträgen auf meinem Blog. Und zwar die Schreibkladde.

Einige von euch haben vielleicht schon mitbekommen, dass ich nicht nur sehr gerne lese, blogge und Mama bin, sondern auch schreibe.
2015 möchte ich diese Leidenschaft zu etwas Professionellerem nutzen, als in meiner privaten Ecke zu sitzen und Geschichten zu erfinden und sie niederzuschreiben. Daher finde ich es eine gute und sinnvolle Idee, euch auf diese Weise an all den kommenden Projekten teilhaben zu lassen.
Ich hoffe, das stößt bei euch auf Zuspruch und Gefallen ♥

Ihr habt Schreibkladde No.12 verpasst? Dann schaut mal hier ---------------------------------> Klick!



Letzte Woche habe ich euch einen Einblick über die Geschichte hinter der Geschichte gegeben. Euch mitgenommen auf die Reise, die das Buch schon hinter sich hat, bis zu dem Punkt an dem es jetzt steht. Momentan befindet es sich immer noch in der Korrekturphase. Die Abgabe mit Mitte Mai rückt immer näher und ich hoffe momentan immer noch, sie einhalten zu können. Dann steht der Veröffentlichung Ende Mai nichts im Weg. Für diese Woche habe ich euch etwas mehr zum Inhalt des Buches versprochen.


Mila Brenners zweiter Roman - Talamadre Band 1 - Worum es geht.

Ich habe euch ja schon verraten, dass dieses Buch der Beginn einer Serie sein wird. In der Geschichte steckt diesmal im Gegensatz zu Märchenzauber 'echte' Magie. Es geht um magisch begabte Menschen, Dämonen, übersinnliche Phänomene und ist damit weniger in der Realität, denn im Bereich Paranormaler Romane oder Urban Fantasy Bücher anzusiedeln. Die Geschichte konzentriert sich im ersten Buch auf mysteriöse Augenblicke, Geheimnisse, viele Fragen und die Einführung und Vorstellung, der wichtigsten Figuren und damit des Ordens der Talamadre. Aufgrund der emotionalen Beziehungen und der daraus resultierenden Spannung, die immer wieder in den Fokus rückt, kann man dem Buch sicher nicht den Romance Touch absprechen.


Zu Beginn des Buches lernt der Leser Holly Martin kennen. Sie ist 25 Jahre alt und Archäologin, die sich auf den Bereich ägyptische Hieroglyphen spezialisiert hat. Im Prolog nimmt sie den Leser mit zu einer Ausgrabung in Ägypten.


Hier ein kleiner Auszug aus dem Prolog für euch ♥



So früh am Morgen vertrug Holly die holprige Fahrt zum Arbeitsplatz der letzten sechs Wochen nie. Der kleine Bus brachte ihre Kollegen und sie zu der Ausgrabungsstätte, die erst im vorigen Jahr entdeckt worden war. Sie lag eine halbe Busstunde von Abydos entfernt in der ägyptischen Wüste. Holly sah aus dem Fenster und hoffte sich auf diese Weise von der nagenden Übelkeit abzulenken. Sie musste versuchen ihr Frühstück bei sich zu behalten. Das Mittagessen bestand nur aus Obst und Wasser und erst heute Abend konnte sie wieder auf eine richtige Mahlzeit hoffen. Ganz zu schweigen davon, dass sie sich bis auf die Knochen blamierte, wenn sie sich in der Gegenwart der anderen Forscher in diesem stickig engen Bus übergab.
„Alles okay?“, fragte Kate, die neben ihr saß.
„Geht schon.“
Kate war seit etwas mehr als fünf Jahren ihre beste Freundin. In Cambridge hatten sie sich im Studentenwohnheim ein Zimmer geteilt und waren schnell zu Freundinnen geworden.
„Soll ich dich ein bisschen ablenken?“, bot Kate fröhlich an.
„Ja, erzähl mir was. Irgendwas.“
Kate redete gern. Am liebsten den ganzen Tag. Holly ließ sie meistens reden, denn auch wenn sie der Tratsch über die anderen Kollegen nicht sonderlich interessierte, mochte sie Kates Stimme. Ihre Fröhlichkeit war ansteckend.
Während sie Kate zuhörte, warf sie einen Blick über die Schulter. Die anderen Kollegen, die von den Universitäten aus Miami und Pittsburgh stammten, waren still. Einige schliefen. Ihr Ausgrabungsleiter, Professor Hill, unterhielt sich mit seinem Assistenten, Doktor Jones, dessen Namen sie für einen Archäologen passend fand. Obwohl er leider wenig Ähnlichkeit mit Harrison Ford hatte, sah sie von der Nickelbrille auf seiner Nase ab. Professor Hill und Dr. Jones waren ihre Vorgesetzten. Sie teilten die Teams in den Ausgrabungssektoren ein. Holly und Kate arbeiteten seit zwei Wochen an der Dokumentation der Wandfresken und Bemalung in einem der Nordtunnel. Während Kate lieber Artefakte in einem Sektor an der Oberfläche geborgen hätte, gefiel Holly die Arbeit in dem engen Tunnel. Sie hatte schon immer gern gezeichnet und das Abzeichnen der zuvor sorgsam konservierten Wandbilder hatte sie seit dem ersten Tag dieser Arbeit fasziniert. Da ließ sich sogar das Gefühl eingesperrt zu sein, ertragen.
Hollys Abende bestanden darin die Aufzeichnungen aus ihrem Journal zu entschlüsseln. Ihr Spezialgebiet in der Ägyptologie waren Hieroglyphen. Aus ihrer Familie hatte sie damit niemanden für sich gewinnen können. Nicht einmal ihren Vater, der als Geschichtsprofessor lehrte. Ihr fünf Jahre ältere Bruder Michael wurde nicht müde, sie damit aufzuziehen, wie sehr ihre in der Familie liegende Schönheit verschwendet war, weil sie nur mit toten Dingen zu tun hatte. Aber für Holly waren sie nicht tot. Für sie wurde Geschichte erst lebendig, wenn sie durch die Überreste lange vergangener Kulturen zu ihrer Arbeitsstätte ging. Das Gefühl tiefer Ehrfurcht mischte sich mit Neugier und dem Drang, Altes neu zu entdecken.
Nachdem sie ihre Ausrüstung abgeholt hatte und in den Gang kletterte, überkam sie ein wohliges Gefühl. So als sei sie verliebt … verliebt in ihre Arbeit. Es war Hollys erste, große Ausgrabung, an der sie beteiligt war. Und ja, sie war ein wenig besessen davon hier im Staub zu hocken und bei Kunstlicht Hieroglyphe für Hieroglyphe sauber und ordentlich zu katalogisieren. Ihre Arbeit würde Aufschluss über Einzelheiten zu diesem Grabfund geben. Aber das allein war es nicht, was sie motivierte. Holly redete mit niemandem darüber. Aber wenn sie lange genug an die Wände vor ihr sah, begannen sich die Götterbilder zu bewegen. Wahrscheinlich war es das Wüstenklima oder die fehlende Frischluft.
„Siehst du das hier. Das verstehe ich einfach nicht. Es ergibt keinen Sinn.“ Hollys Bleistiftspitze deutete auf ein kleines Symbol neben der aufwendig herausgearbeiteten Abbildung des Sonnengottes Ra. Sie wartete, bis Kate zu ihr kam und einen Blick darauf warf.
„Bedeutet bestimmt nichts.“ Kate schüttelte den Kopf. „Ich weiß nicht, weshalb ich studiert habe. Wir sitzen hier unten fest, während Hill und die anderen da oben die bedeutenden Funde einheimsen. Wir dagegen zeichnen, säubern und“, sie seufzte. „Die Kammer am Ende des Ganges ist leer. Das ist doch Arbeit für Studenten.“ Kate brachte Holly damit zum Lachen.
„Das sagst du nur, weil du hier unten deine Sonnenbräune verlierst.“
„Na und. Das ist doch mein gutes Recht. Was glaubst du, was Kenny davon halten wird?“ Kate lachte heiter.
„Kenny liebt dich, wie du bist. Ob nun sonnengebräunt oder blass wie ein Schneehuhn.“
„Hoffentlich vergisst er das nicht, solange ich hier bin.“ Kate schob ihre Hornbrille zurück und grinste sie frech an.
Holly hatte Kate nur bei ihrer Hochzeit mit Kenny vor etwas mehr als einem Jahr mit offenen Haaren und Kontaktlinsen gesehen. Kate war eine bildhübsche Braut gewesen. Aber das waren Bräute an ihren Hochzeitstagen immer. Für Kate war es der schönste Tag in ihrem Leben gewesen. Doch Holly hatte damals festgestellt, dass sie Hochzeit und Kinder nicht in ihrer Zukunft sah. Das hier war ihre Zukunft.
Die Stirn gerunzelt lenkte Holly wieder auf die Arbeit. „Was sagst du nun ernsthaft dazu?“
Kate hockte sich neben sie und Holly wartete auf ihr Urteil.
„Das ist schon seltsam. Siehst du die Ränder des Zeichens. Sie sind ganz glatt.“ Kate fuhr mit dem Finger darüber. Holly leuchtete mit der Taschenlampe das etwa vier Zentimeter große Zeichen an. Wenn sie es abstrahierte, sah es aus wie eine auf dem Kopf stehende Schlange.
„Es ist eingraviert, Kate. Die Wandbilder an diesem Teil des Ganges sind aber aufgetragen.“ Sie starrte auf die Schlange.
Kate stand auf und wendete sich kopfschüttelnd ab. „Du bist ein hoffnungsloser Fall. Weißt du, im ersten Semester habe ich ja noch versucht, dir ein paar süße Jungs vorzustellen. Aber jetzt wundert es mich nicht mehr, das du immer noch Single bist.“
Ihre Freundin meinte es nicht böse, Holly wusste das und hörte nicht mehr hin, als Kate ihr predigte, wie übertrieben es sei, hinter jeder Auffälligkeit etwas Besonderes zu wittern. Immer noch faszinierte Holly die kleine Abbildung, die da nicht hingehörte. Das war ihr Archäologen-Bauchgefühl. Sie tippte mit dem Radiergummi an ihrem Stift auf die Schwanzspitze der Schlange. Nichts passierte. Was sollte auch passieren? Das waren nur Jahrtausende alte Steine, nicht mehr.
Mach dich nicht verrückt, Holly, indem du dem Ganzen zu viel Bedeutung zuschreibst, ermahnte sie sich innerlich. Aber während sie Ras Kopfschmuck untersuchte und sich Notizen zu den Skizzen machte, fanden ihre Gedanken immer wieder die Schlange. Als ob sie von der Schlange magisch angezogen wurde. Eine Stimme in ihrem Kopf rief sie aus weiter Ferne.
Bewegte Wandbilder waren ja eine Sache, aber Stimmen in ihrem Kopf, das würde ihr jeder bestätigen, waren ganz klar was Anderes. Vielleicht war es besser, wenn sie für einen Moment Pause machte und an die frische Luft ging. Holly wollte Kate gerade fragen, ob sie mitkommen wollte, als sie plötzlich Schreie hörte. Erschrocken zuckte sie zusammen. Es hörte sich an, als näherten sich ihnen viele Menschen. Holly konnte laut und deutlich Schritte vernehmen. Beinah klang es als seien die Leute auf der Flucht. Ein Schauer kroch ihren Rücken hinunter. Sie drehte sich um und sah zu Kate, die eine Schrifttafel abpauste.
„Hörst du das auch, Kate?“
„Was?“
„Die Schritte. Da kommen Leute.“
„Wir kriegen Besuch?“ Kate stand auf und lauschte. „Ich höre gar nichts.“
„Wirklich?“ Holly kniff die Augen zusammen und starrte in die Dunkelheit.
„Nein. Hier ist nichts. Geht es dir gut?“
„Aber da waren doch Schritte.“ Holly wich Kates Blick aus. Sie lauschte angestrengt, aber was immer sie zuvor gehört hatte, suchte sie vergeblich. Es war still. Totenstill.
„Du solltest wirklich mehr trinken. Hier“, Kate warf ihr eine Flasche mit stillem Wasser zu. „Und wenn du willst, kannst du auch eine Pause machen. Ich warn dich aber, es ist bald mittags. Da oben wird es brütend heiß sein.“
„Danke.“ Holly nahm ein paar Schlucke des lauwarmen Wassers. „Es geht schon wieder.“
„Bist du sicher?“
„Ja, klar“, versprach sie leichthin. Doch innerlich war sie aufgewühlt. Die Schreie hatten so echt geklungen. Wenn sie schon in so jungen Jahren begann, durchzudrehen, wie sollte sie den Job bis zu ihrer Pensionierung durchhalten?
Sie wandte sich zurück an ihre Arbeit und sofort fiel ihr Blick wieder auf die Schlange. Sie klemmte den Stift zwischen die Seiten des Notizbuchs und legte es weg. Vor dem Bild des Tiers, das schwarzgolden im Licht der künstlichen Lampen schimmerte, ging Holly in die Hocke.
„Was willst du hier nur?“, murmelte sie leise. Mit der Hand berührte sie den Stein und fuhr die Wellen der Außenkanten entlang bis zum Kopf der Schlange.
Autsch! Holly war an einer scharfen Kante hängen geblieben und zog die Hand zu sich. Blut quoll aus ihrem Zeigefinger.
„Verdammt!“, fluchte sie wütend.
„Holly!“ Kate war aufgesprungen. „Was ist passiert? Bist du okay?“
„Ja, keine Sorge. Nichts passiert. Ich habe mich nur geschnitten.“
„Zeig mal her.“ Kate kam zu ihr und begutachtete den Schnitt. „Das sieht tief aus. Ich hole besser etwas zum Desinfizieren und Verbinden. Damit solltest du nicht spaßen, sonst entzündet sich noch was.“
„Danke, Kate.“
„Gern geschehen. Ich will sowieso mal an die Luft. Es ist ziemlich stickig hier drin. Ich bring uns bei der Gelegenheit gleich ein paar von diesen … wie heißen diese leckeren Früchte gleich wieder?“
„Feigen“, antwortete Holly lachend.
„Ja genau, sag ich ja. Feigen. Davon bringe ich uns ein paar mit. Sonst sind sie nachher alle aufgegessen, bis wir hier fertig sind. Du rührst dich solang nicht von der Stelle.“
„Versprochen.“
Sie sah Kate hinterher und seufzte. Der Tag fing ja nicht besonders gut an. Für einen so kleinen Schnitt blutete die Wunde doch stark. Ein kalter Schauer stieg ihr in den Nacken und lief ihr den Rücken hinunter. Es fühlte sich an, als habe jemand die Temperatur unter den Gefrierpunkt gedreht. Sie hatte überall eine Gänsehaut. Geriet sie in einen Schock, nur wegen der kleinen Wunde? Sie war doch sonst nicht so empfindlich.
„Die Schlange … Holly, die Schlange.“
Als führte sie jemand, kniete sie sich in den Staub und drückte den blutenden Zeigefinger in die Vertiefung, die den Schlangenkopf darstellte. Sobald sie den Finger wegnahm, fühlte sie sich wie befreit.
Im nächsten Augenblick begann die Erde zu vibrieren. Intuitiv sprang Holly auf und ging zwei Schritte zurück. Für einen Moment glaubte sie, der Tunnel stürze ein und das seien ihre letzten Sekunden. Sie bildete sich ein, einen Mechanismus von Seilzügen hinter den Wänden zu hören. Aus der Richtung der leeren Kammer kam ein kratzendes Geräusch, das ein Stein macht, wenn er über einen anderen Stein schabt. Das Beben wurde schwächer. Holly ging getrieben von ihrer Neugier in Richtung des Geräusches. Als sie das schwarze Loch in der Wand sah, stockte ihr der Atem. Die Öffnung war vorher nicht da gewesen. Sie wollte gar nicht darüber nachdenken, wie es dazu gekommen war. In ihr kroch ein Gefühl der Übelkeit herauf. Das kam nicht von der Aufregung. Sie hatte ein schlechtes Gefühl, wenn sie daran dachte, hineinzugehen. 

Holly ahnt es in dem Moment noch nicht, aber durch ihre Tat befreit sie ein Wesen namens Satek und damit fängt die Geschichte an. Es kommt zu einem traumatischen Erlebnis für Holly, dem sie nur durch Glück mit dem Leben entkommt. [Zu viel will ich hier nicht verraten ;)]

Ein halbes Jahr später begegnet Holly James Wescott. Er ist der Erste, der ihre Geschichte, über das was damals wirklich in Ägypten passiert ist, glaubt. Mehr noch, der Einzige, der Satek nicht für eine traumatische Einbildung hält, denn James ist der Obere eines Geheimordens, der sich Talamadre nennt und seit Jahren übersinnliche Phänomene in der Welt studiert, erforscht und wenn nötig bekämpft.
James gewinnt ihr Vertrauen und bietet Holly seine Hilfe und seinen Schutz an. Holly nimmt an und findet sich bald schon in einer für sie völlig fremden und unvorstellbaren Welt wieder. Eine Welt, in der es von Gefahren wimmelt, in der Magie Wirklichkeit wird und in der Geheimnisse an der Tagesordnung stehen. Denn der Orden und Satek haben eine Vergangenheit, die keiner kennt und Holly ist die Einzige, die James helfen kann, die Wahrheit ans Licht zu bringen.


Ich hoffe, ich konnte euch ein wenig neugierig machen mit dieser längeren Einführung in die Geschichte des Buches. ♥

Wenn ihr Fragen habt, dann wie immer, her damit und ich beantworte sie im nächsten Schreibkladden-Beitrag.

LG
Eure Lilly

Mittwoch, 29. April 2015

Rezension: Hundert Jahre ungeküsst




Hundert Jahre ungeküsst von Gabriella Engelmann

Leseempfehlung für: Mädchen, die gerne träumen und jeden, der das nicht verlernt hat. Magische Märchenadaption, die mitten ins Herz geht und sich da tief verankert und bleibt.
Für Leser ab: 15 Jahren



Das Cover

Das Cover. Ich möchte im Grunde gar nichts dazu schreiben, weil ich jetzt schon ahne, wie die Worte mir ausgehen werden. Die Gestaltung aller Märchenbücher, um es abzukürzen, ist wunderschön, traumhaft, verspielt, mädchenhaft, perfekt.
Zur rein optischen Gestaltung kommen noch die mehr als genialen Titel der Bücher. Für mich eine der besten Reihenaufmachungen im Jugendbuchbereich überhaupt. Wobei ich zugeben muss, dass Arena einfach gute Leute hat. Die meisten Cover des Verlags liebe ich sofort und auf Anhieb.


Kurze Inhaltsbeschreibung

In dieser Märchenadaption haben wir es, wie der Titel verrät, mit Dornröschen zu tun. In unserer modernen und überaus realen Welt heißt sie jedoch nicht Aurora sondern Rosalie Dorn – ich liebe den Namen!!! – und ist keine Prinzessin, sondern ein junges Mädchen, das gerade mit seiner Ausbildung in einem angesagten Nobelhotel anfängt. Rosalie entkommt dadurch nicht nur der übervorsichtigen und sich ständig Sorgen machenden Mutter, sondern ihren Träumen näher. Rosalie möchte nämlich unbedingt mehr von der Welt sehen. Bevor es so weit ist, sieht sie jedoch erstmal René Prinz – same here: I’m loving this name -.
René ist der Sohn der Hotelkettenbesitzer und zwischen beiden besteht von jetzt auf gleich eine Anziehung. Ein beinah magischer Funke. Die zarten Gefühle, der ersten Liebe sind jedoch nicht das einzig Magische das Rosalie erlebt. Neben ihren Wohnungsgeist gibt es da noch die Geschichten, die sich um das Turmzimmer des Hotels drehen. Irgendwie hängt beides zusammen und ist mit Rosalie verbunden, die nicht ahnt das ein Fluch auf ihr lastet …


Schreibstil und Storyverlauf

Kennt ihr das Gefühl? Viel über den Schreibstil der Autorin möchte ich gar nicht sagen. Es ist nicht mein erstes und auch nicht bloß mein zweites Buch der Autorin. Ich habe sowohl von ihren Jugendbüchern schon viel gelesen, als auch von den tollen Gefühlsromanen für ‚große’ Leute. Ich liebe die Art, wie Gabriella Engelmann Gefühle und Leben in ihre Geschichte bringt. Die Worte werden vor meinen Augen lebendig, real und die Figuren sind so echt und greifbar, als könnten sie im nächsten Moment um die Ecke kommen. So richtig aus dem Leben gegriffen.
In diesem Buch ist die Geschichte natürlich etwas magischer, märchenhafter und dennoch sind die Jugendlichen wie Rosalie, René und ihre Freunde einem so nah, dass man unweigerlich das Gefühl hat, es gibt sie wirklich. Mich hat Gabriella Engelmann also wieder so richtig tief in die Geschichte ziehen können.
Diese ist wunderbar geschrieben. Die Verbindung zwischen Märchenaspekten, die uns ja allen bekannt sind, und der Realität ist genial geknüpft. Man erkennt das Märchen und fühlt sich doch völlig im hier und jetzt unserer Zeit. Ein wenig muss man sein Herz für das Unerklärbare in der Welt öffnen, wenn man die Geschichte ganz in sein Herz lassen möchte, aber welches Märchen spielt nicht mit unserer Fantasie und möchte, dass wir an das glauben, was unmöglich scheint?
Das Ende des Buches – auch wenn ich hier aufgrund von Spoileralarm nicht viel schreiben kann/möchte – war ganz anders, als ich es erwartet habe. Ich hatte die ganze Zeit ein Ende im Kopf, das direkt aus meinem Herz kam. So wie ich es mir für Rosalie, René, ihre Freunde und ihre Eltern gewünscht hätte. Es kam ganz anders, als ich gedacht habe und hat mir doch tatsächlich die Tränen in die Augen getrieben. Auch wenn es wunderschön und berührend war, hat es mich doch ein wenig traurig gemacht. Vielleicht ist das der Blick der Erwachsenen auf die Geschichte, die sich sehr gut und sehr schnell nicht bloß in Rosalie, sondern in Rosalies Mutter wiederfinden konnte.
Kein richtiger Kritikpunkt, aber ein Wehmutstropfen war die Kürze der Geschichte. Vermutlich ist meine Verliebtheit schuld. Das Ende hätte für mich noch ein wenig mehr ausgeschrieben sein dürfen. Es war so plötzlich vorbei und ich noch gar nicht bereit loszulassen.


Die Charaktere und ihre Entwicklung

Ich glaube diesmal ist meine Rezension weit weniger strukturiert als sonst. Ich hoffe ihr könnt es mir nachsehen. Zu den Figuren habe ich weiter oben nun schon einiges geschrieben.
Sämtliche Figuren des Buches sind so echt und realitätsnah, dass man das Gefühl hat, man kennt sie alle. Sie stechen durch optische oder charakterliche Merkmale hervor und so baut man nicht nur eine Beziehung zu allen auf, sondern es fällt leicht sie sich vorzustellen und auseinanderzuhalten.
Die Beziehungen untereinander, die Freundschaften, die gezeigt werden oder entstehen, haben mein Herz berührt und zeigen jungen Menschen, wie wichtig es ist, Freunde zu haben. Wie viel Freundschaft bedeutet, was ich persönlich sehr wichtig finde.
Auch die Liebesgeschichte ist sehr einfühlsam geschrieben, entwickelt sich langsam und nicht ganz ohne Schwierigkeiten. Dadurch wird die Geschichte nicht nur spannend, sondern ich als Leser wurde unweigerlich tiefer und emotionaler in die Geschichte hineingezogen und an die Figuren gebunden. Ein charakterstarkes, charaktertiefes und sehr berührendes Buch, das sowohl für Jung als auch für Alt wunderschöne, magische und berührende Lesestunden schafft. Märchenadaption, wie sie besser nicht geht.




Fazit

Was schreibt man kurz und bündig zu einem Buch, das einem so gut gefallen hat? Das einen emotional berührt und schöne Lesestunden geschenkt hat? Vermutlich nur das: Öffnet euer Herz für die Märchen in unserer Welt und lest dieses Buch. Gefühlvoll, magisch, Rosalie Dorn! Zum Glück habe ich noch drei Märchen, die ich mir gaaaaaaaanz langsam einteilen kann.

Dienstag, 28. April 2015

Gemeinsam Lesen #17


1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
 
2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?


3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?


4. Wie steht ihr zu Seiten in denen Blogger Rezensionsexemplare anfragen können? Seid ihr selber auf solchen Seiten angemeldet? (bloggdeinbuch, das bloggerportal von Randomhouse, etc.)

Eine gemeinsame Aktion von Weltenwanderer und Schlunzen-Bücher, ins Leben gerufen von Asaviels Bücher-Allerlei


 Dieses Jahr habe ich mir vorgenommen regelmäßig an der Aktion: Gemeinsam Lesen teilzunehmen. Im letzten Jahr habe ich es immer wieder verpasst und das solch sich nun ändern.
Gemeinsam Lesen Nr. 17

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?



Ich bin auf Seite: 293 

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
 
" "Help is on the way," I said, finally turning my full attention back to the naturi watching me." "

3. Was willst du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)

Was ich auf jeden Fall loswerden möchte, ist mein Frust über die Einstellung der Übersetzung dieser genialen, witzigen, actionreichen und tollen Urban Fantasy Reihe. Ich fand alle vier Bände zuvor super und auch dieser fünfte Teil ist genial. Die Bücher sind unheimlich actionreich, spannend und sehr gut geschrieben. Durch ganz starke Figuren bekommt die Geschichte sehr viel Herz. Sie wird lebendig, spritzig und durch Miras tollen Humor ist die Reihe im Urban Fantasy Bereich für mich ein echtes Highlight. ♥

4. Wie steht ihr zu Seiten in denen Blogger Rezensionsexemplare anfragen können? Seid ihr selber auf solchen Seiten angemeldet? (bloggdeinbuch, das bloggerportal von Randomhouse, etc.)

Ich finde die Zusammenarbeit zwischen Verlag/Autoren und Lesern sehr wichtig und prinzipiell positiv. Jeder muss im eigenen Maße wissen, inwieweit er auf diese Zusammenarbeit eingeht. Solange beide Seiten ehrlich und offen miteinander umgehen, finde ich es gut und denke ich auch, dass beide Seiten etwas davon haben.
Ich selbst frage zum Beispiel keine Exemplare beim Verlag an. Es ist ein enormer Druck so ein Rezensionsexemplar dann zeitnah zu lesen. Zudem man es nicht einfach so salopp zwischendurch liest, sondern sich danach ja auch eine dementsprechend ausführliche Rezension abgeben möchte. Auch die sollte zeitnah geschrieben werden. Für all das braucht man Zeit und das Wissen, diese genau dann auch zur Verfügung zu haben. Bei mir gibt es einfach viele Umstände, die dazu führen, dass ich mal Zeit habe 100 Seiten am Tag zu lesen, mal auch 150 und dann sind da wieder Tage dabei, in denen ich froh bin, wenn ich überhaupt zum Lesen komme und sogar 10 Seiten ein Erfolg sind.
Da möchte ich mir nicht den Druck machen 'Abgaben' beim Lesen einhalten zu müssen. [Sei es auch nur, weil ich sie mir selbst machen würde.]
Blogg dein Buch, Buchbotschafter, Vorablesen etc. sind dagegen Seiten, die ich hin und wieder schon genutzt habe. Zwar eher selten, aber zum Beispiel habe ich bei Buchbotschafer mal Grischa 2 und Grischa 3 gewonnen und lesen dürfen. Das war super toll, da ich die Reihe so unglaublich liebe.
Diese Seiten find ich klasse, weil sie auch Lesern allgemein und nicht ausschließlich Bloggern die Möglichkeit eröffnen. Wie gesagt enge Zusammenarbeit ist im Interesse beider Seiten und ich befürworte das. Selbst nutze ich die Portale auch, aber äußerst selten, weil ich eben aufgrund des 'langsamen' Lesens oftmals sowieso eher 'ältere' anstatt die brandaktuellen Bücher lese. ♥
 


Wie ist das bei euch? Wie steht ihr zu der Zusammenarbeit zwischen Verlag und Blogger/Leser in Form von Rezensionsexemplaren? Kennt ihr die oben genannten Portale und nutzt ihr sie? ♥

Montag, 27. April 2015

Rezension: Vom Tod geküsst




Vom Tod geküsst [Band 1] von Amanda Frost

Leseempfehlung für: Fans von spritzigen, prickelnden und übersinnlichen Liebesromanen.




Kurze Inhaltsbeschreibung

Sebastian ist ein gerissener, intelligenter Mann und er ist tot. Scheinbar ist sich keiner so richtig sicher, wohin Sebastian gehört, ob nun in den Himmel oder die Hölle. Sebastian landet also in der Zwischenwelt und ist dazu verdammt auf der Erde Aufträge zu erfüllen. Er bringt den Tod, sobald er jemanden berührt. Sein nächstes Opfer? Lilly. Lilly, die bisher von keinem der anderen Todesbringer getötet werden konnte. Sebastian muss herausfinden, warum das so ist und Lilly den Tod bringen, wenn er nicht selbst in der Hölle landen will. Doch was passiert, wenn er Lilly nicht töten möchte? Oder sie als erster Mensch, dem er begegnet, dazu in der Lage ist, ihn zu sehen? …


Schreibstil und Storyverlauf

Ich hab ja bereits die Siria-Trilogie aus der Feder der Autorin genossen. Der Schreibstil besticht durch einen tollen Humor und intelligentem Charme. Beides findet sich auch in diesem Buch wieder. Ich konnte herzhaft lachen und ich mochte die prickelnde Spannung, die zwischen den Charakteren geschaffen wurde. Die Geschichte war zudem spannend erzählt, in sich schlüssig und unterhält perfekt.
Die Idee, was nach dem Tod passiert und wie diese Idee umgesetzt wurde, fand ich einfach toll. Ganz anders, neu, spritzig und kreativ. Mir hat die Idee so gut gefallen, dass ich mich schon sehr auf den zweiten Band freue.


Die Charaktere und ihre Entwicklung

Im Buch gibt es zwei Hauptfiguren. Einmal Sebastian. Er ist gerissen, intelligent und zu Beginn des Buches lernt man ihn als egoistischen Playboy kennen, der sich zudem als Kunstdieb betätigt.
Sobald er auf Lilly trifft, spürt man jedoch, dass hinter Sebastian mehr steckt. Das er eine Geschichte versteckt, die man als Leser erst noch entdecken muss. Er wandelt sich sichtbar und gerade zusammen mit Lilly ist Sebastian ein sympathischer, humorvoller Charakter.

Lilly war für mich ein absolutes Goldstück. Lilly ist rein äußerlich sehr normal und durchschnittlich. Aber Lilly ist kein so graues Mauerblümchen, wie es den Anschein erweckt. Sie ist fröhlich, nicht auf den Mund gefallen, tough, humorvoll und überaus liebenswert. Ich mochte sie auf Anhieb.

Die Liebesgeschichte entwickelt sich glaubwürdig, nicht zu schnell und auch die erotischen Szenen waren gut geschrieben und keinesfalls flach oder plump.




Fazit

Wieder ein toller Roman aus Amanda Frosts Feder. Mich hat das Buch sehr gut unterhalten. Die Idee war kreativ, anders, spritzig und die Umsetzung ist rundherum gelungen. Gerade die Figuren habe ich wieder ins Herz schließen können und ich freue mich direkt auf Band 2, der auch bald erscheinen wird. Für Leser, die gerne prickelnde Liebesromane mit übersinnlichem Touch lesen, eine klare Empfehlung.  

Sonntag, 26. April 2015

Sunday Talk #8



Hallo ihr Lieben,
ich begrüße euch zu meiner neuen Aktion, die ich dieses Jahr ins Leben rufe. Willkommen zum

Sunday - Talk.
Ähnlich einem Quassel-Vlog, wie sie auf Youtube gerne gedreht werden, möchte ich jeden Sonntag einen Beitrag schreiben und einfach nur mit euch zusammen über das quatschen, was die letzte Woche so passiert ist.
Dabei kann es sich natürlich um Bücher, das Lesen von Büchern, oder auch das kaufen und rezensieren von Büchern drehen. Aber es könnte auch um andere Dinge gehen, eben alles was irgendwie vorgefallen ist und ich mit euch teilen möchte.
Wer sich an der Aktion beteiligen möchte, darf mir gerne hier seinen Link dalassen.
Ansonsten freue ich mich auf regen Austausch und hoffe, der Sunday - Talk gefällt euch. Lasst mir doch eine Rückmeldung mit eurer Meinung zur Idee da.



 ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥
  
Sunday - Talk #8
[26.04.2015]


Schon wieder eine Woche vorbei. Das könnte das Motto für meinen heutigen Sunday-Talk sein. Schon wieder eine Woche vorbei! Momentan habe ich das Gefühl die Zeit rast und ich weiß gar nicht, oder kann mir nicht erklären, wo sie wieder geblieben ist. Immerhin nächste Woche beginnt schon der Mai!!! Vier Monate des Jahres 2015 sind schon vorbei und irgendwie kommt mir das noch gar nicht so vor.
Geht es euch auch so? Habt ihr auch das Gefühl, dass die Zeit nur so dahinfliegt?
Ich freue mich einerseits über den überaus schönen, sonnigen Frühling. Das Grün und die vielen blühenden Blumen. Auch dieser ganz gewisse, Frühlingsduft, der in der Luft liegt. Hmmmmm ♥ ♥ ♥ Ich liebe den Frühling!
Allerdings wird es gerade bei uns in der südlicheren Gegend langsam aber sicher wieder schwülwarm und demnach bald richtig, richtig warm. Und danach dann so richtig schön heiß. Ich bin so überhaupt kein Sommer-Typ. Ich hasse jede Temperatur über 27 Grad :D Vor allen wenn kein Windhauch weht. Ich mag weder die blöden Pollen, noch Bienen und Wespen, ich mag keine Spinnentierchen und keine Mückeninvasionen. Ich hasse Schwitzen, Sonnencremes und noch mehr Sonnenbrand und Sonnenallergie. :D :D
Ja, ich weiß. Andere sind vielleicht Weihnachtsmuffel, ich bin ein totaler Sommermuffel. Dabei liebe ich blauen Himmel, Blumen, Garten, Meer, Eis und all das, was den Sommer so toll macht. Aber die Hitze ...
Nicht nur meine Haut verträgt sie nicht, auch mein Kreislauf macht da regelmäßig schlapp.
Geht es noch wem so? Oder bin ich mit meiner Sommermuffel-Laune ganz allein?
Vielleicht habt ihr ja Tipps gegen Sommermuffeö-Laune? Gegen Kreislaufprobleme oder für eine total gute Sonnencreme auf die ihr schwört ;)


Was gibts sonst Büchertechnisch zu berichten. Also im Augenblick lese ich den fünften Band der Dark-Days Reihe von Jocelynn Drake. Nur vier davon wurden übersetzt, weswegen ich englisch weiterlesen muss. Allerdings ist der Humor, den ich so liebe, im Original noch bissiger und besser. Ich liebe das Buch bisher. Richtig geniale Urban-Fantasy ♥
Was lest ihr denn gerade für ein Buch?

Wenn ihr noch auf der Suche seid oder für den Mai ein schönes, romantisches Buch fürs Herz und Träumen sucht. Dann lade ich euch herzlich zur gemeinsamen Leserunde auf Lovelybooks ein. Denn dort findet im Mai eine Leserunde zu meinem Roman: Märchenzauber statt. Ihr könnt euch aktuell noch bewerben, um ein Exempar zu gewinnen. Ich freue mich, wenn sich noch ein paar finden, die gerne mitlesen möchten.
Lesrunde - Märchenzauber

Hier noch mal die Fragen, über deren Antworten ich mich wie immer freue. Gerne als Kommentar oder eben Blogpost, wenn ihr euch jetzt auch nach Sunday-Talk fühlt. ♥





Geht es euch auch so? Habt ihr auch das Gefühl, dass die Zeit nur so dahinfliegt?


 
Geht es noch wem so? Oder bin ich mit meiner Sommermuffel-Laune ganz allein?
Vielleicht habt ihr ja Tipps gegen Sommermuffeö-Laune? Gegen Kreislaufprobleme oder für eine total gute Sonnencreme auf die ihr schwört ;)


 

Was lest ihr denn gerade für ein Buch?
  Lesrunde - Märchenzauber

Freitag, 24. April 2015

Leseupdate



Hallo ihr Lieben, 
ich zeige euch jetzt die Bücher, die mich die letzte Woche begleitet haben. Vielleicht verratet ihr mir, ob ihr sie kennt, selbst schon gelesen habt und wie immer welches Buch euch mit ins Wochenende begleiten darf. ♥


**********************

Die Woche begann für mich mit Der Sturm von Krystyna Kuhn.
Das Tal 1.3.
Ich war wirklich richtig gespannt auf den Teil, aber auch skeptisch. Irgendwie steckte ich in einer kleinen Leseflaute, weil ich tagelang vorher den Kopf nicht so richtig frei hatte, um überhaupt zu einem Buch zu greifen und daher war ich unsicher, ob mich die spannende, mysteriöse Atmosphäre des Tals packen würde können, oder ob sie mich nicht weiter hinab ins Tal der Leseflaute reißen würde.
Zum Glück blieb letzteres aus, stattdessen stellte sich DER STURM als Glücksgriff heraus. Das Buch war so enorm spannend und packend, dass ich gar nicht aufhören konnte und wollte mit lesen. Diesmal erfährt man viel mehr über Chris, der über weite Strecken des Buches aus seiner Perspektive, die Geschichte erzählt. Aber auch Debbie lernt man besser kennen und beide Figuren konnten mich tiefer in die Geschichte hineinziehen und vor allen die grandiose, mysteriöse Spannung hat mich wieder perfekt unterhalten. Die Reihe ist bisher für mich wirklich sehr gut und ich freue mich auf das Season 1 Finale.♥

Danach habe ich Die Verschworenen von Ursula Poznanski gelesen.

Nachdem ich durch DER STURM so auf Spannung und Action eingestellt war, griff ich zu DIE VERSCHWORENEN.
Band 1 hat mich damals sehr gut unterhalten, aber ich hatte auch ein paar Probleme mit dem Buch und ihr kennt das ja sicher, dass man sich in den Momenten fragt: Verdammt, ob Band 2 mich jetzt umhauen kann? Oder wird es eher schlechter?
Ich wusste von so vielen positiven Bewertungen, dass ich wirklich regelrecht respektvolle Angst verspürte, als ich anfing zu lesen. Was, wenn mir das Buch 'wieder nicht' so gut gefällt, wie anderen?
Allerdings war die Sorge völlig unbegründet. Den WOW!!!
Band 2 hat mich von der ersten Seite an bis zum Ende hin überrascht, gespackt, süchtig gemacht. Das Buch war richtig, richtig gut. Vom roten Faden, überraschenden Wendungen, Spannung, Action als auch emotional gesehen einfach nur spitze! Ich fange an die Trilogie zu lieben und jetzt möchte ich gar nicht, dass sie zu Ende geht, obwohl man nach dem Ende unbedingt weiterlesen möchte. Am liebsten sofort! ♥

Mit ins Wochenende nehme ich aktuell den 5 Band Dark-Days Reihe. Nur die ersten vier Teile sind in deutsch im Lyx Verlag erschienen, danach wurde die Serie nicht weiter übersetzt. Da ich aber unbedingt wissen will, wie es mit Mira weitergeht, lese ich nun den 5. Teil in englisch weiter.


Zum Buch selbst kann ich noch nichts sagen, fange gerade erst an zu lesen. Das Cover jedoch ist so gar nicht mein Fall. Zum Glück hat die Reihe mich bisher mit viel Action und richtig guter Urban Fantasy Story überzeugt. Wäre das Band 1 hätte das Cover mich abgeschreckt ;)  ♥

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Wochenfazit

Die letzte Woche gelesen: 637 Seiten
Die letzte Woche beendet: 2 Bücher

Diesen Monat gelesen: 1.724 Seiten
Diesen Monat beendete Bücher: 5

Donnerstag, 23. April 2015

Schreibkladde #12

Schreibkladde #12
[23.04.2015]

Hallo ihr Lieben, ich begrüße euch heute zu einer neuen Kategorie von Beiträgen auf meinem Blog. Und zwar die Schreibkladde.

Einige von euch haben vielleicht schon mitbekommen, dass ich nicht nur sehr gerne lese, blogge und Mama bin, sondern auch schreibe.
2015 möchte ich diese Leidenschaft zu etwas Professionellerem nutzen, als in meiner privaten Ecke zu sitzen und Geschichten zu erfinden und sie niederzuschreiben. Daher finde ich es eine gute und sinnvolle Idee, euch auf diese Weise an all den kommenden Projekten teilhaben zu lassen.
Ich hoffe, das stößt bei euch auf Zuspruch und Gefallen ♥

Ihr habt Schreibkladde No.11 verpasst? Dann schaut mal hier ---------------------------------> Klick!



Letzte Woche habe ich euch ein wenig erzählt, weshalb es eine kleine Pause gab und viel wichtiger welche Fakten ich euch bereits zum zweiten Roman aus meiner Feder verraten darf. Diese Woche möchte ich euch etwas mehr zur Entstehungsgeschichte des Buches erzählen, denn das Buch hat einen weiten, steinigen und daher nicht ganz einfachen Weg hinter sich.


Mila Brenners zweiter Roman - Die Geschichte hinter der Geschichte.

Da der eigentliche Buchtitel noch nicht feststeht, werde ich das Buch mal bei seinem Reihennamen greifen. Ich möchte nicht immer nur vom 'Buch' sprechen. Die Reihe trägt den Namen Talamadre, so wie die britische Organisation, um die es geht. Es handelt sich dabei um einen Geheimorden, der sich mit der Erforschung und Bekämpfung paranormaler Aktivitäten, Wesen, Kräfte etc. beschäftigt.


Die Idee zum Buch entstand auf eine ganz andere Weise als Märchenzauber und ist tatsächlich noch mal zwei Jahre älter. 2004 begann die Geschichte von Talamadre und ich selbst verbinde mit ihr sehr viele, persönliche Erinnerungen, die privat sind und die ich natürlich nicht hier ausführen möchte. Ich verrate nur so viel, dass dieses Buch einem Menschen gewidmet ist, den ich von ganzen Herzen liebe. Das Buch ist für ihn, weil es diese Geschichte ohne ihn nie gegeben hätte.

Ihr merkt sicher bereits, wie viel ich emotional mit dem Buch verbinde und das ist auf der einen Seite wunderschön, auf der anderen Seite macht es das gar nicht so leicht. Ich musste erst lernen die Geschichte loszulassen und mich von ihr 'zu trennen' damit sie tatsächlich ein Buch für andere werden konnte. Ein Prozess, den ich erst jetzt richtig wahrgenommen habe und abschließen konnte. Womöglich gab es daher so viele Wege, die die Geschichte abgeschritten ist, bis sie jetzt an dem Punkt im Hier und Jetzt angekommen ist.



Die allererste Fassung des Buches gab es 2006. Da habe ich tatsächlich schon mal versucht, das Buch zu veröffentlichen und noch auf ganz herkömmlichem Weg, also so richtig 'old school', einen Verlag für Talamadre zu finden. Es gab liebe, nette und aufbauende Rückmeldungen, aber es waren dennoch Absagen.
Damals war ich entmutigt und enttäuscht und habe ein wenig Zeit gebraucht, um mich zu erholen. Schließlich überarbeitete ich das Buch und schrieb es teilweise komplett noch mal neu. 2008 war dann Talamadre 2.0 fertig.

Talamadre 2.0 schlummerte 3 Jahre auf meinem Rechner. Es gab noch mal hier und da ein paar Korrekturläufe, aber im Prinzip änderte sich nichts mehr und mir fehlte aufgrund von Ausbildung, Schwangerschaft und Geburt meiner Tochter auch die Zeit, mich weiter mit dem Schreiben zu beschäftigen. Da dies aber immer mein Traum und Wunsch gewesen war, blieb das Buch natürlich im Hinterkopf. Es erinnerte mich da mal leise und mal sehr laut an seinen schlummernden Schlaf und 2011 konnte ich dann nicht mehr weghören.


Ich bin nicht für meine Geduld bekannt . Aber vielleicht kennt ihr das auch ganz gut. Wenn man etwas unbedingt möchte und sich schon so lange wünscht, wird man irgendwann ungeduldig und trifft Entscheidungen, die sich am Ende nicht als falsch herausstellen, aber man erkennt, dass man mit etwas mehr Geduld und Zeit eine bessere Wahl hätte treffen können.
Mir ging es so mit Talamadre 2.0.
Im September 2011 veröffentliche ich das Buch bei BoD. Damals noch eine der wenigen Varianten, die es einem ermöglichten selbst ein Buch zu veröffentlichen. [Create Space etc. gab es da alles noch nicht]
Das es diese Veröffentlichung gab, will ich gar nicht verschweigen. Es war ein weiterer Weg, den ich mit diesem Projekt gegangen bin und der mir so viele wertvolle Erfahrungen geschenkt hat. Ohne den ich jetzt vermutlich nicht hier wäre, auch wenn ich viel Lehrgeld zahlen musste.

Denn obwohl es einige positive Rückmeldungen gab, bis heute sogar, empfinde ich die BoD - Veröffentlichung heute als Versuch, als Enticklungsschritt, aber nicht als tatsächliche Buchveröffentlichung. Die Covergestaltungsmöglichkeiten waren damals erheblich eingeschränkt und konnte nie so verwirklicht werden, wie ich wollte. Ebenso die Länge des Romans, der Preis etc. Es gab nicht viel Freiraum und so fühlte ich mich von Anfang an eingeengt. Aber ich kann eben nicht nur ungeduldig sein, sondern auch stur und ich glaube damals war ich beides nicht zu wenig. Ich wollte dieses Buch so unbedingt da draußen in der Welt sehen, dass ich ganz den Blick dafür verlor, dass das Buch 3 Jahre alt war und die Geschichte in seinem engen Gewand keinen Freiraum fand zu atmen. Und das sie nicht erzählt worden war, wie sie erzählt werden muss, um wirklich ein Buch zu sein.

Natürlich kam diese Erkenntnis dann mit der Zeit. Ich möchte betonen, dass es nicht um Verkaufszahlen ging oder anderes, denn ehrlicherweise habe ich damals über so was wie 'Werbung' oder 'Marketing' gar nicht nachgedacht. Die Erkenntnis kam, als ich eine ganz tolle, ausführliche Rückmeldung bekam, mir das Buch noch mal zur Hand nahm und überarbeiten wollte. Ich stellte plötzlich fest, dass aus dem Überarbeiten ein regelrechtes Freischreiben wurde. Mir wurde klar, dass ich in der vergangenen Zeit reifer geworden und mich weiter entwickelt hatte. Ich beschloss also mit Talamadre noch mal neu anzufangen. Um den Kopf frei zu haben und diesen Schritt wirklich gehen zu können, widmete ich mich erst einmal anderen Projekten und fokussierte das Ziel: Schreiben, schreiben, schreiben.
So entstand die Idee Märchenzauber zu schreiben und alles, was ich aus dieser Zeit mitgenommen habe, die ganze Erfahrung, die man mit dieser wirklichen Buchveröffentlichung sammelte, hat mir geholfen Talamadre mit neuen Augen zu sehen.

Ich bin schließlich hingegangen und habe das Buch neu geschrieben. Es ist immer noch die gleiche Geschichte. Es geht um das Thema, um das es immer ging. Die Figuren sind die gleichen, die Namen, die Schauplätze etc. Aber alles ist neu geschrieben und es finden sich kaum noch Sätze aus der Variante 2.0 im Buch.
Gerade stecke ich mitten in der Korrektur und ich kann euch gar nicht sagen, was für ein Gefühl das ist. Ich habe so mit mir gekämpft Szenen gehen zu lassen, rauszunehmen, die für sich genommen ganz toll waren. Emotional und auch gar nicht schlecht geschrieben, aber die einfach nicht zum roten Faden gehörten. Die für die Geschichte keine Rolle spielten, im Gegenteil sogar schädlich waren. Diese Szenen rauszunehmen, musste ich lernen. Ich musste lernen, sie gehen zu lassen und mich zu trennen, damit ich die eigentliche Geschichte, die ich immer erzählen wollte, freibuddeln konnte.


Ich weiß gar nicht, ob ihr mit meinem Geschreibsel was anfangen könnt. Im Grunde will ich nur ausdrücken, dass das Buch eine lange Reise hinter sich hat. Ich möchte nicht verschweigen, dass es schon einmal versucht hat den Weg zu euch Lesern zu finden und ich nicht gemerkt habe, dass es noch nicht so weit war.
Ich möchte euch sagen, dass ihr jetzt ein Buch bekommt, dessen Zeit gekommen ist. Das sich für mich richtig anfühlt und von dem ich glaube und hoffe, dass es euch ganz viel Freude machen wird.

Am Rande: Die alte Variante gibt es natürlich nicht mehr. Der Vertrag mit BoD ist gekündigt. Ebenso möchte ich betonen, das BoD mittlerweile neue und viel bessere Möglichkeiten bietet. Ich möchte mit meinem Beitrag nicht behaupten, BoD sei keine gute Möglichkeit, zu veröffentlichen. Es handelt sich um die Vertragsmodalitäten von vor vier Jahren, die ich beschreibe ;)


Jetzt habt ihr einen Einblick darin bekommen, welche Wege ein Buch nehmen kann/genommen hat, bis es bei euch ankommt. Ich hoffe von Herzen, dass ihr Talamadre weiter verfolgt, dass ich euch dann mit Cover und Klappentext Lust machen kann, in diese Welt einzutauchen und ihr beim Lesen am Ende so viel Freude habt, wie ich sie jetzt habe.

Nächste Woche möchte ich euch etwas mehr zum Inhalt des Buches verraten. Sowohl auf die Reihe bezogen, als auch konkret auf den ersten Band, der Ende Mai erscheint. Vielleicht gibt es bis dahin auch schon einen Titel, den ich euch verraten kann. ♥



Wenn ihr Fragen habt, dann wie immer, her damit und ich beantworte sie nächste Woche im nächsten Schreibkladden-Beitrag.

LG
Eure Lilly

Mittwoch, 22. April 2015

Rezension: Firelight




Firelight [Band 1] von Sophie Jordan

Leseempfehlung für: Fans von charakterstarken Fantasybüchern Ab: 16 Jahre
Sprachanspruch: Gut lesbar - für Leser, die ab und an englische Bücher zur Hand nehmen.
Deutsche Ausgabe: Die Trilogie ist vollständig in deutsch im Loewe Verlag erschienen.




Das Cover

Das Cover des Buches gefällt mir ausgesprochen gut. Ich liebe diesen Effekt, den man gewählt hat, um die Drachenschuppen zu zeigen, die unter Jacindas Haut hervorschimmern, wenn sie kurz davor ist, sich zu verwandeln. Auch das feurige Haar ist super getroffen. Überhaupt gefällt mir das Gesicht des Mädchens sehr gut, weil ich es unheimlich passend für Jacinda finde. Der Titel ist ebenfalls toll in Szene gesetzt und gefällt mir. Ein wirklich hübsches Cover.



Kurze Inhaltsbeschreibung

Jacinda ist sechzehn Jahre alt aber kein gewöhnliches Mädchen. Sie ist ein Draki. Ein Mädchen, das die Gabe hat, die Gestalt eines Drachen anzunehmen. Oder viel mehr ist es eigentlich umgekehrt. Die Draki sind Drachen, die versteckt als Menschen leben können, um sich und ihre Art zu schützen. Als es zu einem Zerwürfnis mit ihrem Clan kommt, verlässt Jacindas Mutter zusammen mit ihr und Tamra, Jacindas Schwester, die kein Drakiblut hat, den Clan. Sie gehen weit weg in die Wüste, wo die Mutter darauf hofft, Jacindas Drachenanteil zu unterdrücken, bis sie sich gar nicht mehr verwandeln kann. Denn für Jacinda gibt es nicht nur die Gefahren der Jäger, sondern auch die aus dem Clan selbst. Denn als einziger ‚Firebreather’ ist sie ungeahnt wertvoll und soll unbedingt Nachkommen zeugen. Ihre Mutter will nur das Beste, aber Jacinda versucht alles um ihren Drakianteil am Leben zu halten. Ausgerechnet Will kann ihr dabei helfen. Doch Will kommt aus einer Familie von Jägern …


Schreibstil und Storyverlauf

Der Schreibstil der Autorin ist sehr rund, harmonisch und gefällig. Man liest die Geschichte flüssig und schnell. Mir hat besonders gut gefallen, wie die Autorin es schafft, die Welt der Draki und die Draki selbst zu beschreiben. Auch die verschiedenen Talente, ihre Eigenschaften und ihr passendes Äußeres. Die Welt der Draki wirkt faszinierend, magisch und doch ganz greifbar, so wie sie beschrieben wurde.
Die Geschichte beruht auf emotionaler Entwicklung und ist sehr charakterbezogen. Natürlich gibt es Geheimnisse und die Spannung, wann diverse Geheimnisse gelüftet werden, aber trotzdem beruht die Spannung nicht unbedingt auf viel Action, sondern auf inneren Konflikten, was mir persönlich sehr gut gefallen hat.


Die Charaktere und ihre Entwicklung

Ganz stark waren die Figuren des Buches. Sowohl Jacinda als Hauptfigur, die nicht nur ausgesprochen sympathisch war, sondern interessant, vielschichtig und unheimlich liebenswert. Aber auch ihre Schwester Tamra fand ich auf ihre Art liebenswert. Sie hat es ebenfalls nie leicht gehabt. Bei den Draki war sie ein Außenseiter, der gerade mal geduldet wurde, aber keine wirkliche Zukunft im Clan hatte und in der Menschenwelt, in der sie unbedingt dazugehören möchte, spürt sie deutlich, dass sie das nicht mit ihrer Schwester teilen kann, weil Jacinda dort unglücklich ist und unter dem Verlust ihres Draki-Seins leidet. Dieser innere Konflikt hat mir ebenso gut gefallen, wie Jacindas Problematik.
Ebenfalls sympathisch und sehr gut gezeichnet, fand ich die Mutter. Nicht jede ihrer Entscheidungen ist nachvollziehbar und sie wirkt oft sehr harsch und alles, aber sie will im Grunde nur das Beste für ihre Mädchen und hat es nicht einfach, all diese Entscheidungen ganz allein zu treffen.
Will ist ein toller Junge, seine Geschichte sehr berührend und auch hier überrascht die Autorin mit einer guten Portion Tiefe in der Charakterdarstellung. Xander als böser Gegenspieler und unsympathischer, eifersüchtiger Cousin war ebenfalls überzeugend. Mit hat gefallen, dass auch seinem Handeln Gründe gegeben werden. Ein Rätsel ist für mich dagegen der Sohn des Anführers, der früher Jacindas Freund war und dazu ausgewählt wurde ihr Partner zu sein, obwohl sie nicht mehr als Freundschaft für ihn empfindet. Bei ihm bin ich noch nicht sicher, auf welcher Seite er steht.



Fazit

Ein grandioser und wirklich guter Auftakt einer faszinierenden Reihe. Das Drachenthema wurde sowohl magisch, als auch real greifbar umgesetzt und das Buch lebt vor allen von der Tiefe seiner Charaktere. Hin und wieder gab es ein paar Längen im Buch, aber die Figuren haben mir als Leser gut darüber hinweggeholfen. Gerade des fiesen Endes wegen bin ich gespannt auf die Fortsetzung.  

Dienstag, 21. April 2015

Gemeinsam Lesen #16

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

3. Was willst du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)
 
4. Dass wir alle begeisterte Bücherwürmer sind und lesen, was wir so in die Finger bekommen, wissen wir ja... ;) Aber gibt es auch (bestimmte, gewisse) Bücher, die wir niemals lesen würden? Wenn ja, welche sind das und warum?
Eine gemeinsame Aktion von Weltenwanderer und Schlunzen-Bücher, ins Leben gerufen von Asaviels Bücher-Allerlei



 Dieses Jahr habe ich mir vorgenommen regelmäßig an der Aktion: Gemeinsam Lesen teilzunehmen. Im letzten Jahr habe ich es immer wieder verpasst und das solch sich nun ändern.
Gemeinsam Lesen Nr. 16

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich bin auf Seite: 191 

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
 
"Tycho sitzt vor mir, Aureljo neben mir, Dantorian tigert an den Wänden entlang, während ich berichte, was passiert ist."

3. Was willst du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)

Band 1 fand ich damals von der Story her sehr spannend und die Idee gut umgesetzt, aber irgendwie konnten die Figuren mich nicht wirklich berühren und mitnehmen. Diesmal muss ich sagen, gelingt es Ria mehr als gut, mich in die Geschichte zu ziehen. Sie lässt mich von Anfang an an ihren Gedanken und Gefühlen teilhaben und wirkt auch alles in allem verändert, emotionaler. Das macht es mir einfacher. Mal sehen, was ich am Ende des Buches sage, bisher liest sich Band 2 für mich persönlich noch besser als Band 1 und darüber bin ich wirklich sehr froh. ♥

4) Dass wir alle begeisterte Bücherwürmer sind und lesen, was wir so in die Finger bekommen, wissen wir ja... ;) Aber gibt es auch (bestimmte, gewisse) Bücher, die wir niemals lesen würden? Wenn ja, welche sind das und warum?

Direkt bestimmte Bücher ...
Ja, also ich habe Twilight Band 1 mal angefangen und gelesen und fand es tatsächlich furchtbar. Keine Ahnung, ob es der Schreibstil war, den ich zu langatmig und aufgesetzt fand, die Charaktere, die mir nichts waren oder die Geschichte an sich. Auf jeden Fall konnte mich das überhaupt nicht begeistern. Ich habe das Buch nicht beendet und würde die Reihe auch nicht wieder zur Hand nehmen.

Spontan würden mir sonst nur diverse Genre einfallen. Ich lese zum Beispiel weder Hardcore-Psychohtriller, Horror, Sachbücher, Biografien und auch keine Erotik. (Im richtigen Sinne) 
Das sind einfach nicht so meine Genre. Ich bin und bleibe ein Fantasy-Kind mit all seinen Unterarten usw. Und wenn ich Lust auf was anderes habe, bereicht mein Regal der ein oder andere History-Schinken und bestimmte Liebes/Lebensromane. Und ganz ausgesuchte Krimis, Thriller. Wie die von Thomas Thiemeyer, die ich aufgrund der Mystik und des Schreibstils wegen absolut liebe! ♥
 


Wie ist das bei euch? Gibt es ein Buch, das ihr nicht in die Hand nehmen und lesen würdest? Oder ist das auch mehr auf Genre beschränkt? ♥

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