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Montag, 28. Dezember 2015

Rezension: So wie Kupfer und Gold



"So wie Kupfer und Gold" - von Jane Nickerson.

Sprache: deutsch
Genre: Historisch - Jugendroman
Reihe: Nein



Ähnliches Buch der Autorin: "The Mirk and Midnight Hour" (englisch - bisher keine Übersetzung)




Meine Bewertung:



Das Cover

Das des Buches ist grandios. Mir hat es unheimlich gut gefallen. Ich finde Haarfarbe von Sophia perfekt getroffen und ich finde überhaupt das Mädchen, die Frisur, die Haare total hübsch. Kombiniert mit den tollen Farben gibt das Bild ein stimmiges Ganze und hat mich für einen historischen Jugendroman sofort angesprochen.






Kurze Inhaltsbeschreibung

Sophias Eltern leben nicht mehr und ihr, ihrer Schwester, sowie ihren beiden Brüdern geht es finanziell nicht sehr gut. Da kommt das Angebot ihres Vormunds gerade zur richtigen Zeit. Der reiche Bernard de Cressac lädt sie ein, bei sich zu wohnen und sich fortan um sie zu kümmern. Sophia ist aufgeregt, voller Vorfreude – vergöttert sie ihren Vormund schon seit Kindesalter – und voller Hoffnung, für ein gutes Leben.
Doch es stellt sich heraus, das Mr. Bernard nicht ist, was sie geglaubt hat. Das er dunkle Geheimnisse vor ihr hat und bald schon ist sich Sophia nicht sicher, ob hinter der fürsorglichen Einladung eines Vaterersatzes nicht etwas Düsteres als das steckt und sie sich mitten in ein Gefängnis begeben hat, mit niemandem an der Seite, der ihr helfen kann.



Schreibstil und Storyverlauf

Das Buch spielt zur Zeit der Sklavenhaltung in den Südstaaten der USA. Eine Thematik die indirekt in der Geschichte eine Rolle spielt und mich schon immer fasziniert hat.
Obwohl es sich um einen historischen Jugendroman handelt, gibt es sehr viele düstere Geheimnisse und Spannung im Buch, die sich nach und nach entfaltet. Stellenweise zieht sich die Handlung etwas, da sehr viel beschrieben wird und man das Gefühl hat die Handlung stockt hier und da. Auch das Ende kommt etwas zu glatt und rasch daher, dennoch hat mich die Geschichte packen können und gerade die Wandlung von Sophia in der Geschichte, vom naiven, eitlen Mädchen, zur vernünftigen und mutigen Frau hat mir unglaublich gut gefallen.




Die Charaktere und ihre Entwicklung

Sophia ist keine leichte Protagonistin. Zu Beginn scheint sie naiv, ein wenig blauäugig, verwöhnt und eitel zu sein. Ich wollte sie ein ums andere Mal regelrecht wachrütteln. Aber sie macht eine tolle Entwicklung durch und die hat mir ausgesprochen gut gefallen, weil sie langsam von statten geht und nachvollziehbar gewirkt hat.

Bernard de Cressac ist eine sehr interessante Figur und ich mochte seine beinahe gespaltene Persönlichkeit. Der Autorin gelingt es mit dieser Figur Grautöne zu schaffen und den Leser lange Zeit in Ungewissheit zu lassen, welche seiner Geschichten nun wahr ist und was davon nur Nachrede oder Einbildung.

Auch diverse Nebenfiguren wie den Pastor, die Hausdiener und Sophias Familie waren mir sehr sympathisch und für Nebenfiguren ausreichend beleuchtet.




Fazit

Ein schöner historischer Jugendroman, der spannender ist, als man erwarten würde und dessen Fokus nicht auf einer „unmöglichen“ Liebesgeschichte liegt. Ein paar Schwächen durch Längen und ein zu aalglattes sowie gehastetes Ende, aber dennoch empfehlenswert.

Kommentare:

  1. Eine wirklich tolle, anschauliche Rezension ღ

    Das Buch hört sich wirklich spannend an, das wandert gleich mal auf meine Wunschliste :)

    Liebe Grüße,
    Lisa von Prettytigers Bücherregal

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  2. Hey Maus :)

    Ich weiß noch, dass ich das Büchlein genauso wie du bewertet habe. Mich haben auch die gewissen Längen gestört. Das Ende hat mir ganz gut gefallen, soweit ich mich erinnern kann. Auf jeden Fall ein Buch, dass ich noch einmal lesen würde und ich liebe das Cover und die Grundidee.

    *knuddel*
    Lielan ♥

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