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Mittwoch, 16. Dezember 2015

Rezension: Die letzten Tage von Rabbit Hayes




"Die letzten Tage von Rabbit Hayes"- Einzelband

Sprache: deutsch
Genre: Roman
Reihe: Nein


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Meine Bewertung:



Das Cover

Das Cover hat mich sofort angesprochen und auf die Geschichte neugierig gemacht. Das gelang schon dem Titel, denn ich mochte den Namen Rabbit Hayes von Anfang an und wollte wissen, wer dahinter steckt. Und dann diese tollen Farben und die Gestaltung. Da war es schon um mich geschehen und ich habe das Buch einfach haben und lesen müssen. Zum Glück ist es eines dieser zauberhaften Bücher dessen Inhalt noch schöner ist, als das Cover einen hoffen lässt.




Kurze Inhaltsbeschreibung

„Die letzten Tage von Rabbit Hayes“ ist kein direktes Krebsbuch. Zwar leidet Rabbit an Krebs und das schon seit Jahren. Alles fing mit Brustkrebs an, den sie vor einigen Jahren erfolgreich bekämpft hatte. Doch dann war die andere Brust noch dran und danach streute der Krebs erst in die Lunge und schließlich aktuell in die Knochen. Und damit ist es passiert, Rabbit wird in ein Hospiz eingewiesen, wo sie würdevoll, so schmerzfrei wie möglich im Kreise ihrer Liebsten in Frieden Abschied vom Leben nehmen kann.
Doch niemand kann einem den Schmerz nehmen, vor den Erinnerungen, vor all den Chancen, den verpassten Momenten, den unerfüllten Träumen, den großen Augen der Tochter, die immer noch hofft alles wird gut ausgehen oder den hilflosen Augen der starken Mama, die nie in ihrem Leben gelernt hat, aufzugeben und ihre Tochter nun einfach nicht gehen lassen will.




Schreibstil und Storyverlauf

Es ist eine wundervolle Geschichte die viel weniger den Krebs und das Leid der Krankheit beschreibt, sondern auf all die Dinge eingeht, die so eine Diagnose mit sich bringt. Es geht um das „Abschied nehmen“, um die unterschiedliche Art „Trauer zu bewältigen“. Es geht um Familienzusammenhalt, um Liebe in jeder Form. Um Freundschaft, Vergebung und darum zu sich selbst zu finden und inneren Frieden zu finden. Ein unglaublich rührendes, trauriges, bewegendes und doch so wunderschönes Buch. Immer wieder musste ich gerade über Rabbits Familie lachen. Den Humor, den Zusammenhalt, die Liebenswürdigkeit der Figuren in all ihrer Echtheit und Alltäglichkeit, in ihren Fehlern und Macken ist unglaublich. Ich habe selten eine ganze Familie und all die im Buch vorkommenden Figuren allesamt so sehr ins Herz geschlossen wie hier. Ein Buch, das jeder lesen muss, der gerne emotional berührende, außergewöhnliche, zauberhafte Bücher liest.




Die Charaktere und ihre Entwicklung

Wie schon erwähnt sind die Figuren im Buch einfach großartig. Unglaublich nah am Leben. Sie haben Macken und Kanten, sie fühlen sich echt an und ich habe sie allesamt ins Herz geschlossen.

Rabbit selbst ist eine sehr starke Frau. Man erfährt wenig über ihr Leben, seitdem sie Juliet – ihre Tochter – bekommen hat. Aktuell ist sie 12 Jahre alt. Man erfährt um so mehr über Rabbits Kindheit und Jugendzeit und über ihre aktuelle Lage. Sie erreichte mich emotional mit ihren Gedanken immer direkt im Herzen.

Aber auch ihre Geschwister Grace und Davey waren unglaublich liebesnwert. Gerade Grace mit ihrem liebevollen Mann und ihren coolen Söhnen hatte es mir angetan. Ich liebe diese Frau und fand es unglaublich rührend, wie sie schließlich akzeptiert, wie sehr der Gedanke Rabbit zu verlieren, sie traurig macht und das sie trotz all diesem Schmerz nicht davor weglaufen kann.

Davey macht von allen die meiste Entwicklung durch, da man viel erfährt von seinem Leben und ahnt, wie es sich in Zukunft ändern wird.

Am liebsten habe ich die Eltern von Rabbit gehabt. Die beiden zusammen haben mein Herz erwärmt und ich glaube jeder in einer liebevollen Partnerschaft wünscht sich nach dem Lesen des Buches mit siebzig noch genauso zu sein, wie die beiden.

Ich habe mich so sehr in die Hayes verliebt, dass ich am liebsten noch eine Fortsetzung hätte, um zu erfahren wie es Grace und ihrer Familie, Davey und Juliet und auch Rabbits bester Freundin Majorie ergangen ist.




Fazit

Für mich eines der schönsten, rührensten und zauberhaftesten Bücher, die ich dieses Jahr gelesen habe. Eine Leseempfehlung an alle, die gerne emotionale Bücher lesen. Für mich GANZ sicher nicht das letzte Buch von Anna McPartlin.   

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