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Donnerstag, 10. Dezember 2015

Rezension: Das dritte Buch der Träume von Kerstin Gier





"Das dritte Buch der Träume" - Silber Reihe [Band 3] - von Kerstin Gier.

Sprache: deutsch
Genre: Fantasy - Jugendbuch
Reihe: Ja  - Abschlußband


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Meine Bewertung:



Das Cover

Auch das dritte Cover in der Trilogie gefällt mir ausgesprochen gut. Die Farbgebung von Silber und dem dunklen rot passt nicht nur hervorragend zusammen, sondern irgendwie musste ja in der „Silber“ Trilogie auch ein silbernes Cover dabei sein. Außerdem sticht die liebevolle Gestaltung mit den vielen Symbolen, sowie die liebevolle Innengestaltung des Buches sofort wieder ins Auge und ist in jedem Bücherliebenden Haushalt ein absolutes Highlight.




Kurze Inhaltsbeschreibung

Im dritten Band der Silber Trilogie möchte man annehmen, dass es endlich ruhiger um die Jugendlichen geworden ist und Liv sich ganz und gar auf die bevorstehende Hochzeit ihrer Mutter, Lottis Absichten die Familie zu verlassen und natürlich auf Henry konzentrieren könnte.
Aber Pustekuchen. Denn noch immer bedroht etwas die Welt der Träume und nicht nur die. Denn als die Menschen um Liv herum anfangen Dinge, zu tun, die sie niemals tun würden und dabei beinahe fremdgesteuert scheinen, wie einst Mia, ist klar: Etwas Schlimmes steht ihr bevor. Nur wer ist diesmal der Feind? Annabelle und ihre nicht verstummenden Theorien vom bösen Dämon? Oder ist es immer noch Arthur, der ihnen nach dem Leben trachtet?




Schreibstil und Storyverlauf

Der Schreibstil von Kerstin Gier ist immer ein paar Worte wert, obwohl ich mich sicher wiederhole und ihr das alle schon hundert Mal hier oder sonst wo gelesen habt. Ich liebe die Spritzigkeit, den Humor ihrer Figuren, die Geschwindigkeit in der sich ihre Geschichten entfalten. Ihre kreativen Ideen, die flotten Dialoge und ihre tollen Beschreibungen, die immer genau auf den Punkt sind. Ein Schreibstil, der Spaß macht, der einen zum Träumen anregt und wahnsinnig gut aufheitert und unterhält.
Die Spannung nimmt erst zum Ende der Geschichte hin zu und es gibt keine Explosion am Ende an Actionszenen oder dergleichen. Aber ich habe das in der Geschichte nicht vermisst und fand es auch nicht weiter schlimm, das nicht alles erklärt wurde, denn das macht doch die Botschaft des Buches aus: Träume sind keine erklärbare Wissenschaft. Träume sind und bleiben Träume. Etwas Besonderes, Geheimes, das jedem selbst gehört.
Einziger Kritikpunkt war das Ende an sich. Das ging mir etwas schnell und ich hätte gerne noch mehr über die Hochzeit, Lotti und dergleichen erfahren. Vielleicht ist es der Abschiedschmerz und der Tatsache geschuldet, dass es schwer fällt diese schöne Reihe gehen zu lassen.




Die Charaktere und ihre Entwicklung

Liv war für mich nach wie vor eine sympathische Figur. Ich habe natürlich deutlich gespürt, dass ich mehr als 10 Jahre älter bin als Liv und bestimmte pubertierende Gedanken oder Handlungen für mich weeeeeeit weg waren. Aber der Humor hat alles aufgefangen und so musste ich eher schmunzeln, als dass ich genervt war, wenn Liv wieder mal in was rein rennt, was sie sich hätte sparen können und was so gar keinen Sinn zu ergeben scheint, außer für sie selbst vermutlich.

Henry ist nach wie vor eine so liebe Figur, die ich sehr ins Herz geschlossen habe. Allerdings hatte ich das Gefühl, er kam in diesem Band etwas kurz und hätte ruhig ein wenig öfter vorkommen können. Gleiches gilt für Grayson, den ich so liebgewonnen habe und der zwar viel vorkam, aber über dessen „Beziehungsleben“ ich gerade am Ende doch gerne mehr erfahren hätte. Wenn ihr das Buch bereits gelesen habt, wisst ihr was ich meine ;)

Mia wirkt manchmal wie ein Übercharakter, aber sie ist so niedlich, dass man ihr alles verzeiht.




Fazit

Das Buch mag hier und da kleine Schwächen gehabt haben, aber die Geschichte hat mich berührt, mich sehr zum Lachen gebracht und vor allem zum Träumen eingeladen. Ein würdiger Abschluss und auf jeden Fall für jedes junge Mädchen da draußen eine unbedingte Leseempfehlung. Mit Büchern von Kerstin Gier kann man eigentlich nie was falsch machen.   

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