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Mittwoch, 18. November 2015

Rezension: Sicherheitszone




"Sicherheitszone" - Liberty 9 Reihe [Band 1] - von Rainer M. Schröder.

Sprache: deutsch
Genre: Dystopie - Jugendbuch
Reihe: Ja 




Fortsetzung: "Todeszone" - Liberty 9 [Abschlußband] - bereits erschienen.




Meine Bewertung:



Das Cover

Das Cover gefällt mir sehr gut. Ich mag die kräftigen Farben und auch die Wahl der Farben. Das Mädchengesicht ist jetzt sicher Geschmackssache, aber mir gefällt es und ich finde die Aufmachung wirklich unglaublich ansprechend und sehr hübsch.







Kurze Inhaltsbeschreibung

Kendira wächst in Liberty 9 auf. Sie ist einer der Auserwählten und darf später dem Lichttempel dienen, wenn sie ihre Ausbildung beendet hat. Das wird bald soweit sein, denn sie befindet sich mit ihren Freunden bereits im Alphalevel und erzielt bei fast allen Übungen gute Ergebnisse.
Ihr Leben gerät jedoch aus den Fugen, als sie den Servanten Dante begegnet. Denn dieser ist im Glauben, das die Lehrer und Führer von Liberty 9 ihnen etwas verschweigen. Er stößt Kendira auf Ungereimtheiten und bald schon kann sie die Zweifel nicht mehr beiseite schieben, die Dante geweckt hat. Als sie dann auch noch Zeuge eines schrecklichen Cleansing werden, das völlig zu Unrecht verhangen wird, ist Kendira mehr als verunsichert. Je tiefer sie gräbt, umso klarer wird, dass die Welt in der sie lebt, eine einzige Lüge ist …




Schreibstil und Storyverlauf

Den Schreibstil von Rainer M. Schröder kenne ich ja bereits. Ich habe seine „Abby Lynn“ Reihe gelesen, eine historische Jugendbuchreihe, die in Australien spielt. Ich bin großer Fan dieser Reihe, seit vielen Jahren schon und war nun sehr gespannt darauf, mal etwas ganz anderes von dem Autor zu lesen.
Der Schreibstil war auch in diesem Buch sehr gefällig und gut zu lesen. Mir gefällt die Mischung aus Beschreibung und Dialogen. Ist genau die richtige Mischung für mich und ich mag das sehr gerne. Es ist eine etwas ruhigere Dystopie, was die Actionszenen angeht, weil die Welt in der Kendira lebt, sehr genau beschrieben wird. Aber so fühlt man gut mit der Figur mit, teilt ihren Schrecken und die Idee wirkt tiefgründig und fällt nicht plötzlich vom Himmel. Zum Ende hin wurde es auch noch mal spannend und mit dem Ende bin ich nun sehr gespannt auf die Fortsetzung und den Abschlussband der Dilogie.




Die Charaktere und ihre Entwicklung

Die Figuren waren wieder ausgesprochen klasse. Der Autor schafft es einfach unglaublich gut auch Nebenfiguren so viel Leben und Charakter zu geben, dass man vergisst, dass es Nebenfiguren sind. Kendira ist keine einfache Figur und hin und wieder spürt man, wie sie aufgewachsen ist und wie sie das geprägt hat. Sie wirkt manchmal naiv, dann wieder voreilig und unentschlossen. Aber das alles wirkt gleichzeitig passend und man entdeckt gerade zum Ende hin, wie sie sich weiterentwickelt. Ähnlich geht es mir mit ihren Freundinnen.

Dante war noch etwas blass, als männlicher Protagonist. Ich bin gespannt, ob er im zweiten Teil eine größere Rolle bekommt.




Fazit

Ein toller Auftakt für eine dystopische Dilogie. Ein Buch ganz nach meinem Geschmack mit einer interessanten Idee, die gut ausgearbeitet ist. Mit sympathischen, vielschichtigen Figuren und einem Ende das Lust macht auf mehr. Für Dystopiefans sicher zu empfehlen, aber auch für solche, die gerne mal in das Genre hineinschnuppern wollen.  

1 Kommentar:

  1. Halli hallo

    Das tönt ja wirklich sehr sehr gut irgendwie habe ich doch eher " schlechtere" Rezis im Kopf....
    Das Buch steht auf jeden Fall schon länger auf der Biblio- Merkliste mal gucken wann das endlich mal frei ist ;)

    Liebe Grüsse
    Bea

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