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Donnerstag, 12. November 2015

Rezension: Ascheherz von Nina Blazon




"Ascheherz" von John Green.

Sprache: deutsch

Genre: Fantasy - Jugendbuch
Reihe: Nein









Meine Bewertung:




Das Cover

Das Cover ist nicht nur sehr schön, sondern ebenso passend. Selbst wenn man das erst ganz spät in der Geschichte bemerkt, ist es danach umso schöner, wenn man das Buch zuklappt und dann noch mal auf das Cover sieht. Eine tolle Gestaltung und für mich sehr gelungen.




Kurze Inhaltsbeschreibung

Summer ist eine Schauspielerin an einem Theater, die es gelernt hat ihre Vergangenheit abzulegen und perfekt und sofort in eine neue Rolle zu schlüpfen. Sie wechselt die Identitäten wie andere Menschen ihre Kleider. Zwar sehnt sie sich nach einem zuhause, aber meistens holen sie ihre Träume ein und die warnende Stimme, in Gefahr zu sein, so dass sie doch wieder alle Zelte abbrechen muss. Denn Summer ist auf der Flucht vor dem „Blutmann“. Sie weiß nicht mehr weshalb, denn ihre Vergangenheit ist ein Nebelgebilde, an das sie sich nur bruchstückhaft erinnert, aber der Blutmann jagt sie, um sie zu töten. Ihre Flucht führt Summer ins Nordland und dort erwartet sie die Wahrheit über sich und die Menschen, mit denen sie reiste. Wer Freund und wer Feind ist. Und welche Rolle sie im Schicksal der Menschen und deren Leben einnimmt, ohne darauf vorbereitet gewesen zu sein.



Schreibstil und Storyverlauf

„Ascheherz“ ist wieder ein typisches Nina Blazon Buch. Es beginnt rasant und mitten in der Geschichte. Ohne viel Vorgeplänkel wird man in die Welt von Summer geworfen und erlebt mit ihr gleich mal ihren Alltag und eine aufregende Verfolgungsjagd. Danach wird es ruhiger und bleibt dann auch bis ungefähr auf Seite 200-250 in diesem ruhigen Tempo. Dabei beschreibt die Autorin die Handlungsorte unheimlich bildlich und malerisch. Man erfährt ein wenig mehr über Summer, tappt aber völlig im Dunkeln, wohin die Geschichte mit einem möchte. Danach gibt es eine Wendung und die Geschichte wird wieder spannender, aufregender und emotionaler, als sie auf das Ende zuläuft, was dann für meinen Geschmack fast etwas zu schnell vorbei war. Die Bücher der Autorin sind mit einer Rose zu vergleichen, die erst geschlossen ist, aufblühen muss und dann aber wunderschön ist.




Die Charaktere und ihre Entwicklung

Summer war mir irgendwie von Beginn an sympathisch. Sie hat viele Charakterzüge, die sie eigentlich unsympathisch machen müssten, aber man spürt dahinter ihre Verzweiflung, ihre Angst, wie verloren sie ist und wie sehr sie sich nach etwas sehnt, was sie selbst nicht benennen kann.

Die anderen Figuren, die vorkommen waren mir ebenfalls sympathisch und ich habe sie alle ins Herz geschlossen. Der Autorin gelingt es einfach perfekt, Nebenfiguren so stark in die Geschichte einzubeziehen, dass man nicht das Gefühl hat, es handle sich um Nebenfiguren. Gerade Moira war eine meiner liebsten Figuren im Buch.




Fazit

Für Fantasyleser, die gerne auch eine ruhigere Geschichte lesen, auf jeden Fall eine Empfehlung und ein Buch, das man sich nicht entgehen lassen sollte. Wer auf spannende und eher rasante Geschichten steht, die sich nicht erst sehr langsam entfalten, sollte vielleicht eher zu einem anderen Buch greifen.

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