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Mittwoch, 21. Oktober 2015

Rezension: Margos Spuren





"Margos Spuren" von John Green.

Sprache: deutsch

Genre: Contemporary - Jugendbuch
Reihe: Nein






Meine Bewertung:




Das Cover

Das Cover ist passend zum Kinofilm gestaltet. Nicht unbedingt das hübscheste Cover, aber da ich schon die Ausgabe von „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ in der Variante besitze, wollte ich auch „Margos Spuren“ gerne in der Aufmachung haben.






Kurze Inhaltsbeschreibung

Quentin hatte früher eine beste Freundin. Seine Nachbarin Margo. Als die beiden älter werden und in die Highschool gehen, trennt sich das Leben. Margo scheint zu den coolen Mädchen zu gehören, wenngleich sie seltsam ist. Quentin dagegen gehört zu den Loosern, die gerne gemobbt werden. Seine Freunde sind schräg und haben ihre Macken, aber sie sind seine Freunde und für ihn da, als Margo plötzlich mal wieder verschwindet. Doch diesmal kommt sie nicht wie sonst nach ein paar Tagen wieder. Sie bleibt fort und Quentin fühlt, dass er der einzige ist, der nach ihr sucht und der sie finden kann. Also begibt er sich auf die Suche nach Margo und der Frage, wer ist Margo wirklich?



Schreibstil und Storyverlauf

Der Schreibstil von John Green ist gewohnt jugendlich, leichtgängig, locker und die Geschichte lässt sich amüsant und schnell lesen. Vor allem sein Humor, der teils sehr schwarz ist, gefällt mir auch in diesem Buch ausgesprochen gut.
Ein wenig hat die Geschichte meines Erachtens an Glaubwürdigkeit gelitten. Manche Szenen waren zu übertreiben, manchmal wechselte sich jugendlicher Blödsinn zu oft mit philosophischer Tiefgründigkeit ab, so dass ich Probleme hatte, das Lesen als harmonisch zu empfinden. Aber die Themen Freundschaft, die Bedeutung von Leben und die Frage, wer man ist und sein will, sowie die Suche nach sich selbst ist wirklich ganz toll und teilweise sogar spannend dargestellt. Das Buch unterhält gut und gibt tolle Denkanstöße.



Die Charaktere und ihre Entwicklung

Während ich Margo nicht wirklich leiden konnte, oder es mir schwer fiel eine Verbindung zu ihr aufzubauen, was sicher auch Absicht war, mochte ich Quentin sehr schnell. Es fällt einem denke ich auch schwer, Quentin nicht zu mögen, denn er ist wirklich ein sympathischer Junge und die Sorge um seine ehemals beste Freundin, in die er irgendwie auch ein bisschen verliebt ist, ist einfach total süß.

Besonders gefallen haben mir die Nebenfiguren, wie seine Freunde, die ihn auf den Roadtripp begleiten und seine Eltern. Die Passagen haben mich im Buch am meisten amüsiert, was wohl daran liegt, dass ich einfach schon etwas älter als Quentin bin und somit einen anderen Blick auf das Leben und seine Situation habe.




Fazit

Wieder ein tolles Buch von John Green. Es konnte mich nicht so sehr begeistern wie „Will und Will“, weil ich für manche Passagen einfach schon zu alt war, aber ich denke gerade für junge Leser ab 16 ist das Buch absolut perfekt und unbedingt lesenswert. John Green weiß wie man Geschichten schreibt, die Bedeutung haben, gleichzeitig amüsieren und im Gedächtnis bleiben.

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