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Montag, 7. September 2015

Rezension: Faunblut




Faunblut von Nina Blazon

Leseempfehlung für: Fantasyliebhaber und Leser, die gerne in fremde, magische und faszinierende Welten abtauchen. ♥
Für Leser ab: 15 Jahre








Das Cover

Das Cover hat mich vom ersten Blick an fasziniert und verzaubert. Ich finde es einfach unglaublich hübsch. Dieses interessant und beinah lebendig wirkende Augen, die Farbgebung und Harmonien, die Schrift für den mysteriösen und damit neugierig machenden Titel. Einfach eine rundherum für mich perfekte Covergestaltung.




Kurze Inhaltsbeschreibung

Jade lebt in einer Stadt mit strengen Regeln und mit klar definierten Gesetzen und Feinden. Doch eine einzige Begegnung, ein einziges Erlebnis lässt Jade zweifeln. Als sie dann auch noch Faun trifft und immer mehr Geheimnisse entdeckt, will Jade unbedingt die Wahrheit herausfinden. Über ihre Stadt, die Herrscherin und ihre angeblichen Feinde. Jade ahnt nicht, dass diese Wahrheit auch mit ihr selbst zu tun hat und damit wer sie ist und das sie das in große Gefahr bringen wird.



Schreibstil und Storyverlauf

Nach dem Roman „Der dunkle Kuss der Sterne“ war ich ja unglaublich verliebt in die Erzählweise und den Schreibstil von Nina Blazon. Ich habe mich dementsprechend doll auf ein weiteres Buch von ihr gefreut.
Erneut entführte mich ihr schöner Schreibstil in eine phantasievolle, fremde Welt, die die Autorin sich da ausgedacht hat und die mich absolut begeistert hat. Für Fantasyfans, wie ich einer bin, war es einfach eine Freude der Autorin in Jades Welt zu folgen. Womit ich allerdings ein Problem hatte, war der holprige doch sehr abrupte Einstieg. Mir war ein bisschen so, als wäre ich direkt in die Welt hineingestürzt und ohne Erklärung befand ich mich in der absoluten Fremde, die mir vertraut hätte sein sollen. Es dauerte tatsächlich hundert fast hundertfünfzig Seiten bis ich so richtig angekommen war und die Geschichte zudem so spannend wurde, dass sie mich völlig fesseln und nicht nur faszinieren konnte. Danach bin ich dafür so sehr abgetaucht, dass es mir schwer fiel wieder auftauchen und ich konnte die Magie zwischen den Zeilen und Seiten spüren und wollte gar nicht mehr zurück in meinen Alltag. Ein Sogeffekt gab es also, wenn auch verspätet.




Die Charaktere und ihre Entwicklung

Jade ist schon eine schwierige Hauptfigur. Sie ist sehr menschlich, hat Stärken und offensichtliche Schwächen, was sie mir sehr sympathisch machte. Manchmal empfand ich ihre Handlungen als sprunghaft und unüberlegt, aber ich mochte sie dennoch. Sie ist eine richtige Rebellin und sehr emotional und das hat mir gut gefallen. Obwohl sie für viele Dinge blind ist, die ich als Leser schneller entlarvt und verstanden habe, mochte ich es, die Geschichte aus ihrer Sicht erzählt zu bekommen.

Faun fand ich dagegen unglaublich faszinierend und interessant. Das er Jades Herz schneller schlagen lässt, war für mich mehr als verständlich. Ich mochte ihn und habe unglaublich dem Moment entgegengehibbelt, mehr von ihm oder über ihn zu erfahren. Seine Geschichte wurde für meinen Geschmack etwas schnell aufgelöst und da es sich um einen Einzelband handelt, hätte ich da gut und gerne am Ende noch fünfzig Seiten mehr lesen wollen. So schön war es diese beiden Figuren auf ihrer Reise begleiten zu dürfen.




Fazit

Trotz holprigem Anfang und zu schnellem Ende ein absolut tolles Buch mit magischem Sogeffekt, der mich begeistern und fesseln konnte. Für Fantasyliebhaber ist eine Reise in diese unglaubliche Welt sicher mehr als empfehlenswert. Ich freue mich jetzt schon auf weitere Bücher von Nina Blazon.   

1 Kommentar:

  1. Huhu Lilly,
    ich liebe ja Nina Blazons Fantasybücher und "Faunblut" war eins der ersten, das ich auf meinem Blog rezensiert habe. Ich mag es immer noch sehr gerne. Sehr schöne Rezi.
    Liebe Grüße
    Mandy

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