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Mittwoch, 26. August 2015

Rezension: Apfelblütenzauber



Apfelblütenzauber von Gabriella Engelmann

Leseempfehlung für: Frauen, die gerne gefühlvolle, romantische, lebensnahe, charmante und unterhaltsame Wohlfühlbücher lesen. Über Themen, direkt aus dem Leben, wie wir ihnen alle schon mal begegnet sind oder begegnen werden. Ein absolutes Lesemuss auch für jeden Norddeutschland-Liebhaber. ♥
Für Leser ab: 18 Jahre








Das Cover

Das Cover ist für mich ein absoluter Traum. Ich liebe den Titel, die tolle Aufmachung zum Aufklappen, die Struktur, wenn man über das Cover streicht, die Apfelblüten und Äpfel als Motive und die tolle Schrift für den Titel. Für ein absolut gelungenes, perfektes Cover. Nicht zu kitschig und doch genau mit dem gewissen „Etwas“. Für mich ein Widererkennungswert, soll heißen: Typisch Gabriella Engelmann Buch und das liebe ich.


 

Kurze Inhaltsbeschreibung

Apfelblütenzauber“ bringt uns in die „Villa zum Verlieben“ zurück. Die Zeit ist weitergelaufen und trotzdem wohnen alle drei Frauen immer noch gemeinsam in der verwunschenen Villa in Hamburg und sind beste Freundinnen.
Leonie feiert Geburtstag und obwohl an dem Tag noch alles toll zu sein scheint, nimmt ihr Leben ein paar Tage danach eine unerwartete Wendung. Ihre Mutter möchte endlich einmal etwas für sich tun, sich einen lang gehegten Wunsch erfüllen. Außerdem, erfährt Leonie bei einem Besuch zu Hause im alten Land, scheint es bei den Eltern nicht mehr richtig „rund“ in der Ehe zu laufen. Ihre Mutter möchte eine Reise nach Frankreich machen, mit unbestimmter Länge. Als Unterstützung für den Hofladen hat sie dem Vater eine Aushilfe besorgt, aber wie es im Leben so ist, platzt die Sache und Leonies Papa ist schließlich voll auf überfordert mit dem Laden, der Pension und den Gästen. Also reist Leonie zurück in die Heimat und spürt eine unerwartete Liebe und Vertrautheit im Alten Land. Doch dann schlägt das Leben zu und Leonie verliert ihren Job. Sie steht vor einem Neuanfang und der schwierigen Frage, was sie tun soll und wo sie wirklich hingehört. Nach Hamburg oder liegt ihr Glück vielleicht doch in der Heimat, die sie damals verlassen hat?


 

Schreibstil und Storyverlauf

Was soll ich zu dem Schreibstil schreiben? Gabriella Engelmann entführt den leser in Orte, die ich in dem Fall so nicht kannte und die ich nach dem Lesen unbedingt bereisen möchte. Wahrscheinlich führe ich nun ins Alte Land mit dem Gefühl zuhause zu sein. Denn das ist es, was der Autorin gelingt. Man fühlt sich selbst zuhause in ihren Büchern, in den Orten, die sie beschreibt, mit den Menschen, die man trifft.
Dazu benutzt sie zwar eine leicht zu lesende Sprache – ich flog nur so durch dieses wunderschöne Buch – und doch steckt in jedem Wort so viel Gefühl und Liebe zum Detail. Ich bin absolut verzaubert und verliebt in Gabriellas Schreibweise, in ihre Geschichten, in die Themen, denen sie sich widmet und in die Lebendigkeit und Greifbarkeit der Figuren.
Es gab viele kleine Geschichten zu entdecken, obwohl man Leonie verfolgt. Es ging auch um die Ehekrise der Eltern. Wie diese Leonies Welt verändert und sie mitnimmt, wie es zwei Menschen gehen kann, die sich lieben, miteinander alt werden und dieses frische Gefühl von Verliebtheit nach all den Jahren im Alltagstrott verloren haben und nicht wissen, wie man und ob man es zurückholen soll und kann. Es geht um Freundschaft, darum wie das Leben seine eigenen Wege geht, Veränderungen bringt und ständig neue Herausforderungen. Ein Buch für jedermann und vor allem jede Frau und in all seiner Romantik und seinem „Norddeutschland Zauber“ locker, witzig und unheimlich unterhaltsam.


 

Die Charaktere und ihre Entwicklung

Mir hat es sehr gut gefallen, dass ich die Chance hatte, in diesem Buch Leonie noch mal näher und besser kennenzulernen. Sie war mir schon in dem anderen Buch „Eine Villa zum Verlieben“ sehr sympathisch, aber ich hatte den Eindruck da kam sie manchmal etwas zu kurz. Sie war für mich immer die Harmoniebedürftige, die Vernünftige, die Vermittlerin und die gute Freundin, die alles zusammenhält. Aber in dem Buch lernt man sie einfach noch besser kennen. Es geht um sie, ihre Welt, ihre Wünsche, ihr Leben und die Herausforderungen, denen sie sich stellen muss. Ich hatte den Eindruck Leonie entwickelt sich in „Apfelblütenzauber“ weiter. Sie findet ein Stück weit zu sich selbst, lernt sich selbst besser kennen und findet heraus, was sie will. Es hat unheimlich Spaß gemacht, sie auf dem Weg zu begleiten und man fühlt sich nach dem Lesen, als sei man selbst eine Freundin der drei Frauen und könnte sich glatt ins Auto setzen und sie besuchen fahren.

Besonders liebenswert fand ich jedoch Leonies Eltern. Vor allen ihren Vater habe ich sehr ins Herz geschlossen. Seine stille, teils brummelige Art. Einfach herrlich.


 

Fazit

Erneut ein Roman aus Gabriella Engelmanns Feder, der mich völlig verzaubert hat und in den ich vollkommen verliebt bin. Die Atmosphäre, die wundervollen Worte, die vielen schönen Geschichten, die liebenswerten Figuren. Ein rundherum perfektes Wohlfühlbuch für jedermann und vor allem jede Frau. Wer es noch nicht gelesen hat: Unbedingt nachholen.   

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