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Montag, 6. Juli 2015

Rezension: Ashes Band 3






Ruhelose Seelen  [Ashes Band 3] von Ilsa J. Bick


Leseempfehlung für: Dystopie Fans. Spannende, teils brutale und Actionreiche Jugendbuchserie.
Für Leser ab: 18 Jahre







Das Cover

Das Cover passt gut zur Reihe und ist erneut bloß farblich verändert. Die Farbwahl gefällt mir sehr gut, mag ich lila schließlich total gerne. Außerdem macht sich der Band wieder sehr hübsch neben den anderen Teilen.






Kurze Inhaltsbeschreibung

Im dritten Band geht es genau da weiter, wo Band 2 aufgehört hat. Wir erleben, was mit Alex passiert ist, nachdem der Berg einstürzte und sie damit erneut von Tom trennte. Wir erfahren auch wie Tom damit umgeht, Alex erneut verloren zu haben. Glaubt er daran, dass sie irgendwie überlebt hat?
Alex derweil kommt an einen Ort, an den sie nie geglaubt hatte zu kommen. Steckt sie jetzt noch mehr in der Falle als vorher? Oder ist sie das erste Mal in relativer Sicherung und Antworten näher als sie vermutet hätte?
Einen großen Teil des Buches nimmt auch Peter ein, der Teil eines perfiden Plans ist, der weitreichende Folgen für alle Veränderten und nicht veränderten Menschen haben dürfte.



Schreibstil und Storyverlauf

Die ersten beiden Teile waren mir vom Schreibstil her ja oft zu sprunghaft, zackig und ich unruhig. In diesem Band trat das völlige Gegenteil zutage. Es kam endlos lange Passagen, Beschreibungen und Wiederholungen in Handlungen, die gerade den Anfang unglaublich zäh und langwierig erscheinen lassen. Ich hatte große Probleme reinzukommen und es hat wahrlich gedauert bis die gewohnte Spannung der Bücher mich packen und in die Geschichte zurückziehen konnte. Was mir dagegen besonders gut gefallen hat, ist die gute Verwebung von offenen Fragen und ersten Erklärungen. Ich hatte als Leser das Gefühl in der Geschichte voranzukommen und erste wichtige Details zu erfahren, die wiederum neue Fragen aufwerfen und einen spürbar auf das große Finale vorbereiten.




Die Charaktere und ihre Entwicklung

Erneut fühlte ich mich den Charakteren nicht wirklich nahe. Ich erlebe das Buch wie schon zuvor eher als Zuschauer und aus der Vogelperspektive. Manchmal erinnert mich das Lesegefühl an das Gucken eines Films. Ich habe Bilder vor Augen, aber irgendwie ohne Ton. Ich kann mir die Stimmen der Figuren nicht vorstellen und auch emotional bin ich nicht so tief drinnen, wie in anderen Büchern. Allerdings kamen ein paar neue Figuren dazu, die es mir leichter gemacht haben. Darunter treffen wir zwei alte Bekannte wieder und die haben mich richtig begeistert, weil sie unheimlich lebendig waren und zudem sehr sympathisch.




Fazit

Ein guter dritter Teil, der einen sehr gut auf den Abschluss vorbereitet und mit ersten Erklärungen belohnt, wenn man sich durch den zähen Anfang gebissen hat. Für mich erneut zu brutal und zu ausgeschrieben grausam für ein Jugendbuch, aber die Spannung bleibt wie erwartet hoch, so dass man das Ende nun auch noch lesen möchte.   

1 Kommentar:

  1. Halli hallo

    Jetzt wo ich deine Rezi so lese kommt mir in den Sinn dass ich doch diesen Monat oder schon letzten Monat noch das Finale lesen wollte.....

    Liebe Grüsse
    Bea

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