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Mittwoch, 20. Mai 2015

Rezension: Seventeen Moons





Seventeen Moons [Band 2] von Kami Garcia und Margaret Stohl

Leseempfehlung für: Urban Fantasy und Magie Leser. Spannend, gefühlvoll und überraschend geplottete Story. Band 2 ist absolut zu empfehlen!
Für Leser ab: 16 Jahre





Das Cover

Das Cover gefällt mir mal wieder richtig gut. Es greift das Cover von Band 1 auf und wirkt doch ein wenig anders. Die Farbgebung ist etwas dreckig geraten, was das orange angeht und gerade im Augenbereich hätte es etwas ‚natürlicher’ für meinen Geschmack wirken dürfen. Dennoch eine tolle Covergestaltung und gerade die des Titels gefällt mir besonders gut.  




Kurze Inhaltsbeschreibung

Im zweiten Band verarbeitet Lena Macons Tod und zieht sich immer mehr von der Welt und Ethan zu rück. Der versucht zwar Lena, nicht aufzugeben und zu erreichen, aber es gelingt ihm immer schwerer. Doch Visionen und schließlich eine neue Aufgabe zeigen ihm, welchen Weg er gehen muss und das er Lena auf keinen Fall im Stich lassen darf. Denn noch immer steht Lenas Wahl für Licht oder Dunkelheit aus und sie kann dieser Entscheidung nicht entkommen. Ethan findet neue und unerwartete Hilfe bei seinem Versuch Lena vor sich selbst und anderen Einflüssen zu beschützen. Aber auf welcher Seite steht Lena nun und wie wird sie sich entscheiden?



Schreibstil und Storyverlauf

Der Schreibstil der beiden Autorinnen ist sehr angenehm. Im ersten Band hatte ich immer wieder zwischendurch das Gefühl, dass ein paar weniger Beschreibungen dem Buch gut getan hätten. Man hätte die Geschichte gut und gerne auf 100 Seiten weniger erzählen können.
Auch in Band 2 blieb dieses Gefühl nicht aus, allerdings war die Geschichte diesmal für mich mit einem größeren Sog verbunden und einer höheren Spannung, so dass ich die Längen nicht ganz so stark gespürt habe.
Die Entwicklung der Geschichte, die ausgedachte Magie, die Wendungen und Ideen der Autorinnen haben mir ausgesprochen gut gefallen und sie haben es geschafft, dass man sich richtig auf Band 2 freut, neugierig wird und sich in der Geschichte verliert.




Die Charaktere und ihre Entwicklung

Die beiden Hauptprotagonisten Ethan und Lena sind für mich persönlich keine ausschließlichen Sympathieträger.
Lena tritt aufgrund einer Storyentwicklung ein wenig in den Hintergrund, da sie sich so sehr von Ethan entfernt und die Geschichte aus seiner Sicht erzählt wird. [Wie schon in Band 1]
Lenas Konflikt und ihre Lage konnte ich dennoch sehr gut nachempfinden und ich mag die Figur immer noch sehr gerne, wenngleich ihre impulsive Art manchmal sehr wankelmütig wirkt.
Ethan ist kein mutiger Draufgänger und sicher keiner der typischen männlichen Helden-Protagonisten. Mich hat das nicht gestört. Ich mag seine nachdenkliche Art, so wie mich das ganze Südstaaten Gehabe und die Mentalität Gatlins amüsiert und erheitert. Ethan macht einfach Spaß und ich mag die Entwicklung seines Charakters und die Komplexität der Figur.

Am meisten gefallen haben mir jedoch, wie schon in Band 1, die Nebenfiguren.
Amma, Link und vor allen Ridley, die ja meine Lieblingsfigur des Buches ist. Liv, eine neue Nebenfigur, die eingeführt wird, war ebenfalls ein Highlight für mich. Die Britin habe ich sofort in mein Herz geschlossen. Über die Rückkehr einer Figur habe ich mich ebenfalls sehr gefreut. Auch sie gehört zu meinen klaren Lieblingen und ich bin sehr gespannt, was in Band 3 noch für Beziehungskonflikte entstehen und wohin und wie sich die einzelnen Figuren weiterentwickeln. Für genug Potential ist nach Band 2 sicher gesorgt.




Fazit

Ein starker Band 2 mit Sogwirkung und vielen überraschenden Wendungen und interessanter Storyentwicklung, die definitiv Lust auf Band 3 macht. Für mich als Fantasy Fan ein tolles Buch und eine Empfehlung wert, wenngleich das Buch ein paar beschreibende Längen aufweist. Aber das gehört scheinbar zum Schreibstil der Autorinnen dazu und fällt diesmal dank Sogwirkung und Spannung in der Plotline gar nicht all zu negativ auf.   

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