Begrüßungstext

Hallo ihr Lieben,
ich begrüße euch ganz herzlich in meiner gemütlichen, verspielten Bücherecke.
Viel Spaß beim Stöbern, Lesen, Mitverfolgen.

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Donnerstag, 19. März 2015

Schreibkladde #10

Schreibkladde #10
[19.03.2015]

Hallo ihr Lieben, ich begrüße euch heute zu einer neuen Kategorie von Beiträgen auf meinem Blog. Und zwar die Schreibkladde.

Einige von euch haben vielleicht schon mitbekommen, dass ich nicht nur sehr gerne lese, blogge und Mama bin, sondern auch schreibe.
2015 möchte ich diese Leidenschaft zu etwas Professionellerem nutzen, als in meiner privaten Ecke zu sitzen und Geschichten zu erfinden und sie niederzuschreiben. Daher finde ich es eine gute und sinnvolle Idee, euch auf diese Weise an all den kommenden Projekten teilhaben zu lassen.
Ich hoffe, das stößt bei euch auf Zuspruch und Gefallen ♥

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In der letzten Woche habe ich einen kurzen Einblick in meine aktuelle Schreibwelt und meine laufenden Projekte gegeben. Kurz deshalb, weil ich die Grippe hatte und total flach lag. Mittlerweile bin ich zum Glück wieder genesen und hole fleißig die verlorene kreative Schaffenszeit auf. Berichten möchte ich euch heute jedoch nichts. Dafür quatsche ich heute ein bisschen über das Theme: Schreiben, Bücher verlegen, Lesen, Bloggen etc. - Wie organisiert man das alles ♥


Habe ich weniger Zeit zum Lesen, seitdem ich schreibe?

Diese Frage hat mir nämlich die liebe Hanne gestellt und ich finde sie durchaus berechtigt und vor allem einen kleinen Plausch wert.
Schon oft habe ich mich gefragt, wie es manchen Lesern gelingt, über zehn, manchmal fünfzehn oder gar zwanzig Bücher (und damit meine ich nicht nur 100 Seiten Büchlein) in einem Monat zu lesen. DAS habe ich schon vor dem Selfpublishing nicht geschaffen. Zwei kleine Kinder im Alter von vier und einem Jahr, ein Haus und ein Nebenjob haben das unmöglich gemacht.
Mittlerweile ist der Nebenjob weggefallen und an seine Stelle ist das arbeitsintensive Selfpublishing getreten. Wenn ich beides miteinander vergleiche ist die neue Arbeit sehr viel zeitintensiver.
Geschrieben habe ich zwar immer schon, doch da zum Spaß, zur Freude und frei aus dem Bauch heraus und vom Herzen weg. Weder habe ich mir über den Ausdruck, das Setting, die Perspektive, die Figuren (ihre Namen) all zu sehr den Kopf zerbrochen, noch Stundenlang für Fakten recherchiert. Brauchte ich ja auch nicht. Wenn man ein Buch schreiben möchte, sieht das natürlich ganz anders aus. Da gehört nicht nur das aus dem Herzen heraus schreiben zu. Sondern all die Dinge, die Zeit kosten und über das eigentliche Schreiben hinaus gehen. Recherchieren, planen, notieren, abwägen, korrigieren, neu schreiben, ruhen lassen, immer wieder lesen, abändern usw.


Also kann ich die Frage schlicht und ergreifend mit JA beantworten. Ich habe weniger Zeit zum Lesen.


Trotzdem liest du, bloggst du, hast einen Youtube Kanal ...

Stimmt. Ich lese natürlich immer noch. Oh Gott das könnte ich auch niemals einfach aufgeben. Halte ich auch für gefährlich, da lesen den Horizont erweitert, die Sprachfindigkeit, den Umgang mit Worten etc. schult und man sich auch durch das Lesen nicht nur durch das Schreiben weiterentwickelt.
Ich lese halt nur weniger. Der Vorteil ist glaube ich der, dass ich ein sehr oganisierter Mensch bin. Ich teile mir die Woche in bestimmte Aufgaben ein plane schon im Voraus, was ich an welchem Tag machen muss/möchte.
Morgens beginnt der Tag nach den familiären und häuslichen Pflichten mit Schreiben. Da habe ich ein festes Tageziel von 1500 Wörtern. Manchmal - wie die letzten Tage - sind es dann auch 3000 ♥
Im Anschluß daran schreibe ich einen Blogbeitrag. Da ich meistens regelmäßig jeden Tag einen Beitrag verfasse, gibt es immer was zu tun.
Danach lese ich, je nach Zeit, 25-50 Seiten, bevor ich mich erneut dem Haushalt widme. -.-
Und dann ists meistens auch schon nach Mittag, meine Tochter auch wieder daheim und die Zeit wird knapper ;) Bis zum Abend nehme ich mir meistens vor, noch mal 50 Seiten zu lesen.
Abends mach ich dann die fehlenden Seiten bis zur Marke 100 voll, schreibe noch eine Rezi, wenn sich was angesammelt hat und schreibe just for fun (wenn die Luft raus ist) oder widme mich der Korrektur.

Ist also alles eine Frage des Einteilens, der Organisation und der Disziplin. Wobei das größte Geheimnis sicher das ist, sich niemals NIE stressen zu lassen. Da ich keine Rezensionsexemplare anfrage, ist es nicht schlimm, wenn ich für ein Buch länger brauche oder auf ein Buch keine Lust habe usw. Ich stresse mich auch nicht und habe den Anspruch immer die aktuellsten Bücher (am besten sofort) lesen zu wollen. Das wäre einfach zeitlich ein Unterfangen, das nur scheitern könnte. Für mich ist das Schreiben an die Stelle des Nebenjobs getreten, deswegen steht es auch an erster Stelle (Ausnahme sind die Kinder und die Pflichten im Haushalt) und danach kommt dann Blog und Lesen, die ich rein als Hobby betreibe. Dennoch finde ich es enorm wichtig, seine Hobbys nicht zu vernachlässigen und momentan klappt das auch sehr gut.

Ihr seht also mein Blog bleibt euch noch immer erhalten und auch wenn ich weniger Bücher schaffe, werde ich mir dennoch immer die Zeit nehmen, Bücher zu lesen und meine Meinung danach in Worte fassen.
Wie ist das denn bei euch? Wie intensiv widmet ihr euch dem Lesen, Bloggen, Rezis schreiben etc.?


Wenn ihr Fragen habt, dann wie immer, her damit und ich beantworte sie nächste Woche im nächsten Schreibkladden-Beitrag.

LG
Eure Lilly

Kommentare:

  1. Schöne Antworten zu deiner Schreibwelt ;) Ich arbeite jetzt seit zwei Jahren als Autorin und liebe es ;) Meine Welt dreht sich fast nur um Bücher und ich mag es so ;)

    Liebe grüße
    Jessi

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    1. Das kann ich total verstehen. Mir geht es ganz genau so. Ich liebe es auch, absolut. Etwas Schöneres kann es gar nicht geben. ♥

      Danke für deinen lieben Kommi.
      Liebe Grüße
      Lilly

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  2. Halli hallo

    Also lesen ist schon mein grösstes Hobby und definitiv eine Leidenschaft von mir. In den letzten 2-3 Jahren sind dann auch noch der " Informations- Austausch" auf den Blogs und You Tube- Kanälen dazugekommen.
    Hier muss ich sicher darauf achten, dass ich nicht zu viel Zeit investiere und damit fast das lesen " vergesse". Es ist für mich halt immer wieder total schön und interessant seine Leidenschaft zu teilen ;)
    Sicher wird sich das dann auch wieder ändern wenn ich in meinen Beruf zurückkehre....

    Ansonsten bin ich ein "Immer und überall- Leser" mich sieht man fast nie ohne Buch ;)

    Liebe Grüsse
    Bea

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    1. Das stimmt Bea. Der Austausch ist ein wahnsinnig wichtiger Punkt und einer der ebenso viel Spaß wie Arbeit bedeutet. Das merke ich leider doch stärker, als früher. Das ich nicht mehr so viel zum Lesen auf anderen Blogs oder wenigstens zum Kommentieren komme. Ich versuche wenigstens bei FB aktiv zu bleiben, die Beiträge zu lesen und dort ein Feedback zu geben.

      Darf ich fragen, in welchen Beruf du zurückkehrst? (Neugierde sagt hallo :D :D )

      Liebe Grüße
      Lilly

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    2. Ich bin gelernte Krankenschwester und schon seit längerem also seit die Kiddis im Kindergarten sind spüre ich schon dieses " Reissen" wieder zurückzukehren.
      Ich habe meinen Beruf sehr gemocht und es ist auch eine Arbeit, die mir liegt.
      Das max. wäre für mich ganz klar nur 40%.
      Man gewöhnt sich aber natürlich auch an die Vorteile des Mami und Hausfrauensein, deshalb muss ich einfach noch meinen " inneren Schweinehund" überwinden und die nächsten kleine Schritte in Angriff nehmen....;)

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  3. Also ich habe ja leider wenig Zeit zum lesen. Nachdem ich auch für mein Leben gern schreibe - frei und ohne Grenzen - bleibt nach der Arbeit nicht mehr soviel Zeit für viel anderes. Das Bloggen habe ich ja nun nach langem hin und her angefangen.

    Aber wie es jetzt auf Dauer klappen wird mit Lesen, bloggen und schreiben ... abgesehen vom Austausch mit anderen Bloggern und Leseverrückten, was ja so verdammt viel Zeit in Anspruch nimmt.... kann ich nicht absehen. Ich will versuchen, auf alles gleich viel Zeit zu verteilen. Denn es warten ja auch noch andere Dinge im Leben auf mich, als die Genannten. :)

    Leider bin ich nur halb so organisiert, wie du. Doch wer sich nicht schleifen kann, der hatte vorher schon keine Ecken.

    In dem Sinne mit viel Liebe ein Schuhuuu
    vom buchkauz

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    1. Das stimmt wirklich. Das Lesen, Feedback geben, das Stöbern, entdecken usw. das kostet sehr viel Zeit. Wenn man davon nicht viel hat, ist das immer schwierig. Vor allem da seine ganzen Hobbys noch unterzubringen.

      Ich finde es schön, dass du jetzt dabei bist und dich an das Bloggen wagst. Ich wünsche dir ganz viel Freude dabei und Gelingen. Das baut sich schon nach und nach auf. Selbst, wenn es nicht so organisiert ist. Das hat ja nichts Schlechtes zu bedeuten ;)

      Frei fliege der Kauz ;) Oder so. :D

      Liebe Grüße
      Lilly

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  4. Vielen Dank für deinen ausführlichen Bericht - und (y) ich würd mir dann gern ein Scheibchen Disziplin von dir "abschneiden". Denn da gehört wirklich einiges dazu, es so durchzuorganisieren. Meine Kids sind allerdings schon aus dem Haus, aber trotzdem fehlt mir irgendwie immer etwas an Zeit.
    Danke für deine Antwort - ich bin jetzt ein ganzes Stück gedanklich weiter gekommen.
    LG HANNE

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    1. Das freut mich sehr Hanne. ♥ Ich reich dir gerne etwas Motivation und Vertrauen. Das wird schon. Immer einen Schritt nach dem anderen machen. Toll, wenn du durch so ein bissl Geschriebsel von mir weitergekommen bist. Ich wünsch dir, dass es noch viel weiter vorwärts geht.

      Liebe Grüße
      Lilly

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