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Montag, 23. März 2015

Rezension: Wie Monde so silbern




Wie Monde so silbern [Band 1] von Marissa Meyer

Leseempfehlung für: Leser, die gerne ungewöhnliche Märchenadaptionen und romantische SFI Bücher lesen - Jugendbuch ab: 15 Jahren ♥ 





Das Cover

Das Cover gefällt mir einfach richtig gut. Ich mag die Symbolik, die Farbgestaltung von Schwarz und Silber wirkt richtig edel und toll. Außerdem passt sie natürlich sehr gut zum Titel und es wirkt auch überhaupt nicht verkitscht, was bei einer Märchenadaption gar nicht leicht zu machen ist. Der Titel ist überhaupt einfach nur wunderschön und gefällt mir sehr, sehr gut.


Kurze Inhaltsbeschreibung

Wie Monde so silbern ist eine Märchenadaption von Cinderella, der ganz anderen Art. Es geht um Cinder. Cinder ist kein gewöhnlicher Mensch. Das macht sie zum einen Besonders, zum anderen grenzt es sie aus. Sie wird von ihrer Stiefmutter wie Eigentum behandelt und hat nur wenig, um sich gegen ihre Willkür und harte Hand zur Wehr zu setzen. Cinder ist Mechanikerin und eine der Besten noch dazu. So lernt sie Prinz Kai kennen, denn dieser hat einen wichtigen Auftrag für sie. Cinders Fragen häufen sich, doch es bleibt kaum Zeit, alles zu verarbeiten, denn plötzlich überhäufen sich die Ereignisse und Cinder scheint mit all den Dingen in direkter Verbindung zu stehen. Doch weshalb?


Schreibstil und Storyverlauf

Der Schreibstil der Autorin hat mir gut gefallen. Die Geschichte liest sich schnell und sehr gefällig. Die Interpretation des Buches ist sehr interessant und spannend. Zudem konnte die Autorin mich mit einem gewissen witzigen Charme für sich gewinnen, den sie geschickt in die Geschichte einwebt. Ein paar Schwächen gab es in dem witzig, charmanten Märchen jedoch auch. So gab es eindeutige Geheimnisse, die man als Leser gut vorausahnen konnte, deren Auflösung durch die Charaktere aber sehr lang und für mich sogar zu lang gedauert hat. Ich war von Geheimnissen, die für emotionale Spannung sorgen sollte, zu letzt eher genervt, als begeistert. Zum Ende überschlugen sich die Ereignisse und es wurde noch mal richtig rasant und spannend. Die Stelle, an der es zu Ende ist, war schlussendlich richtig gemein. Denn genau jetzt möchte man doch unbedingt wissen, wie es weiter geht. Man kann sich also Band 2 auf keinen Fall entgehen lassen, wenn man einmal mit dieser Reihe begonnen hat.


Die Charaktere und ihre Entwicklung

Cinder ist eine sympathische und sehr interessante Protagonistin. Es gibt unheimlich viel an ihr zu entdecken. Sie öffnet sich dem Leser sehr langsam und so lernt man sie Stück für Stück besser kennen. Sie verrät einem nach und nach ihre Sorgen, Ängste und Wünsche. Ich mochte sie wirklich gerne und fand es sehr interessant, was sie alles erlebt und wie sie damit umgeht. Vor allen die emotionale Reflexion bestimmter Szenen und Erlebnisse haben mich gerührt und begeistert.

Prinz Kai hat eine ebenso spannende und interessante Geschichte. Auch er konnte mein Herz für sich gewinnen. Er hat es nicht leicht und ist alles andere als ein glatter, schnöseliger Prinz. Er vereint sowohl Reife und Verantwortungssinn in sich, als auch einen gewissen jungenhaften Charme.

Etwas schade war für mich, dass der Funke, der sich zwischen Cinder und Kai entfacht, nicht auf mich überspringen konnte. Ich mochte beide Protagonisten für sich genommen sehr, sehr gerne. Aber die Liebesgeschichte konnte mich noch nicht richtig für sich gewinnen und überzeugen. Es war zwar süß, aber leider auch nicht mehr. Ich kann nicht direkt sagen, woran es lag, aber das gewisse Etwas hat gefehlt, um mein Herz so richtig zu erreichen. Vielleicht ja in Band 2. Ich hoffe es sehr.




Fazit

Ein gelungener Auftakt einer Reihe, die Märchen ein ganz neues Kleid verabreicht. Die Art und Weise, sowie der Schreibstil treffen bei mir voll ins Schwarze. Die Figuren sind sympathisch und charmant, jedoch fehlen mir noch ein gewisser Funken in der Liebesgeschichte und ein Sog, der mich ganz und gar in Cinders Welt reißt.   

1 Kommentar:

  1. Hi Lilly, mensch, bei dir war ich ja schon ewig nicht mehr, Asche auf mein Haupt. Ich habe mir das Buch zu Weihnachten selbst geschenkt, allerdings auf Englisch, da ich die Originalcover um einiges hübscher finde.
    Sehr schade, dass der Funke zwischen den beiden Liebenden nicht bei dir übergesprungen ist. Das hatte ich auch gerade erst bei einem Buch und das ist irgendwie unbefriedigend, oder?

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