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Montag, 9. Februar 2015

Rezension: Ungezähmt



Ungezähmt [HoN Band 4] von P.C. Cast

Leseempfehlung für: Leser, die gerne magische Fantasy lesen. Der vierte Band gehört wieder zu den spannenden und guten HoN Bänden. Für Leder ab 16 Jahren.





Das Cover

Das Cover gefällt mir wieder sehr gut. Es passt einfach hervorragend zur Thematik und Reihe. Man hat sich bereits an die Cover gewöhnt und man sieht das Buch an und assoziiert sofort House of Night mit dem Bild. Also wirklich gelungen. Außerdem liebe ich es, dass es eine der wenigen Reihe ist, bei der darauf geachtet wird, anzugeben, um welchen Band es sich handelt. Das fehlt bei vielen Reihen gänzlich und so ist es für Neulinge immer schwer, herauszufinden, welchen Band sie da in Händen halten. Oder im Internet sehen. Hier ist das anders und das muss man auch mal lobend erwähnen, weil es viel zu selten gemacht wird.


Kurze Inhaltsbeschreibung

Der vierte Band knüpft direkt ans Geschen des dritten Buches an. Zoey hat nicht nur Eric und ihren Menschenfreund verloren, sondern auch ihre Freunde. Sie wird von allen gemieden und hat es wirklich nicht leicht. Nur in Aphrodite hat sie noch so was wie eine Freundin. Als diese in einer Vision sieht, dass Zoey umgebracht wird und daraus ein Krieg entbrannt, muss es Zoey gelingen ihre Freunde, wieder auf ihre Seite zu ziehen und sich mit ihnen zu versöhnen. Denn nur gemeinsam können sie herausfinden, welchen Plan Neferet hegt, um Zoey zu vernichten. Oder steckt da mehr dahinter?



Schreibstil und Storyverlauf

House of Night ist einer Reihe, bei der es Auf und Ab geht mit meiner Begeisterung. Die ersten beiden Bücher fand ich toll, den dritten Band fand ich gut, aber Zoey ging mir tierisch auf den Keks. Band Vier muss ich gestehen, war zum Glück wieder ein richtiges AUF.
Die Geschichte fing super gut an und es passierten schnell, einige spannende Sachen. Überhaupt war die Spannung im Buch gut, hoch und riss auch nicht ab. Was wohl daran lag, das Zoey nicht in Teenie-Liebes-Dramen abtauchte, sondern die Geschichte sich tatsächlich auf den Inhalt und damit die Spannung konzentrierte. Die hatte es in sich, gab viel her und endete echt super fies. Jetzt kann man gar nicht anders, als zu Band fünf greifen.


Die Charaktere und ihre Entwicklung

Zoey war ja im dritten Teil ein echtes Problem für mich. Die Tatsache, dass sie an jedem Finger einen Jungen zu haben scheint, der total auf sie abfährt und auf den auch sie total abfährt, machte sie mir mehr als unsympathisch. Es hatte beinah schon schlampige Züge.
Dementsprechend Angst hatte ich vor Band vier. Aber hier erleben wir Zoey mal anders. Fokussiert auf die Dinge, um sich herum. Bemüht ihre Freunde zurückzugewinnen und Probleme zu lesen. Sie wirkt reifer und tatsächlich auch sympathischer. Ich würde mir wünschen es bliebe so, auch wenn ich schon gehört habe, dass Zoey wieder in alte Muster zurückfallen soll. Schade.
Egal richtiges Highlight – wie eigentlich immer – war für mich auf jeden Fall Aphrodite. Sie ist mein absoluter Lieblingscharakter in den House of Night Bänden. Ich liebe nämlich ihren sarkastischen Humor. In diesem Band erlebt man auch immer wieder, was hinter ihrer oberflächlichen, arroganten Art liegt, welche Verletzlichkeit und Ängste und das hat sie mir noch mal sympathischer gemacht.



Fazit
Der vierte Band gehörte wieder zu den guten, spannenden und sympathischen Büchern der Reihe und macht Hoffnung auf Band fünf. Nach wie vor mag ich die Reihe, finde sie unterhaltsam und kann sie Academyfans und Fans von magisch angehauchten Vampirbüchern empfehlen.   

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