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Mittwoch, 11. Februar 2015

Rezension: Die Auslese




Nur die Besten überleben [Die Auslese Band 1] von Joelle Charbonneau

Leseempfehlung für: Leser, die gerne spannende Dystopien lesen. Für Leser ab 16 Jahren.





Das Cover

Das Cover des Buches gefällt mir sehr gut. Ich finde die Protagonistin ansprechend und außerdem weckt es die Neugier, wie sie so dasteht, mit der Waffe in der Hand und dem kämpferischem Ausdruck im Gesicht. Unzweifelhaft gefällt mir auch ihre Frisur, aber das ist ja nebensächlich.
Titel und Farbgebung sind ebenfalls stimmig und harmonieren gut zusammen. Für mich in dem Genre ein tolles Cover.


Kurze Inhaltsbeschreibung

Cia ist sechzehn Jahre alt, als sie ihre Prüfung ablegt. Das Ergebnis ihres Test entscheidet darüber, ob sie sich eine Arbeit in ihrem Dorf suchen muss, oder ob sie zur Auslese zugelassen wird. Eine große Prüfung, zu der nur ausgewählte Kandidaten aus allen Provinzen zugelassen werden. Diese können sich in weiteren Tests für einen Studienplatz an der Universität qualifizieren. Cia träumt davon, ausgewählt zu werden. Als ihr Traum sich erfüllt, erfährt sie jedoch verwirrende und beängstigende Dinge. Die Auslese scheint ganz anders zu laufen, als sie geglaubt hat und schon bald befindet sie sich in größter Gefahr und muss sehen, dass sie die Auslese überlebt …


Schreibstil und Storyverlauf

Den Schreibstil der Autorin fand ich gut und sehr angenehm zu lesen. Es gab ein gutes, dynamisches Tempo im Buch und die Handlung verlief meistens in einer Abwechslung aus ruhigeren Momenten und Actionszenen. Beides wurde gut geschrieben und ich konnte mich von Anfang an in die Geschichte reinfallen lassen. Die Spannung nimmt immer mehr zu und erlebt mit Cia zusammen eine Welt, die ganz anders zu sein scheint, als geglaubt. Das Buch reißt sehr interessante Themen an und man spürt viele Geheimnisse, die noch zu klären sind. Das Ende des Buches empfand beinah schon als gemein und ich kann es kaum abwarten, weiterzulesen und zu erfahren, wie es mit Cia weitergeht.


Die Charaktere und ihre Entwicklung

Cia ist eine sympathische, taffe Hauptfigur. Ich mochte ihren Familiensinn und ihre anfängliche Unschuld und Unsicherheit. Sie ist intelligent, lernt schnell und begreift gut Zusammenhänge. Außerdem ist sie misstrauisch und hinterfragt Vieles, was mir ebenfalls gut gefallen hat. Aber besonders toll ist die Tatsache, dass Cia menschlich ist und dem Leser nah bleibt. Aus dieser menschlichen Art heraus entwickelt sie Schwächen und macht Fehler, was nicht zu Mitleid fühlt, sondern Mitgefühl und sie mir näher gebracht hat, als andere perfekte Protagonisten in manchen Büchern.

Die Nebenfiguren fand ich alle sehr interessant und es gab so manche Überraschungen, die ich nicht habe kommen sehen. Sie sorgen für Spannung und geben der Geschichte einen gewissen zusätzlichen Reiz. Ich bin gespannt, wie sich die Beziehungen untereinander in Buch 2 verändern und entwickeln.



Fazit

Der Auftakt zu dieser dystopischen Trilogie konnte mich mit einer interessanten Welt, einer guten Idee und einer spannenden Umsetzung, sowie sympathischen und vielfältigen Figuren überzeugen. Ich freue mich auf den zweiten Band und kann DIE AUSLESE empfehlen.   

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