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Montag, 5. Januar 2015

Rezension: Wild [Aprilynne Pike]





Wild [Band III] von Aprilynne Pike


Leseempfehlung für: Leser des Genres: romantische Fantasy // Ab 14 Jahren.







Das Cover

Das Cover des vorletzten Bands der Reihe fügt sich wieder schön in die Serie ein. Es ist in einem tollen, mädchenhaften Rosa gehalten aus dem die blaue Blüte besonders hervorsticht. Diese hat auch eine Bedeutung, die man aber erst am Ende des Buches richtig versteht. Mir hat die Gestaltung jedenfalls wieder gut gefallen und ich finde sie passt auch sehr gut zur angesprochenen Zielgruppe des Buches.


Kurze Inhaltsbeschreibung

Laurel ist wieder zuhause und ganz auf die Schule konzentriert. Seit längerer Zeit schon gibt es keine Bedrohung mehr durch Trolle und es scheint beinah so, als könnte sie wieder ihr ganz ‚normales’ Leben aufnehmen. Doch auch ihr ‚normales’ Leben ist komplizierter als sie gedacht hat. Vor allen als jemand darin auftaucht mit dem Laurel nicht gerechnet hat …




Schreibstil und Storyverlauf

Der Schreibstil von Aprilynne Pike ist sehr locker und teils einfach so, dass sich die Geschichte leicht und flüssig weg lesen lässt. Auch das englisch, würde ich bereits für Anfänger geeignet, einstufen.
Die Geschichte beginnt sehr harmlos und man begleitet Laurel zunächst einmal in ihrem Highschool-Alltag. Das war zunächst auch sehr interessant, hat mich aufgrund einiger Teenieproblematiken, für die ich wohl einfach schon zu alt bin, aber irgendwann genervt.
Mit dem Hinzukommen einer neuen Figur stellt sich Laurels Liebesleben ja auf dem Kopf und leider konzentriert sich die Geschichte doch sehr stark darauf und die eigentliche Story und Spannung geht ein bisschen dabei verloren und verkümmert.
Eine weitere neue Figur hatte meine vollste Aufmerksamkeit und sorgte für spannende, schöne Momente, die jedoch mit einem überraschenden Ende in eine ganz andere Richtung aufgelöst wurden, als ich erwartet und mir erhofft hatte. Das macht mich doch etwas traurig und leider konnte der dritte Teil mich Storytechnisch nicht überzeugen.


Die Charaktere und ihre Entwicklung

Laurel ist in diesem Teil reifer geworden. Man spürt deutlich, wie sie an ihrer Geschichte gewachsen ist und mit ihrer Herkunft anders umgeht.
Man spürt deutlich wie sie hin und hergerissen ist zwischen den beiden Leben, die sie lebt und dieser Konflikt ist sehr gut und nachvollziehbar beschrieben.
Leider gilt das nicht für die emotionale Reife. Da ist sie doch noch immer sehr der typische, junge Teenager und das passte für mich weder zusammen noch entsprach es meiner Vorstellung eines Mädchens, das übers Studieren nachdenkt. Ihre sprunghafte Art, dieses ewige ‚sich nicht entscheiden können’, ist mittlerweile so ausgelutscht und hat mich auch in diesem Buch nicht überzeugt, sondern angenervt.

Tamani, der mich bisher nie so ganz für sich gewinnen konnte und mir zu blass war, hat sich hier endlich in mein Herz vorgearbeitet. Man hat eine neue Seite an ihm entdecken können, wenngleich er immer noch Sachen macht bei denen sich mir die Haare aufstellen und ich mich über ihn ärgern könnte.

David ist und bleibt meine Lieblingsfigur im Buch auch wenn man hier deutlich spürt, welche Rolle ihm wohl zugedacht sein wird. Hier erwarte ich keine große Überraschungen, leider.


Fazit
Der dritte Band ist natürlich für alle Fans der Reihe ein Must-Read. Für mich war es aber eindeutig der bisher schwächste Band und ich hoffe sehr, dass der Abschlussband mich wieder richtig begeistern kann und ich die Reihe mit einem schönen Gefühl beenden kann.
Die Reihe ist für romantische Elfen-Fantasyleser gedacht und richtet sicher eher an Mädchen und zwar ab dem Alter von 14/15.   

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