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Montag, 26. Januar 2015

Hörspielrezension: Galerie der Phantasten #3



Pressemitteilung





Berlin, 11.11.2014. – Am 29. November 2014 erscheint die dritte Folge der Hörspielreihe „Galerie der Phantasten“. Zu hören sein wird „Die Spinne“ von Hanns Heinz Ewers aus dem Jahr 1908: In einem Hotelzimmer sterben drei Männer – alle drei haben sich am Fensterkreuz erhängt. Ein Student bezieht das Zimmer. Gemeinsam mit der örtlichen Gendarmerie will er den Fall aufklären. Schnell wird klar, dass auch er in Gefahr ist. Denn das Fenster hat eine dämonische Anziehungskraft...

Hanns Heinz Ewers war vor rund 100 Jahren Herausgeber der damaligen Buchreihe „Galerie der Phantasten“ – sie vereint Schauergeschichten von Meistern wie Edgar Allan Poe. Die Neuauflage in akustischer Form ist eine Anlehnung an die Bücher und eine Hommage an das Genre der Phantastik. Folge 3 wird zunächst exklusiv als Download bei Audiamo.at erhältlich sein.

Die Idee, vergessene Perlen alter Schauergeschichten in hörbare Literatur zu verwandeln, hatten die Schauspieler Iris Artajo, Thomas Schmuckert und Gundi Eberhard sowie die Pianistin Vera Claus. Sie hatten die Geschichten bereits für die Bühne aufbereitet. Der Schritt ins Studio war dann nicht mehr weit – wenngleich sich Bühnenfassungen und Hörfassungen durchaus unterscheiden: Bei der Hörfassung gibt es Soundeffekte (hinzugefügt von Oliver Wenzlaff), während bei der Bühnenfassung (natürlich) das sichtbare Spiel der Künstler zum Tragen kommt. Aber es gibt auch Gemeinsamkeiten: Sowohl auf der Bühne als auch im Studio werden die Stücke von Vera Claus am Piano begleitet. Und: Wie auf der Bühne waren alle Künstler gemeinsam im Studio und nicht einzeln, wie sonst bei Höraufnahmen oft üblich.

  • Sprecher: Iris Artajo, Thomas Schmuckert, Gundi Eberhard; am Piano: Vera Claus
  • Produktion, Soundeffekte, Schnitt: Oliver Wenzlaff
  • Covergestaltung: Oliver Wenzlaff, Anja Söchting
  • Aufnahme, Mischung: Tom Bopp
  • Länge: rund 38 Minuten
  • VK: 6,99 Euro bei www.audiamo.at






Meinung
Für mich war es das erste Hörspiel aus der Serie: Galerie der Phantasten, die mir freundlicherweise zur Rezension zur Verfügung gestellt wurde. Sehr herzlichen Dank dafür.

Hörspiele höre ich ja immer mal wieder gerne. Irgendwie klappt es mit denen meistens besser, als mit den Hörbüchern. ;)
Allerdings habe ich schon länger kein Hörspiel mehr gehört und so war meine Vorfreude dementsprechend groß. Bei der lieben Steffi Sternchen wurde ich via Youtube zusätzlich angefixt, was diese Reihe angeht. Ihr hatten die Folgen sehr gut gefallen und so war ich natürlich doppelt neugierig.

Mittlerweile kann ich sagen, gerechtfertigt.
Das Hörspiel hat mich total überzeugt und mir richtig viel Spaß gemacht.
Dazu muss ich als erstes Mal die Sprecher loben. Fantastisch gesprochen und mit den Soundeffeken und der Musik kombiniert, ergibt die Geschichte eine tolle Atmosphäre und ein echt gruselig, schauriges Hörerlebnis. Fantastische Leistung und Aufbereitung. Da möchte man gerne weitere Folgen hören.

Die Geschichte war gruselig, spannend und sehr eigen. Mich konnte sie von Anfang an fesseln und die Zeit verging wie im Flug. Ich war richtig überrascht, als es vorbei war. Das Ende war der einzige Wehmutstropfen. Da hätte ich mir eine etwas Schönere Auflösung gewünscht . Einfach ein paar mehr Infos und weniger Mystik. Ich muss ja immr ALLES wissen ;)

Auf jeden Fall kann ich jedem Hörspiel-Fan diese Reihe ans Herz legen und empfehlen. Ich selbst werde bestimmt mehr als nur diese eine Folge hören.
Bei dem Rahmenprogramm häkelt sich mein Pullover demnächst doppelt so schnell. 


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