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Montag, 18. August 2014

Rezension: Das Land der verlorenen Träume




Das Land der verlorenen Träume [Band II] von Carragh O'Brien
Leseempfehlung für: Dystopienleser // Jugendliche ab 15






Das Cover

Zum Cover muss ich nicht mehr so viel schreiben. Es ist das gleiche Motiv wie beim ersten Buch der Trilogie. Nur die Farbe hat sich geändert. Die wiederum finde ich passend, wenn man die Geschichte kennt – Gaia ist ja nun in der Außenwelt und findet Hilfe in der Siedlung Rule.
Das besondere am Buch ist sicher der Bronzefarbene Goldton unter dem Schutzumschlag. So was habe ich in der Art auch noch nicht oft in den Händen gehalten. Sieht edel aus und gefällt mir gut.




Kurze Inhaltsbeschreibung

Gaia ist geflohen und am Ende ihrer Kräfte. Auch ihrer Schwester, dem neugeborenem Säugling, den sie retten konnte, geht es nicht gut. Ihr Leben hängt am seidenen Faden. Da wird sie von Peter gerettet. Der bringt sie nach Rule. Dort wird Gaia Hilfe für ihre Schwester angeboten. Doch gleichzeitig verurteilt man ihr Handeln als respektlos und unverantwortlich gegenüber ihrer Schwester, die beinah gestorben wäre. Sie wird Gaia weggenommen und Gaia hat keine andere Wahl als in Rule zu bleiben, wenn sie bei ihrer Schwester bleiben möchte. Doch dazu muss sie auch die Regeln der Stadt akzeptieren und das fällt Gaia schwerer, als sie zunächst geglaubt hat.




Schreibstil und Storyverlauf

Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm zu lesen. Man kommt schnell vorwärts, kann der Handlung gut folgen und sich die Welt gut vorstellen. Es gelingt der Autorin Spannung zu erzeugen, aber auch den Leser emotional in die Geschichte zu ziehen.
Die Entwicklung, die die Story nimmt, hat mir außerordentlich gut gefallen. Rule und seine Regeln sind sehr zwiespältig und damit sehr interessant. Der Leser wird zum Nachdenken angeregt und es gab ein paar Wendungen im Buch, die ich nicht vorausgeahnt habe. Bis zum Schluss bleibt es spannend und nachdem es vorbei war, freue ich mich jetzt umso mehr auf den finalen Abschlussband.




Die Charaktere und ihre Entwicklung

Gaia ist die Hauptfigur der Geschichte. Nach dem ersten Teil hat sie schon sehr viel erlebt und durchgemacht und ich kenne sie als Leser schon sehr gut. Ihre Entwicklung hier im zweiten Buch fand ich einfach nur großartig. Gaia hat mich ganz tief in ihr Herz und ihre emotionale Welt blicken lassen, was mir sehr gut gefallen hat. Ich konnte sehr gut mit ihr mitfühlen und mich emotional in die Geschichte fallen lassen. Es ist teilweise eine richtige Achterbahnfahrt der Gefühle, die sie da durchlebt und das bringt mir Gaia sehr nahe. Ich mochte sie von Seite zu Seite mehr und finde sie gehört zu dieser Art Charaktere, die emotional sind, an dem was ihnen passiert reifen und eine Stärke entwickeln, die mir einfach nur super gut gefällt.

Natürlich habe ich mich sehr gefreut, als Leon zurück ins Buch findet. Ich konnte mir erst nicht vorstellen, unter welchen Umständen die beiden wieder aufeinander treffen werden, nachdem ihr Ende doch sehr klar ist, umso größer meine Freude, als er dann in der Geschichte auftauchte. Allerdings hat es Leon wieder mal nicht leicht. Nicht nur mit Gaia und deren verwirrenden Gefühlen, sondern auch mit der Entwicklung der Story und damit meine ich Rules Regeln. Ihm wird hier Einiges abverlangt und wie er mit diesen Widrigkeiten umgeht, wie sich seine Gefühle für Gaia entwickeln und er diese zeigt, hat mir so gut gefallen und mich so berührt, wie schon lange kein männlicher Prota in einem Jugendbuch das gekonnt hat. Leon ist von einem sympathischen, undurchsichtigen, komplizierten, jungen Mann zu meinem absoluten Helden geworden. Genau wie Gaia und genau deswegen freue ich mich so ungemein auf das Finale und hoffe es wird ein genauso großartiges Gefühlsspektakel wie dieser Teil hier.



Fazit
Ein großartiges, berührendes Gefühlsspektakel und eine sehr spannende Storyentwicklung bietet die Fortsetzung zu Die Stadt der verschwundenen Kinder. Mich konnte der zweite Teil noch stärker in die Geschichte ziehen und packen, als das erste Buch. Eine tolle, emotionale und zum Nachdenken anregenden Dystopie, die ich jedem Genrefan gerne empfehle.    

Kommentare:

  1. Oha! :O So gut ja?
    Son Mist, eigentlich hatte ich mich ja entschieden. Ich wollte entweder Godspeed oder die Stadt der verschwunden Kindern lesen und du weißt ja was in mein Regal eingezogen ist. Aber nun machst du mir diese Reihe irgendwie doch schmackhaft aaaaaaaaaahhhh zu vieeeele gute Dystopien D:

    knuddel ♥

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    1. Oh ja!!!!
      Den ersten fand ich schon gut, aber den zweiten hier fand ich noch mal besser. Ist ne tolle Dystopie.
      Wobei mir bei Godspeed der zweite ja auch sehr gut gefallen hat. Und ich weiß ja, was du gerade aus deinem Regal gezogen hast. Ist echt ne Qual der Wahl :D :D
      Wir brauchen mehr LESEZEIT!!! :D :D ♥

      *reknuddel* ♥

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