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Mittwoch, 15. Januar 2014

Rezension Medusa von Thomas Thiemeyer



Medusa von Thomas Thiemeyer
Leseempfehlung für: Fans von Thomas Thiemeyer ~ Leser die gerne 'leichte' Thriller lesen mit einem Hauch von Abenteuer und viel intelligenter und fesselnder, historischer Mystik. 





Das Cover

Der Roman spricht mich allein vom Cover her jetzt nicht sofort an. Ich bin vermutlich auch nicht die typische Zielgruppe, da ich dieses Genre nur selten und ab und an lese. Dennoch sind die Farben und auch das Motiv nicht unbedingt sofort ein Highlight. In sich stimmig ist es jedoch und zur Geschichte – sobald man den Klappentext liest und dann später im Roman – passt es natürlich hervorragend.

Bewertung: 









Kurze Inhaltsbeschreibung

In diesem mystisch angehauchten Abenteuerthriller geht es um Hanna Peters. Sie macht in der Wüste eine unglaubliche Entdeckung. Ein Filmteam taucht auf und begleitet die Archäologin bei ihrer Erkundung einer geheimen Stätte einer unbekannten Kultur. Dabei stößt das Team nicht nur auf ein geheimnisvolles Auge, seltsame und beängstigende Legenden, sondern auch auf Verräter innerhalb der Gruppe, denn nicht jeder von ihnen ist mit guten Absichten dabei. Wem also kann Hanna trauen und was hat es mit der manipulierenden Kraft des Medusen Auges auf sich?



Stil und Storyverlauf

Man kann erkennen, dass es sich hier um das erste Buch mit Hanna Peters handelt. Ich hatte den zweiten Roman Nebra schon vorher gelesen und dort merkt man natürlich bereits die Entwicklung die der Autor in 3 Jahren bis zum heutigen Zeitpunkt durchlaufen hat. Da Medusa aus dem Jahr 2005 stammt, ist nicht von der Hand zu weisen, dass der Autor sich sprachlich, fachlich und in seinem Spannungsaufbau weiterentwickelt hat.
Das heißt aber nicht, dass Medusa schlecht geschrieben wäre, oder langweilig. Es fällt einem wohl nur dann auf, wenn man die aktuellen Werke des Autors kennt. Hier und da wirken manche Formulieren und Beschreibungen etwas hölzern, ausufernd und die Spannung wird durch zu viele detaillierte Beschreibungen ausgebremst. Dennoch fasziniert Thomas Thiemeyer mit der gut gelungenen und ausgearbeiteten Grundidee das gesamte Buch hindurch.



Charaktere und ihre Entwicklung

Hanna Peters war mir in Nebra schon sympathisch, aber manche Anspielungen blieben mir natürlich ein Rätsel. Es war ganz toll sie hier aufzudecken und richtig von Anfang an – sozusagen – kennen zu lernen. Mir hat ihre Leidenschaft für ihre Arbeit, ihr Mut ihre Ängste zu besiegen und ihre hilfsbereite Art sehr gut gefallen. Ich finde das Thomas Thiemeyer eine sympathische und vor allem auch realistische Hauptprotagonistin gelungen ist, die man sehr gerne durch die Geschichte begleitet.
Aber auch die anderen Figuren rühren einen, nerven einen, ärgern einen – wecken Emotionen und sind demnach sehr gut getroffen. Allein im Hinblick auf die tollen Figuren und die faszinierenden Ideen, die er als Grundlage für den Thriller mit Abenteuerwürzung verwendet, freue ich mich schon sehr auf den dritten ‚Hanna Peters’ der dieses Jahr erscheint und den Titel Valhalla tragen wird.


Fazit

Ein klasse Thriller mit deutlichen Spuren eines mystisch angehauchten Abenteuers, dass einen tief in eine eigen Welt zieht und bis zum Schluß nicht loslässt. Sowohl für Thiemeyer Fans als auch für Fans von mystisch angehauchten ‚leichten’ Thrillern eine klare Leseempfehlung.
Ich freue mich nicht auf Nebra – weil schon gelesen – sondern gleich auf den dritten Band. [in sich abgeschlossene Teile]

1 Kommentar:

  1. Das klingt nach einem Thriller, der sogar mir mal gefallen könnte, ich bin nämlich auch nicht so der Thriller-Fan, aber das klingt wirklich sehr, sehr gut!

    Danke für den Tipp und die Rezension!

    Alles Liebe, Chimiko

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