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Mittwoch, 29. Januar 2014

Rezension: Eve und Adam - Katherine Applegate und Michael Grant



Eve und Adam von Katherine Applegate und Michael Grant

Leseempfehlung für: Jugendliche ab 14 Jahren ~ SFI Fans ~






Das Cover

Die Gestaltung und Aufmachung des Buches finde ich mega klasse. Mir gefällt diese Art des Schutzumschlags mit dem transparenten total und es ist wirklich mal was ganz Neues. Auch das Cover selbst macht sofort neugierig, passt zur Thematik natürlich hervorragend und konnte mich auf jeden Fall ansprechen. Eine gelungene Gestaltung für dieses Jugendbuch.

Bewertung:








Kurze Inhaltsbeschreibung

Eves Mutter ist Wissenschaftlerin. Die beiden haben nicht das beste Verhältnis zueinander. Eves beste Freundin Aislin beschreibt sie gerne als eiskalt. Doch nachdem Eve einen schweren Unfall hatte, umsorgt ihre Mutter sie. Das heißt für Eve, dass sie mehr in den Alltag der Mutter integriert werden soll. Hierzu erhält sie Einblicke in ein Projekt und darf helfen, indem sie einem Menschen an einem Computer entwickeln soll. Mit allem was zum Mensch sein dazugehört. Sie nennt ihn Adam.
Für Eve ist das zunächst nur Spielerei, doch sie verliert sich zunehmend in diesem Spiel. Doch der geheimnisvolle Jungendliche Solo, den sie im Institut ihrer Mutter kennen lernt, weckt in ihr Zweifel über die Arbeit ihrer Mutter. Aber was weiß Solo wirklich? Eve will um jeden Preis die Wahrheit erfahren.




Schreibstil und Storyverlauf

Der Schreibstil der beiden Autoren in diesem Jugendbuch ist anders. Er besteht aus vielen kurzen Sätzen, ist oft elipsenartig und das optische Bild besticht aus großer Schrift, vielen Absätzen und vielen Dialogen. Mir persönlich hat dieser flotte, jugendliche Schreibstil sehr gut gefallen. Ich hatte keine Probleme mich in die Geschichte einzufinden und das gute optische Schreibbild hat mir Spaß gemacht.
Die Geschichte fängt gleich sehr spannend an und verfällt dann zunächst einmal darin, uns mit privaten Kleinigkeiten aus Eves Alltag vom eigentlichen Plot abzulenken. Die sind jedoch so erfrischend und sympathisch, dass mich das überhaupt nicht gestört hat. Gerade ab der Hälfte des Buches wird es zunehmend spannender und auch das in sich abgeschlossene Ende hat mir sehr gut gefallen.



Charaktere und ihre Entwicklung

Die Hauptfiguren Eve und Solo waren zwei sympathische Jugendliche. Eves Humor hat mir gut gefallen und ich musste oft schmunzeln oder lachen, wenn ich ihre Gedanken verfolgte. Auch ihre persönliche Entwicklung, die sie hier durchlebt, konnte mich überzeugen. Mir gefällt, dass sie typische menschliche Schwächen hat und kein Übercharakter ist. Solo fand ich streckenweise zu blass im Buch, aber trotzdem sympathisch.
Besonders gut gefallen haben mir die Nebenfiguren, wie Aislin und Eves Mutter. Aber auch die wenigen Einblicke in Adam waren sehr interessant und gut geschrieben. Insgesamt tolle Figuren, die mit jugendlichem Charme bestechen.



Fazit

Für mich ein toller Jugendroman aus dem SFI Bereich, der ein Thema der Zukunft aufgreift, das sowohl schockierend als auch interessant ist und zum Nachdenken anregt. Mir gefällt es, dass es sich um einen SFI Roman handelt ohne dystopischen Hintergrund. Mal etwas erfrischend anderes und dazu locker, leicht und gut zu lesen. Empfehlenswert.

1 Kommentar:

  1. Danke für diese tolle Rezi. Das Buch passt genau in mein Beuteschema und wandert sofort auf meine WuLi.

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