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Dienstag, 7. Januar 2014

Rezension Ein Tag im März - Jessica Thompson





Ein Tag im März - Jessica Thompson

Leseempfehlung für: Fans von Filmen wie: Tatsächlich Liebe ~ Liebhaber berührender, trauriger und realitätsnaher Themen ~






DAS COVER

Das Cover zu EIN TAG IM MÄRZ hat mich sofort auf den ersten Blick angesprochen und verzaubert. Nicht nur mit der Farbwahl haben die Gestalter genau meinen Geschmack getroffen, sondern auch mit den vielen verspielten und süßen Details. Ich stehe ohnehin sehr auf diese ‚Scribble-Designs’. Das Cover strahlt etwas Positives, Fröhliches, Leichtes und natürlich Romantisches aus und obwohl man beim Lesen des Klappentexts erfährt, dass es durchaus auch um ein trauriges Ereignis geht, passt das Cover unheimlich gut zur Geschichte und spricht denke ich die richtige Zielgruppe an weiblichen Lesern an.

Bewertung:









Kurze Inhaltsbeschreibung

In dem Roman EIN TAG IM MÄRZ findet man sich in vielen verschiedenen Perspektiven und Geschichten wieder. Es ist ein wenig so wie bei dem Film: Tatsächlich Liebe. Es gibt verschiedene Storys, die erzählt werden und bei denen zunächst nicht klar ist, wie sie zusammengehören und ob sie zusammenlaufen werden.
Den Hauptanteil des Romans nimmt jedoch die Geschichte der jungen Protagonistin Bryony ein, die ihren Freund Max durch einen schlimmen Schicksalsschlag verloren hat. Ihr ganzes Leben ist seit dessen Tod ohne jeden Sinn und sie ohne jeden Anker. Lebensfreude verspürt sie sowieso schon mal nicht und dennoch zieht diese junge Frau das Interesse des Kellners Adam auf sich. Der weiß nicht, welches Schicksal hinter Bryonys alles verbergender Sonnenbrille steckt, aber er möchte es herausfinden…



Der Schreibstil und Storyverlauf

Der Roman ist wirklich sehr schön geschrieben. In ihm stecken ehrliche, glaubwürdige und tiefgehende Gefühle und wenn man würde wollen, fände man sicher einige schöne Zitate, die es wert wären sich rauszuschreiben. Trotzdem liest sich der Roman schnell und ohne Längen.
Was mir jedoch negativ aufgefallen ist, war die Kürze der Kapitel. Normalerweise mag ich das sehr, hier war es aber deswegen störend, weil es so viele verschiedene Storystränge gibt. Die Schwere der Themen, die hier aufgegriffen werden, erwarten vom Leser schon ein gewisses emotionales Einlassen und das war nur schwer möglich, weil man immer wenn man gerade ‚drin’ war durch ein Kapitelende und darauf folgender Szenenwechsel herausgerissen wurde. Sehr schade.

Die verschiedenen Geschichten selbst sind gut ausgearbeitet, behandeln alle auf andere Art und Weise das Thema: Veränderungen, Enttäuschungen, Verlust und Vergebung. Die Entwicklung der einzelnen Geschichten hat mir sehr gut gefallen und ich fand es auch spannend sie zu verfolgen. Lediglich das Ende wird dem Rest des Romans nicht mehr gerecht. Es wirkt zu simpel, beinah plump und vor allem zu schnell abgehandelt, so dass es zudem an Glaubhaftigkeit und Gefühl verliert.



Die Charaktere und ihre Entwicklung

Wie schon mehrfach gesagt, gibt es verschiedene einzelne Geschichten und somit auch Perspektiven und Protagonisten. Sie sind alle auf ihre Art gut ausgearbeitet und bringen einen interessanten Hintergrund mit, der neugierig macht. Selbstverständlich wird das Rad in diesem Roman nicht neu erfunden und so begegnen dem Viel-Leser so manche Klischees. Jedoch schafft es die Autorin einem die Protagonisten dennoch schmackhaft zu machen und durch ihre lebendige Art wachsen sie einem schließlich auch ans Herz.
Gerade die Entwicklung von Bryony hat mir gut gefallen. In ihrer ‚Schmerzphase’ fand ich sie wirklich ganz berührend und realitätsnah. Etwas zu kurz gekommen sind mir die Randfiguren, mit denen Bryony sich anfreundet und die eine wichtige Rolle im Buch einnehmen.



Das Fazit

Ein wunderschöner, emotionaler Roman, der sich mit dem Thema Verlust und Vergebung befasst und dabei unterschiedliche Herangehensweisen und Perspektiven wählt.
Schön erzählt erinnert der Roman an Filme wie: Tatsächlich Liebe. Wer gerne solche Filme sieht, wird auch mit der Lektüre dieses Buches viel Freude haben. Trotz einiger Schwächen bietet der Roman nämliche berührende Lesestunden für Fans dieser Literatur.

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