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Montag, 9. Januar 2012

Rezension

Die Krähe
Pellinor-Saga Band III
von Alison Croggon




Ein Rätsel, das alles verändern könnte

Quelle: Bastei Lübbe

Die ganze Erde ist durchtränkt von Verderbtheit, und die Macht des Namenlosen wächst von Tag zu Tag. Das Baumlied - der Schlüssel zur Wiederherstellung des Gleichgewichts - ist verloren. Der Jungbarde Hem flieht aus der Stadt Turbansk, die unter dem Angriff der finsteren Heerscharen erzittert. Um die Geheimnisse des Feindes zu ergründen, schleicht er sich in ein gegnerisches Ausbildungslager ein. Bald schon zeigt sich, dass sein Schicksal enger mit dem magischen Baumlied verknüpft ist, als er bislang ahnte ...


Cover:
Zunächst war ich sowohl vom Titel als auch vom Cover irritiert. Bisher war ja immer Maerad auf dem Cover abgebildet (oder wenigstens vermute ich das) und als ich las, das es im Band III der Geschichte, um ihren Bruder Hem gehen soll, habe ich natürlich erwartet, ihn in irgendeiner Form auf dem Cover wiederzufinden.
Von der Aufmachung her wurde das Cover wie die ersten beiden erstellt. Man findet diesen 'Pellinortypischen' Nebel wieder. Das helle weiß-grau und als Kontrast dazu die blauschwarze Krähe. Von der Aufmachung her also genauso ansprechend wie die anderen Cover. Trotz anfänglicher Verwirrung oder auch Überraschung erkennt man im Laufe des Lesens, wieso diesmal Titel des Buches und Cover des Buches so gewählt wurden und im Anschluss an das Buch finde ich beides mehr als passend.
Alles in allem gebe ich für das Cover folgende Wertung:           



Leseeindruck:
Ich muss zugeben, dass in Band III natürlich eine gewisse Erwartung gewachsen ist. Man kennt die Autorin mittlerweile, man hat Zugang zu ihrer Welt, der Geschichte und den Figuren gefunden und man erwartet natürlich einen gewissen Stil wiederzufinden, den sie davor entwickelte oder präsentierte.
Was den Fortgang der Geschichte angeht, lag das Hauptaugenmerk auf Hem. Dass es um den Bruder von Maerad gehen soll, wurde durch den Klappentext deutlich und war also darauf vorbereitet. Dennoch hatte ich erwartet, dass auch Maerad in dem Buch vorkommt.
Aber dazu später mehr.

Ersteinmal war die Sprache genauso angenehm wie immer, der Lesefluss weiterhin harmonisch. In diesem Band konnte man etwas mehr schmunzeln und lachen, weil Hem das als Figur einfach mehr hergibt. Dennoch gab es auch wie gewohnt viel Nachdenklichkeit, Ernst und auch traurige Stellen im Verlauf des Buches. So traurig, dass sie mir persönlich sogar die Lesefreude trübten, aber das ist sicher Geschmackssache.

In jedem Fall bietet Band III eine neue Seite der Saga, indem durch Hem ein Teil der Geschichte aus einer ganz anderen Perspektive betrachtet wird. Man gewinnt neue Eindrücke und bekommt wie gewohnt weitere Puzzlestücke zum Lösen des großen Rätsels, wenngleich man im Prinzip nicht richtig weiterkommt, weil natürlich Maerad die große Trägerin des Rätsels ist und in diesem Teil überhaupt nicht auftritt.
Das war auch der einzige Kritikpunkt, den ich an diesem Band habe. Mich haben die Ereignisse um Hem interessiert, amüsiert und ich habe sie durchaus spannend gefunden, dennoch hätte ich mir gewünscht, dass das Buch aufgeteilt worden wäre und so eine Hälfte Maerad zugesprochen gewesen wäre. Ich weiß in Band IV werden dann wohl die letzten Fragen geklärt und man wieder bei Maerad sein, aber trotzdem haben sie und Cadvan mir als Storyträger gefehlt.


Fazit:
Es bleibt weiter spannend und noch viel zu klären, doch gerade wegen der ganz neuen Perspektive und dem unterhaltsamen neuen Hauptprotagonisten:  lesenswert!


Das Buch bekommt bei mir folgende Wertung:

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